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EQS-News: DEUTZ beschleunigt Transformation durch Milliarden-Transaktion im Defense-Bereich (deutsch)

09.07.2026
um 08:06 Uhr

DEUTZ beschleunigt Transformation durch Milliarden-Transaktion im Defense-Bereich

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EQS-News: DEUTZ AG / Schlagwort(e): Firmenübernahme
DEUTZ beschleunigt Transformation durch Milliarden-Transaktion im
Defense-Bereich

09.07.2026 / 08:06 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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* Vereinbarung zum vollständigen Erwerb der FFG Flensburger Fahrzeugbau
Gesellschaft mbH für rund 1,6 Mrd. Euro geschlossen

* Gemeinsam entsteht ein neuer führender Systemanbieter für militärische
Fahrzeuge, Antriebe und Energielösungen in Europa

* FFG bleibt operativ eigenständig und bildet zukünftig den Kern der
Defense-Aktivitäten von DEUTZ

* Meilenstein bei Transformation zum breit aufgestellten
Industrieunternehmen: Defense-Geschäft wird zu einer weiteren tragenden
Säule von DEUTZ

* Transaktion wird profitables Wachstum beschleunigen: Strategisches
Umsatz- und Margenziel 2030 (4 Mrd. Euro, 10% EBIT-Marge) soll früher
erreicht werden

* Die bisherigen Eigentümerfamilien von FFG werden neuer langfristig
orientierter Ankeraktionär von DEUTZ

Köln, den 9. Juli 2026 - DEUTZ hat eine Vereinbarung über den Erwerb von 100
% der Anteile an der FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH (FFG)
geschlossen. Das Flensburger Unternehmen zählt zu den führenden europäischen
Anbietern für militärische Land- und Spezialfahrzeuge und ist etablierter
Partner von Bundeswehr und Streitkräften der NATO sowie der Ukraine.

Der Kaufpreis beträgt 1,6 Mrd. Euro und soll teilweise in bar und teilweise
in neu auszugebenden DEUTZ-Aktien bezahlt werden. Die bisherigen
Eigentümerfamilien von FFG sollen so neuer langfristig orientierter
Ankeraktionär von DEUTZ mit einem Anteil von bis zu 29,9 % werden.

DEUTZ-CEO Dr. Sebastian Schulte sagt: "Technologische Souveränität,
Innovationskraft, Umsetzungsgeschwindigkeit: Zusammen mit FFG wird DEUTZ zu
einem führenden nationalen Systemanbieter für militärische Fahrzeuge,
Antriebe und Energielösungen. Gemeinsam nehmen wir unsere Verantwortung für
Sicherheit und Zukunftsfähigkeit in Europa wahr, während wir Wertschöpfung
und hochwertige Arbeitsplätze in Deutschland sichern."

Mit mehr als 1.100 Mitarbeitenden produziert, wartet und modernisiert FFG
militärische Rad- und Kettenfahrzeuge. Dazu zählen Berge- und
Schützenpanzer, Mannschafts-transporter oder Spezialfahrzeuge. FFG
entwickelt zudem eigene Plattformen und ist Fertigungspartner in
multinationalen Rüstungsprogrammen der NATO.

Der Zusammenschluss folgt einer klaren industriellen Logik: FFG bringt
Kompetenzen ein, die DEUTZ zu einem Systempartner für europäische
Verteidigungsprogramme machen. DEUTZ ergänzt dies um sein Antriebsportfolio
- von klassischen Verbrennungsmotoren über Hybridantriebe bis zu Lösungen
für die dezentrale Stromversorgung im Feld. Dazu kommen die
Industrialisierungs- und Skalierungskompetenz sowie das weltweite
Servicenetzwerk des Unternehmens. FFG bleibt als neuer Kern der Business
Unit Defense operativ eigenständig, während der Konzern die technologische,
finanzielle und strategische Skalierung sicherstellt.

Norbert Erichsen, Sprecher des Gesellschafterkreises der FFG: "Mit dem
strategischen Zusammenschluss mit DEUTZ stellen wir die Weichen für die
nächsten Generationen. Gleichzeitig entsteht ein deutscher wehrtechnischer
Industrieverbund, der die Stärken beider Unternehmen bündelt und ihre
gemeinsame Entwicklung langfristig vorantreibt."

Mit schnell skalierbaren Produktionskapazitäten leisten DEUTZ und FFG einen
wichtigen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas. Der
Schritt stärkt zugleich den Industriestandort Deutschland: Strategisch
relevante Verteidigungstechnologien bleiben in deutscher Hand und
Defense-Programme mit ihren langen Laufzeiten von 10 bis 30 Jahren sichern
hochwertige Arbeitsplätze. Kulturell kommen mit DEUTZ und FFG zwei
traditionsreiche deutsche Industrieunternehmen zusammen, die hohe
Ingenieurskunst, verlässliche Produkte und kurze Entscheidungswege
verbindet.

Die Transaktion wird das profitable Wachstum des DEUTZ-Konzerns
beschleunigen und dazu beitragen, dass die kommunizierten strategischen
Ziele für 2030 (Umsatz von 4 Mrd. Euro, EBIT-Marge von 10 %) früher erreicht
werden. FFG befindet sich in einer starken Wachstumsphase und hat das
Geschäftsjahr 2025 auf Basis der Rechnungslegung nach HGB mit einem Umsatz
in Höhe von rund 760 Mio. Euro abgeschlossen. Der Auftragsbestand beträgt
ein Vielfaches des aktuellen Umsatzes.

Mit der Übernahme von FFG erreicht DEUTZ einen wichtigen Meilenstein bei
seiner Transformation zum breit aufgestellten Industrieunternehmen im Rahmen
der Next DEUTZ-Strategie. Die Business Unit Defense mit FFG als neuem Kern
wird künftig eine weitere tragende Säule des DEUTZ-Konzerns - neben den
etablierten Geschäftsbereichen Energy, Engines und NewTech sowie dem
Servicegeschäft als zentralem Wachstumstreiber über alle Bereiche hinweg.

DEUTZ erwartet aus dem Zusammenschluss signifikante Umsatzsynergien,
insbesondere in den Bereichen Engines und Service, sowie weitere
Opportunitäten durch gezielte Kostensynergien. Es wird erwartet, dass sich
die Transaktion deutlich positiv auf die EBIT-Marge des kombinierten
Unternehmens auswirken wird.

Mit einem Anteil von bis zu 29,9 % würden die bisherigen Eigentümerfamilien
von FFG zu einem neuen Ankeraktionär von DEUTZ, der die strategische
Ausrichtung und die angestoßene Transformation langfristig unterstützt und
konstruktiv begleitet. Entsprechend ihrer geplanten Beteiligung streben die
bisherigen Eigentümerfamilien von FFG nach Vollzug der Transaktion zwei
Sitze im Aufsichtsrat der Gesellschaft an.
Der paritätisch besetzte Aufsichtsrat bleibt erhalten; am klaren Bekenntnis
zur Mitbestimmung hält DEUTZ fest.

Die Zustimmung der Aktionäre von DEUTZ zur geplanten Kapitalerhöhung gegen
Sacheinlage soll bei einer außerordentlichen Hauptversammlung erfolgen, zu
der das Unternehmen seine Anteilseigner für den 24. August 2026 im Rahmen
einer virtuellen Hauptversammlung einlädt. Der Vollzug der Transaktion steht
unter anderem unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre bei der
Hauptversammlung sowie der Freigabe durch die zuständigen Behörden. Der
Vollzug (Closing) wird bei Eintreten aller Bedingungen für Ende 2026 bis
Q1/2027 erwartet.

Ansprechperson für diese
Pressemitteilung:
Lars Boelke Leiter Kommunikation, Robert Hoenerbach
Investor Relations & Marketing Tel.: Pressesprecher Tel.: +49
+49 (0)221 822-3600 E-Mail: (0)221 822-2486 E-Mail:
lars.boelke@deutz.com robert.hoenerbach@deutz.com

Über DEUTZ
DEUTZ hat sich in den letzten Jahren vom Hersteller klassischer Antriebe zum
Systemanbieter innovativer und nachhaltiger Mobilitäts- und Energielösungen
entwickelt. 1864 gegründet gilt das bis heute in Köln ansässige Unternehmen
als älteste Motorenfabrik der Welt. Kern der Geschäftstätigkeit ist
weiterhin die Entwicklung, Produktion und Vertrieb leistungsstarker
Antriebssysteme für Off-Highway-Anwendungen, ergänzt durch alternative
Antriebslösungen sowie dezentrale Energie- und Stromerzeugungssysteme, mit
denen DEUTZ zur Transformation der Mobilitäts- und Energieversorgung
beiträgt. DEUTZ-Lösungen kommen unter anderem in Bau- und Landmaschinen,
Material-Handling-Anwendungen wie Gabelstaplern oder Hebebühnen, stationären
Anlagen wie Stromerzeugungsaggregaten sowie Nutz- und Schienenfahrzeugen zum
Einsatz. Ein umfassendes Serviceangebot, das sich von der Wartung und
Reparatur über den Ersatzteilehandel bis hin zum Remanufacturing erstreckt
und durch digitale, datenbasierte Services kontinuierlich erweitert wird,
komplettiert das breit aufgestellte Produktportfolio. Mit rund 1.250
Vertriebs- und Servicestandorten in beinahe 180 Ländern bietet DEUTZ seinen
Kunden damit ein integriertes Angebot aus einer Hand. DEUTZ beschäftigt
weltweit rund 6.000 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen
Umsatz von gut 2,0 Milliarden Euro. Weitere Informationen finden Sie auf
www.deutz.com.

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