WETTENBERG (dpa-AFX) - Das Technologieunternehmen PVA Tepla
Die im SDax
Jefferies-Analyst Constantin Hesse führt die Kursverluste am Donnerstag auf die gesunkene Profitabilität zurück. Die eingedampfte Jahresprognose dürfte seiner Auffassung nach zu sinkenden Markterwartungen führen. Entscheidend sei nun, wie sich Auftragslage und Margen in den kommenden Monaten entwickelten, schrieb er und attestierte mit Blick auf die vorgelegten Zahlen ein "gemischtes Quartal".
PVA leidet unter einer geringen Auslastung, weswegen Fixkosten nur in geringem Maße gedeckt sind. Hinzu kommt eine für das Unternehmen unvorteilhafte Zusammensetzung der Nachfrage, insbesondere im Segment Material Solutions, in dem PVA etwa Produkte für Vakuumschaltkammern anbietet, die es in elektrischen Schaltanlagen von Mittelspannungs- und Hochspannungsnetzen braucht.
In den ersten sechs Monaten verbesserte sich der Auftragseingang zwar um 80 Prozent auf rund 187 Millionen Euro, Analysten hatten aber noch mehr auf dem Zettel. Beim Umsatz schlug PVA mit einem leichten Zuwachs auf knapp 121 Millionen Euro die Schätzungen.
Anders beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), das um mehr als zwei Drittel auf 4,4 Millionen Euro einbrach. Unter dem Strich fiel ein Verlust von rund 2,8 Millionen Euro an, nach einem Gewinn von 6,2 Millionen Euro ein Jahr zuvor./lew/nas/zb