EQS-Adhoc: Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen H1 2026: Umsatz kräftig gestiegen, Ergebnis deutlich über Vorjahr - positiver Ergebnisausblick (deutsch)
Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen H1 2026: Umsatz kräftig gestiegen, Ergebnis deutlich über Vorjahr - positiver Ergebnisausblick
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Halbjahr/Prognose / Sonstige
Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen H1 2026: Umsatz kräftig
gestiegen, Ergebnis deutlich über Vorjahr - positiver Ergebnisausblick
13.07.2026 / 20:03 CET/CEST
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Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen H1 2026: Umsatz kräftig
gestiegen, Ergebnis deutlich über Vorjahr - positiver Ergebnisausblick
Lübeck, 13. Juli 2026 - Der Umsatz von Dräger ist im ersten Halbjahr 2026
auf Basis vorläufiger Berechnungen währungsbereinigt um 7,7 Prozent
(nominal: 6,2 Prozent) gestiegen. Mit rund 1.603 Mio. Euro lag er etwa 93
Mio. Euro über dem Vorjahreswert (6 Monate 2025: 1.510,2 Mio. Euro). Beide
Segmente konnten wachsen: Die Medizintechnik verzeichnete ein
währungsbereinigtes Plus um 7,6 Prozent (nominal: 5,5 Prozent) auf rund 898
Mio. Euro (6 Monate 2025: 851,1 Mio. Euro), während die Sicherheitstechnik
nach einem Rückgang im Vorjahreszeitraum einen währungsbereinigten Anstieg
um 7,8 Prozent (nominal: 7,0 Prozent) auf rund 706 Mio. Euro verbuchte (6
Monate 2025: 659,2 Mio. Euro).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte sich mehr als
verdreifachen und stieg auf rund 64 Mio. Euro (6 Monate 2025: 20,4 Mio.
Euro). Die EBIT-Marge erhöhte sich ebenfalls sehr deutlich auf rund 4,0
Prozent (6 Monate 2025: 1,3 Prozent). Wesentliche Gründe hierfür waren das
kräftige Umsatzwachstum sowie die Verbesserung der Bruttomarge auf rund 46,5
Prozent (6 Monate 2025: 44,8 Prozent). Die Funktionskosten legten um 3,6
Prozent auf rund 681 Mio. Euro zu (6 Monate 2025: 656,9 Mio. Euro). Der
Kostenanstieg blieb somit deutlich unter dem Umsatzwachstum. Darüber hinaus
enthielt das EBIT einen Einmaleffekt von 7,8 Mio. Euro aus zurückerstatteten
Zollzahlungen.
Der Auftragseingang stieg währungsbereinigt um 1,8 Prozent (nominal: 0,5
Prozent) auf rund 1.747 Mio. Euro (6 Monate 2025: 1.738,0 Mio. Euro). In der
Sicherheitstechnik legte er währungsbereinigt deutlich um 9,5 Prozent
(nominal: 8,8 Prozent) auf rund 791 Mio. Euro zu (6 Monate 2025: 727,2 Mio.
Euro). In der Medizintechnik ging der Auftragseingang währungsbereinigt um
3,7 Prozent (nominal: -5,4 Prozent) auf rund 956 Mio. Euro zurück (6 Monate
2025: 1.010,8 Mio. Euro). Wesentlicher Grund hierfür war das hohe
Vorjahresniveau: Im zweiten Quartal 2025 hatte Dräger einen Großauftrag für
Krankenhausinfrastruktursysteme aus Mexiko erhalten. Bereinigt um diesen
Auftrag wäre der Auftragseingang in der Medizintechnik im ersten Halbjahr
2026 ungefähr stabil geblieben.
Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2026
Im zweiten Quartal lag der Auftragseingang mit rund 883 Mio. Euro
währungsbereinigt um 0,3 Prozent (nominal: 0,6 Prozent) über dem
Vorjahreswert (2. Quartal 2025: 877,2 Mio. Euro). Das Segment
Sicherheitstechnik verzeichnete dank einer insgesamt sehr guten Nachfrage
ein starkes währungsbereinigtes Wachstum um 19,0 Prozent (nominal: 19,4
Prozent) auf rund 406 Mio. Euro (2. Quartal 2025: 340,1 Mio. Euro). Im
Segment Medizintechnik ging der Auftragseingang insbesondere aufgrund des
Mexiko-Effekts deutlich zurück: Mit rund 477 Mio. Euro lag das Volumen
währungsbereinigt 11,5 Prozent (nominal: -11,3 Prozent) unter dem
Vorjahresniveau (2. Quartal 2025: 537,1 Mio. Euro).
Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 8,5 Prozent (nominal: 8,6 Prozent) auf
rund 847 Mio. Euro (2. Quartal 2025: 780,0 Mio. Euro). Dabei legten beide
Segmente zu: Die Medizintechnik verzeichnete ein deutliches
währungsbereinigtes Wachstum um 9,7 Prozent (nominal: 9,6 Prozent) auf rund
480 Mio. Euro (2. Quartal 2025: 438,0 Mio. Euro), während die
Sicherheitstechnik einen währungsbereinigten Anstieg um 6,9 Prozent
(nominal: 7,4 Prozent) auf rund 367 Mio. Euro verbuchte (2. Quartal 2025:
342,0 Mio. Euro). Die Bruttomarge des Konzerns erhöhte sich auf rund 46,6
Prozent (2. Quartal 2025: 43,8 Prozent). Das EBIT konnte sich mehr als
verdoppeln und stieg auf rund 46 Mio. Euro (2. Quartal 2025: 20,0 Mio.
Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich ebenfalls deutlich auf rund 5,4
Prozent (2. Quartal 2025: 2,6 Prozent).
Prognose für 2026
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Dräger einen währungsbereinigten
Umsatzanstieg von 2,0 bis 6,0 Prozent. Aufgrund der starken operativen
Geschäftsentwicklung und der erhaltenen Zollrückzahlungen wird das untere
Ende der Prognosespanne für die EBIT-Marge angehoben. Demnach rechnet Dräger
nunmehr mit einer EBIT-Marge von 5,5 bis 7,5 Prozent (vormals 5,0 bis 7,5
Prozent).
Der Halbjahresfinanzbericht 2026 wird am 30. Juli 2026 veröffentlicht.
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