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Bundesliga prüft Angebot von US-Finanzinvestor

26.07.2026
um 14:44 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Bundesliga beschäftigt sich mit einem Mega-Angebot eines US-Finanzinvestors. "Es ist zutreffend, dass der Bundesliga ohne Aufforderung ein Angebot für ein Fremdkapital-Modell auf Ebene des Ligaverbands vorgelegt wurde", teilte die Bundesliga auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Über die Höhe des Angebots machte die Liga keine Angaben.

Die "Bild" hatte zuvor berichtet, dass der Finanzriese Apollo die Bundesliga mit einem Kredit von mindestens einer Milliarde Euro locke. Als Sicherheit sollten die nationalen Medienrechte dienen. Während der Fußball-Weltmeisterschaft habe es ein Treffen zwischen Bundesliga- und Apollo-Vertretern gegeben.

"Richtig ist, dass auf Einladung von Apollo Sports im Juni in New York City ein informeller Austausch zwischen Vertretern von Apollo Sports, Bundesliga-Gremien und einigen Bundesliga-Clubs stattgefunden hat", teilte die Bundesliga nun mit.

Um Investitionsvorhaben der Bundesliga-Gruppe zu stützen, sei zuletzt ein strategischer Rückbehalt aus den Medienerlösen gebildet und eine Partnerschaft mit Adidas abgeschlossen worden. Zudem setzten sich die Bundesliga und ihre Gremien "regelmäßig mit möglichen Modellen auseinander. Nach Vorlage des besagten Angebots hat die Bundesliga in Abstimmung mit den Liga-Gremien mit einer allgemeinen, grundsätzlichen Prüfung des Angebots und der rechtlichen Machbarkeit begonnen."/the/DP/zb