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OTS: Landwirtschaftliche Rentenbank / Rentenbank stärkt Zukunftsinvestitionen ...

07.08.2026
um 10:02 Uhr

Rentenbank stärkt Zukunftsinvestitionen der Landwirtschaft -
Fördergeschäft wächst um 51 Prozent (FOTO)
Frankfurt am Main (ots) -

- Fördergeschäft wächst im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem bereits starken
Vorjahreszeitraum
- Neugeschäft in der Kundengruppe "Primärproduktion" wächst um 11,3 %
- Anstieg des Neugeschäfts über alle Kundengruppen hinweg, besonders auch in der
Kundengruppe "Erneuerbare Energien"
- mit 8,0 Mrd. EUR bereits drei Viertel der Refinanzierungsmittel für das
Fördergeschäft erreicht
- Innovationsförderung zahlt auf neue Start-up-Strategie des Bundes ein

Die Rentenbank verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Anstieg ihres
Neugeschäfts auf 5,8 Mrd. EUR (1. Hj. 2025: 5,3 Mrd. EUR). Besonders dynamisch
entwickelten sich hierbei die Programmkredite: Das Neugeschäft in diesem Bereich
wuchs um 51,4 Prozent auf 4,2 Mrd. EUR (1. Hj. 2025: 2,8 Mrd. EUR). Das
Neugeschäft in der Kundengruppe "Primärproduktion" wuchs dabei um 11,3 Prozent
auf 1,1 Mrd. EUR (1. Hj. 2025: 989,5 Mio. EUR). Investitionen in Stallbauten,
insbesondere für Rinder, Geflügel und Schweine, lagen über dem Vorjahresniveau.
Auch die "Agrarnahen Unternehmen" verzeichneten ein starkes Wachstum: Das
Neugeschäft stieg um 32,5 Prozent auf 586,5 Mio. EUR (1. Hj. 2025: 442,8 Mio.
EUR). Ein besonders kräftiger Anstieg erfolgte in der Kundengruppe "Erneuerbaren
Energien", deren Neugeschäft sich vor allem durch die Förderung von
Windkraftanlagen auf rd. 1,6 Mrd. EUR mehr als verdoppelte (1. Hj. 2025: 636,6
Mio. EUR).

"Das historisch starke Halbjahresergebnis im Fördergeschäft ist ein Beleg dafür,
dass wir als Rentenbank mit unserem Förderportfolio stetig und schnell auf die
jeweiligen Herausforderungen reagieren. Seit 2022 haben wir einen umfassenden
internen Transformationsprozess angestoßen, der unsere Bank strategisch neu
ausrichtet und zukunftsfähig macht. Unsere Geschäftsstrategie nimmt die Bedarfe
unserer Kundengruppen fest in den Blick, indem wir innovative und effiziente
Produkte an den Markt bringen. Unseren Weg werden wir konsequent fortsetzen, um
als starke und verlässliche Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen
Raum weiter wirksam zu sein", so Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der
Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Drei Viertel des Emissionsvolumens bereits erreicht

Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank im ersten Halbjahr
2026 mittel- und langfristige Kapitalmarktmittel in Höhe von 8,0 Mrd. EUR (1.
Hj. 2025: 6,5 Mrd. EUR) an den internationalen Kapitalmärkten auf. Damit wurden
bereits drei Viertel des für das Gesamtjahr 2026 geplanten Emissionsvolumens von
11,0 Mrd. EUR erreicht und das zu deutlich besseren Spreads als geplant.
Wichtigste Emissionswährung war der Euro mit einem Anteil von 36 Prozent (1. Hj.
2025: 48 Prozent). Der Anteil des US-Dollar blieb mit 26 Prozent nahezu
unverändert (1. Hj. 2025: 27 Prozent). Zu 85 Prozent wurden die Emissionen bei
ausländischen Investoren platziert (1. Hj. 2025: 83 Prozent). Die größten
Investorengruppen waren im ersten Halbjahr 2026 mit 58 Prozent Geschäftsbanken
(1. Hj. 2025: 50 Prozent) und Zentralbanken mit 27 Prozent (1. Hj. 2025: 30
Prozent).

Innovationsförderung zahlt auf die neue Start-up-Strategie des Bundes ein

In der neuen Start-up- und Scale-up-Strategie der Bundesregierung sind die
Maßnahmen der Rentenbank, die das Start-up- und Venture-Capital- Ökosystem
stärken, enthalten. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat (BMLEH) fördern wir gezielt agrarnahe Start-ups. Aus dem
Zweckvermögen des Bundes vergeben wir Nachrangdarlehen und Innovationsgutscheine
an agrarnahe Start-ups in ihrer Frühphase. Außerdem investiert die Rentenbank in
Venture-Capital-Fonds. Hierfür hat sie ein Rahmenbudget von 230 Mio. Euro. Über
das Gründerprogramm "Growth Alliance" werden zudem Start-ups durch
spezialisierte Programme und Partnerschaften mit Wirtschaft, Wissenschaft und
Politik von der ersten Idee über die Entwicklung von Geschäftsmodellen bis hin
zur Skalierung im Accelerator-Umfeld begleitet. Die "Growth Alliance" ist eine
Kooperation der Rentenbank mit dem BMLEH und dem Frankfurter TechQuartier.

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