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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 17.08.2026 - 17.00 Uhr

17.08.2026
um 17:05 Uhr

Trump droht dem Oman mit Bombardierung

WASHINGTON - Mit einer scharfen Drohung hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf den Oman erhöht. Das Sultanat soll derzeit mit dem Iran klären, wie künftig die Schifffahrt durch die Straße von Hormus geregelt sein soll - bisher ohne Einigung. "Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren", sagte Trump dem Sender Fox News. Der Oman ist bislang keine aktive Kriegspartei.

Chinas Wirtschaft verliert an Schwung

PEKING - Chinas Wirtschaft hat im Juli weiter an Schwung verloren. Die Industrieproduktion stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat zwar um 4,5 Prozent, wie das Pekinger Statistikamt mitteilte. Im Juni hatte das Plus aber noch 5,3 Prozent betragen.

Griechenland will erneut frühzeitig Schulden tilgen

ATHEN - Griechenland will erneut frühzeitig Schulden und Kredite tilgen - diesmal in Höhe von 13 Milliarden Euro bis zum Jahresende, wie die Zeitung "Kathimerini" berichtet. Unter anderem sollen rund 2,5 Milliarden Euro aus dem ersten Griechenland-Hilfsprogramm von 2010 getilgt werden, die ursprünglich bis 2041 hätten zurückgezahlt werden müssen.

SPD lehnt Prien-Pläne für Unterhaltsvorschuss ab

BERLIN - Die SPD will Eltern, die keinen Unterhalt für ihre Kinder zahlen, stärker zur Kasse bringen. Pläne von Familienministerin Karin Prien (CDU) zur Kürzung des staatlichen Unterhaltsvorschusses lehnt sie dagegen ab. Das geht aus einem Beschluss des Parteipräsidiums hervor, über den zuerst das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete.

Erdogan: EU-Beitritt der Türkei ist keine Priorität

ANKARA - Für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat der EU-Beitritt seines Landes keine Priorität mehr. Ankara habe die Tür für einen Beitritt zwar nicht geschlossen, er habe aber keinen Vorrang, sagte er in einem Interview mit dem Sender Al Jazeera. "Die Europäische Union ist für uns keine Priorität", sagte er. Aus seiner Sicht sei die EU der Verlierer, wenn sie die Türkei weiter ablehne.

EU-Außenbeauftragte will Russland-Sanktionen ausweiten

BRÜSSEL - Die EU will die Russland-Sanktionen ausweiten und damit den Druck auf Moskau wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine weiter erhöhen. Im Herbst werde sie "die weitreichendste Sanktionsliste seit Beginn des Krieges" vorlegen, sagte EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas der "Welt". Sollte der Vorschlag beschlossen werden, werde sich die Zahl der sanktionierten russischen Personen, Unternehmen und Organisationen um ein Drittel erhöhen.

Regierung will 'neue Gründerzeit' in Ostdeutschland

BERLIN - Die Bundesregierung will die Rahmenbedingungen für Firmengründungen in Ostdeutschland verbessern. Ziel müsse sein, "dass eines der nächsten Dax -Unternehmen aus Ostdeutschland kommt", sagte die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser zum Auftakt eines Branchendialogs im Finanzministerium in Berlin. Von ostdeutschen Unternehmern wollten Kaiser und Finanzminister Lars Klingbeil (beide SPD) erfahren, was Start-ups und andere junge Unternehmen in der Region brauchen.

ROUNDUP: US-Unterhändler Kushner wirbt bei Netanjahu für Gaza-Plan

TEL AVIV - Jared Kushner versucht, den festgefahrenen Fahrplan für eine Nachkriegsordnung in Gaza zu retten: Nach einem seltenen Treffen mit Vertretern der islamistischen Hamas in Ägypten ist der US-Unterhändler in Jerusalem mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zusammengekommen. Israels Regierungschef lehnt den von Washington unterstützten Plan bislang ab. Laut Medienberichten nahm auch der Hohe Vertreter des Friedensrats, Nikolaj Mladenow, an dem Treffen teil.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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