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EQS-News: FUCHS mit starkem ersten Halbjahr 2026 (deutsch)

31.07.2026
um 07:00 Uhr

FUCHS mit starkem ersten Halbjahr 2026

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EQS-News: FUCHS SE / Schlagwort(e): Halbjahresbericht/Halbjahresergebnis
FUCHS mit starkem ersten Halbjahr 2026

31.07.2026 / 07:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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FUCHS mit starkem ersten Halbjahr 2026

* Umsatz wächst um 11% auf 2.003 Mio EUR, vor allem infolge deutlicher
Nachfragesteigerung im zweiten Quartal

* EBIT verbessert sich um 24% auf 260 Mio EUR

* Freier Cashflow vor Akquisitionen erreicht 61 Mio EUR nach
inflationsbedingter Erhöhung des Nettoumlaufvermögens

* EBIT-Ausblick für 2026 angehoben - Ausblick für Umsatz und Cashflow
bestätigt

FUCHS auf einen Blick

in Mio EUR H1 H1 Abw. Abw.
2026 2025 %
Umsatz (1) 2.003 1.804 199 11
Europa, Mittlerer Osten, Afrika 1.156 1.039 117 11
Asien-Pazifik 567 506 61 12
Nordund Südamerika 376 350 26 7
Konsolidierung -96 -91 -5 5
EBIT vor at Equity einbezogenen 257 205 52 25
Unternehmen
EBIT 260 209 51 24
Ergebnis nach Steuern 178 144 34 24
Investitionen 40 26 14 54
Freier Cashflow vor Akquisitionen 61 81 -20 -25
Ergebnis je Aktie in EUR
Stammaktie 1,35 1,09 0,26 24
Vorzugsaktie 1,36 1,10 0,26 24
Mitarbeitende zum 30. Juni 7.148 6.869 279 4
(1) Nach Sitz der Gesellschaften.

"Nach dem sehr guten Start in das Jahr 2026 hat sich unsere
Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal nochmals beschleunigt. Im ersten
Halbjahr haben wir unseren Umsatz um 11% auf 2.003 Mio EUR gesteigert und
das EBIT um 24% auf 260 Mio EUR erhöht. Dazu beigetragen hat insbesondere
eine starke Absatzentwicklung in allen drei Weltregionen. Die positive
Entwicklung im zweiten Quartal wurde durch Vorzieheffekte infolge des
Konflikts im Nahen Osten, Lieferprobleme einzelner Marktbegleiter sowie
organisches Wachstum auf ganzer Breite unterstützt.

Die Versorgung unserer Kunden hatte in den vergangenen Monaten höchste
Priorität. Dank unseres globalen Produktions- und Beschaffungsnetzwerks,
unserer Entwicklungs- sowie Produktmanagementabteilungen und des großen
Engagements des gesamten Teams ist es gelungen, die Lieferfähigkeit in einem
anspruchsvollen Umfeld sicherzustellen.

Für das zweite Halbjahr erwarten wir vor allem inflationsbedingt eine
Fortsetzung des Umsatzwachstums gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig gehen
wir davon aus, dass die im zweiten Quartal beobachteten Vorzieheffekte die
Absatzentwicklung belasten werden und sich die Rohstoffpreissteigerungen auf
die Margen auswirken. Vor diesem Hintergrund lässt sich das sehr gute
Ergebnis des ersten Halbjahres nicht einfach fortschreiben. Auf Basis der
erfolgreichen ersten sechs Monate erhöhen wir den Ausblick für das EBIT
moderat von bisher um 450 Mio EUR auf 460-480 Mio EUR und erwarten
entsprechend eine Verbesserung des FUCHS Value Added. Die Erwartungen für
das Umsatzwachstum und die Entwicklung des Freien Cashflows bleiben
unverändert.

Der Konflikt im Mittleren Osten mit Einschränkungen wichtiger Seewege und
die Beschädigung der lokalen Zulieferinfrastruktur stellen uns weiterhin vor
große Herausforderungen. Die Verfügbarkeit bestimmter Grundöle ist nach wie
vor stark eingeschränkt, während die Preise deutlich gestiegen sind. Wir
gehen davon aus, dass die Lage auch in den kommenden Monaten angespannt
bleiben wird. Mit unserem starken Einkaufs-, Vertriebs- und Entwicklungsteam
sehen wir uns weiterhin gut aufgestellt, um gemeinsam mit unseren Kunden die
bestmöglichen Lösungen zu finden."

Stefan Fuchs, Vorsitzender des Vorstands

Geschäftsentwicklung im Konzern

FUCHS erzielte in den ersten sechs Monaten 2026 eine deutliche
Umsatzsteigerung um 199 Mio EUR oder 11% auf 2.003 Mio EUR (1.804). Das
starke Wachstum wurde von allen Regionen getragen. Neben dem erfolgreichen
Ausbau des Geschäfts begünstigten Vorzieheffekte und Lieferprobleme
einzelner Marktteilnehmer die Absatzentwicklung. Externes Wachstum von 25
Mio EUR resultiert überwiegend aus der vollständigen Übernahme des
bisherigen Joint Venture in der Türkei Ende April 2026.

Das EBIT verbesserte sich aufgrund der starken Umsatzentwicklung gegenüber
dem ersten Halbjahr des Vorjahres deutlich um 51 Mio EUR oder 24% auf 260
Mio EUR (209). Die EBIT-Marge lag mit 13,0% über dem Vorjahreswert von
11,6%. Die Ergebnisentwicklung im Vorjahr war allerdings durch die
Unsicherheiten infolge der Zolldiskussionen belastet. Das EBIT enthält einen
positiven Einmaleffekt von 7 Mio EUR aus einem Grundstücksverkauf, sowie
einen nicht zahlungswirksamen Einmalaufwand im hohen einstelligen
Millionenbereich im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung des bisherigen
Joint Venture in der Türkei.

Das Ergebnis nach Steuern stieg um 34 Mio EUR oder 24% auf 178 Mio EUR
(144). Das Ergebnis je Stammaktie und je Vorzugsaktie erhöhte sich jeweils
um 0,26 EUR bzw. 24% auf 1,35 EUR bzw. 1,36 EUR (1,09 bzw. 1,10).

Der Freie Cashflow vor Akquisitionen lag mit 61 Mio EUR (81) unter dem
Vorjahr. Grund für diesen Rückgang war insbesondere der inflationsbedingte
Aufbau des Nettoumlaufvermögens infolge deutlich gestiegener Einkaufs- und
Verkaufspreise.

Geschäftsentwicklung in den Regionen

Die Region Europa, Mittlerer Osten, Afrika (EMEA) steigerte den Umsatz
deutlich um 117 Mio EUR oder 11% auf 1.156 Mio EUR (1.039). Neben starkem
organischem Wachstum trug auch die vollständige Übernahme des Joint Venture
in der Türkei zur positiven Entwicklung bei. Alle Länder in der Region
konnten den Umsatz steigern, vor allem Deutschland, Südafrika, Polen,
Italien und Großbritannien. Das EBIT erhöhte sich infolge des starken
Umsatzwachstums um 15 Mio EUR oder 14% auf 124 Mio EUR (109).

Der Umsatz der Region Asien-Pazifik lag mit 567 Mio EUR (506) um 61 Mio EUR
oder 12% über dem Vorjahr. Während China den größten absoluten Beitrag zum
Wachstum leistete, erzielten alle anderen Länder der Region besonders
kräftige relative Zuwächse. Die negativen Währungseffekte schwächten sich im
Laufe des ersten Halbjahres ab und wirkten im zweiten Quartal sogar leicht
positiv. Das EBIT stieg deutlich um 27 Mio EUR oder 42% auf 91 Mio EUR (64).
Dazu trugen insbesondere die positive Entwicklung in China und Australien
sowie ein positiver Einmaleffekt in Höhe von 7 Mio EUR aus der Veräußerung
eines Grundstücks in Australien im ersten Quartal bei.

In Nord- und Südamerika erhöhte sich der Umsatz trotz weiterhin hoher
negativer Währungseffekte um 26 Mio EUR oder 7% auf 376 Mio EUR (350). Das
organische Wachstum wurde primär durch Mengensteigerungen in Nordamerika
getragen; auch Südamerika lag deutlich über Vorjahresniveau. Das EBIT
verbesserte sich gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum, der durch
Unsicherheiten infolge der Zollankündigungen belastet war, um 17 Mio EUR
oder 49% auf 52 Mio EUR (35).

EBIT-Prognose für 2026 moderat angehoben

FUCHS bewegt sich weiterhin in einem volatilen geopolitischen und
wirtschaftlichen Umfeld. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten und die
teilweise Zerstörung von Anlagen der Petrochemie in der Golfregion führen
weiterhin zu Engpässen und damit verbunden zu Preissteigerungen bei
bestimmten Basisölen. Hinzu kommen gestiegene Kosten für Energie und
Logistik. Für das zweite Halbjahr bestehen daher weiterhin erhebliche
Unsicherheiten hinsichtlich der Rohstoffverfügbarkeit sowie der Entwicklung
von Nachfrage, Kosten und Preisen. Vor diesem Hintergrund ist die
Ergebnisentwicklung des zweiten Quartals nicht indikativ für den weiteren
Geschäftsverlauf.

Auf Basis der positiven Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal und unter
Berücksichtigung der bestehenden Risiken für das zweite Halbjahr erhöht
FUCHS die EBIT-Prognose moderat von bisher um 450 Mio EUR auf 460-480 Mio
EUR und erwartet auch eine Verbesserung des FUCHS Value Added. Die übrigen
Prognoseannahmen bleiben gegenüber der Quartalsmitteilung zum ersten Quartal
unverändert:

* Umsatz: inflationsbedingt deutlich über 3,7 Mrd. EUR (unverändert zu Q1)

* EBIT: 460-480 Mio EUR (zuvor: um 450 Mio EUR)

* FVA: infolge der guten EBIT-Entwicklung im ersten Halbjahr moderat über
Vorjahr (zuvor: etwas unter Vorjahr)

* Freier Cashflow vor Akquisitionen: bedingt durch den starken Anstieg der
Rohstoffkosten und der Verkaufspreise deutlich unter 270 Mio EUR
(unverändert zu Q1)

Die globale Aufstellung und die solide Finanzbasis bleiben unverändert
robust. FUCHS fokussiert sich weiterhin auf profitables Wachstum und die
konsequente Umsetzung der FUCHS100-Strategie.

Mannheim, 31. Juli 2026

FUCHS SE

Public Relations

Einsteinstraße 11

68169 Mannheim

Tel. +49 621 3802-1104

tina.vogel@fuchs.com

www.fuchs.com/gruppe

Die folgenden Informationen können Sie im Internet abrufen:

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Über FUCHS

1931 als Familienunternehmen in Mannheim gegründet, ist FUCHS heute der
weltweit größte unabhängige Anbieter von innovativen Schmierstofflösungen
für nahezu alle Industrien und Anwendungsbereiche. Dabei verfolgen mehr als
7.000 Mitarbeitende in über 50 Ländern bis heute dasselbe Ziel: die Welt
nachhaltig und effizient in Bewegung halten. Um diesem Anspruch gerecht zu
werden, denkt FUCHS in Perfektion und nicht in Standards. Für die
Entwicklung individueller Lösungen tritt das Unternehmen dafür in einen
intensiven Kundendialog - und ist erfahrener Berater, innovativer
Problemlöser und zuverlässiger Teampartner zugleich.

Wichtiger Hinweis

Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche
auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der FUCHS SE beruhen.
Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und
Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung
und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und
Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen
Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen
Lage, der Beschaffungspreise, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie
Veränderungen innerhalb der Schmierstoffindustrie gehören. Die FUCHS SE
übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige
Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in
dieser Pressemitteilung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen
werden.

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