GNW-News: Zentralasien treibt die digitale Transformation voran - die "Digitale Seidenstraße" sorgt für neuen Entwicklungsschub
^PEKING, July 08, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- ?Vor mehr als zweitausend Jahren
verband die historische Seidenstraße Menschen, Kulturen und Wirtschaftsräume
über Ländergrenzen hinweg. Heute verfolgen wir ein ebenso ehrgeiziges Ziel: den
gemeinsamen Aufbau einer Digitalen Seidenstraße für das 21. Jahrhundert. Über
diese neue Route werden künftig nicht nur Waren bewegt, sondern auch Wissen,
Technologien, Innovationen, Investitionen und neue Entwicklungskonzepte",
erklärte Serik Nugerbekov, Leiter des Internationalen Sekretariats von G-Global,
auf dem kürzlich in Peking veranstalteten Digital Central Asia International
Cooperation Forum.
Als wichtiger Programmpunkt der Global Digital Economy Conference 2026 stand das
Digital Central Asia International Cooperation Forum ganz im Zeichen digitaler
und intelligenter Innovationen, einer stärkeren Marktvernetzung sowie des
gemeinsamen Aufbaus eines digitalen Ökosystems. Ziel der Veranstaltung war es,
eine Plattform für den Austausch zwischen Regierungen und Unternehmen zu
schaffen, die Umsetzung gemeinsamer Projekte zu fördern und den
Technologietransfer zwischen den zentralasiatischen Staaten auszubauen.
Vertreter aus China sowie aus zentralasiatischen Ländern, darunter Kasachstan
und Tadschikistan, stellten auf dem Forum die Fortschritte und Herausforderungen
ihrer jeweiligen digitalen Transformation vor. Zugleich bekräftigten sie den
gemeinsamen Willen, die ?Digitale Seidenstraße" zur Förderung einer nachhaltigen
Entwicklung voranzutreiben.
In den vergangenen Jahren haben alle fünf zentralasiatischen Staaten nationale
Strategien zur Entwicklung ihrer Digitalwirtschaft verabschiedet und investieren
gezielt in Rechenkapazitäten, digitale Verwaltungsstrukturen sowie Smart-City-
Initiativen. Ein regionales Ökosystem der digitalen Industrie entsteht in
rasantem Tempo. Die digitale Transformation zählt inzwischen zu den
strategischen Prioritäten der zentralasiatischen Staaten und schafft eine
tragfähige Grundlage für eine engere digitale Zusammenarbeit in der gesamten
Region.
You Jing, Generalsekretär der Global Digital Economy Cities Alliance, betonte
auf dem Forum, dass Zentralasien als historischer Knotenpunkt der Seidenstraße
und geografisches Bindeglied zwischen Europa und Asien zu einer der weltweit
dynamischsten Wachstumsregionen der Digitalwirtschaft auftsteige. Die digitale
Wirtschaft der Region steht damit vor einer Phase beschleunigten Wachstums. Der
Informations- und Kommunikationsmarkt der fünf zentralasiatischen Staaten wächst
bereits seit Jahren deutlich schneller als der weltweite Durchschnitt.
Gleichzeitig wandelt sich die Region zunehmend von einem klassischen Absatzmarkt
für digitale Anwendungen zu einem bedeutenden Standort der Digitalwirtschaft und
eröffnet damit erhebliche Chancen für Investitionen und internationale
Zusammenarbeit.
Digitale Technologien verändern die traditionellen Entwicklungsmodelle in
Industrie, Handel, Logistik und öffentlicher Verwaltung grundlegend. Kasachstan
gründete im Jahr 2025 ein Ministerium für Künstliche Intelligenz und digitale
Entwicklung, etablierte ein umfassendes Ökosystem für digitale Vermögenswerte
und verfolgt das Ziel, das Land innerhalb von drei Jahren vollständig zu
digitalisieren. Mit seiner dynamischen Digitalwirtschaft ist China deshalb zu
einem strategischen Partner für Kasachstan und andere zentralasiatische Staaten
geworden, die ihre Zusammenarbeit in diesem Bereich weiter ausbauen möchten.
Ein Vertreter des Ministeriums für Künstliche Intelligenz und digitale
Entwicklung der Republik Kasachstan erklärte auf dem Forum, China gehöre
weltweit zu den führenden Ländern in den Bereichen digitale Wirtschaft und
künstliche Intelligenz. ?Eine enge und für beide Seiten vorteilhafte
Zusammenarbeit wird dazu beitragen, in Zentralasien einen modernen digitalen
Raum zu schaffen, das Wirtschaftswachstum mithilfe digitaler Technologien zu
beschleunigen, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und den
Lebensstandard der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern."
Nugerbekov betonte, dass die Zusammenarbeit mit China im Bereich der
Digitalwirtschaft für Kasachstan weit mehr sei als nur ein weiteres Feld
internationaler Kooperation. Vielmehr gehe es darum, gemeinsam ein neues
Entwicklungsmodell für den gesamten eurasischen Raum zu gestalten.
Ein Vertreter des Staatlichen Komitees für Investitionen und Verwaltung des
Staatseigentums der Republik Tadschikistan erklärte auf dem Forum, China nehme
weltweit eine Führungsrolle bei digitaler Infrastruktur, Smart Cities,
grenzüberschreitendem E-Commerce und FinTech-Innovationen ein. Künftige
Kooperationsprojekte zwischen Tadschikistan und China könnten sich insbesondere
auf Plattformen für digitale Investitionen, die grenzüberschreitende Vernetzung
von Daten, intelligente Systeme für das Projektmanagement sowie die
Digitalisierung und Vereinfachung des grenzüberschreitenden Handels
konzentrieren.
?Rechenkapazität entwickelt sich zunehmend zu einer neuen Form regionaler
Infrastruktur. China und die zentralasiatischen Staaten können ihre jeweiligen
Stärken nutzen und gemeinsam in grüne Rechenzentren, Cloud-Plattformen und
Hochleistungsrechner investieren", sagte Charymuhammet Shallyyev, Direktor des
CAREC Institute. Er ergänzte, die Länder sollten ihre Rechenkapazitäten
gemeinsam nutzen, ihre Nachfrage bündeln und die Energieeffizienz weiter
steigern. Gleichzeitig gelte es, digitale Konnektivität von Beginn an in die
Planung der Verkehrs-, Energie- und Wirtschaftskorridore Zentralasiens
einzubeziehen, um die digitale Integration der Region nachhaltig zu
beschleunigen.
Die Teilnehmer waren sich zudem einig, dass das Handelsvolumen in Zentralasien
zwar kontinuierlich wächst, die Region jedoch weiterhin vor Herausforderungen
wie einer fragmentierten Informationslandschaft, unzureichend aufeinander
abgestimmten grenzüberschreitenden Geschäftsprozessen und komplexen
Verwaltungsabläufen steht. Künftig müsse deshalb ein digitales Ökosystem
aufgebaut werden, das die unterschiedlichen Akteure der zentralasiatischen
Staaten miteinander vernetzt und so die Umsetzung von Investitionsprojekten
beschleunigt.
Yao Sai, Gründer des ?Silk Road Golden Bridge International Cooperation Center"
und Veranstalter des Forums, erläuterte, dass das Zentrum die digitale Plattform
?Silk Road Golden Bridge · Global Digital Gateway" entwickelt habe. Mithilfe von
Big Data identifiziere sie für chinesische Unternehmen innerhalb kürzester Zeit
die am besten geeigneten Geschäftspartner in Kasachstan und verkürze die Due-
Diligence-Prüfung vor einer Zusammenarbeit von mehreren Monaten auf lediglich
zwei Wochen. Die Plattform unterstützt Unternehmen während ihres gesamten
Internationalisierungsprozesses mit umfassenden Dienstleistungen in mehr als 80
Anwendungsbereichen - darunter Zollabwicklung, Rechtsberatung und Steuerfragen.
Künftig sollen diese Dienstleistungen auf sämtliche zentralasiatischen Staaten
ausgeweitet werden.
Vor zweitausend Jahren durchquerten Kamelkarawanen weite Wüsten, um die
Seidenstraße als Bindeglied zwischen Ost und West zu erschließen. Heute verleiht
eine neue, auf Daten basierende und von Vertrauen getragene ?Digitale
Seidenstraße" der Zusammenarbeit zwischen China und Zentralasien neue Impulse.
Quelle: Global Digital Economy Conference 2026
Ein Foto zu dieser Mitteilung ist verfügbar unter:
https://www.globenewswire.com/NewsRoom/AttachmentNg/4781bf23-e8f0-
4a43-858c-3a6433ca694e
Ansprechpartnerin: Frau Zhu, Tel.: 86-10-63074558°