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GNW-News: Tilray Medical begrüßt die positiven Entwicklungen im deutschen Rechtsrahmen für medizinisches Cannabis und setzt sich für dessen kontinuierliche Weiterentwicklung ein

18.08.2026
um 13:05 Uhr

^Als weltweit führender Anbieter von medizinischem Cannabis unterstützt Tilray
Medical eine Weiterentwicklung der Regulierung, die das Vertrauen der
Ärzteschaft stärkt, den Zugang der Patienten schützt und medizinischem Cannabis
in Deutschland eine klare und tragfähige Grundlage gibt.
Die Einordnung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und des GKV-
Spitzenverbands ist ein wichtiger Schritt nach vorn, weil sie der Verordnung von
Vollspektrumextrakten in standardisierter Qualität mehr praktische Orientierung
gibt. Tilray Medical begrüßt diesen Fortschritt und wirbt dafür, dass die
Politik darauf mit einer gesetzlichen Klarstellung aufbaut, die Ärzten,
Patienten, Leistungserbringern und Kostenträgern einen einheitlichen und
dauerhaften Rahmen für die Versorgung mit medizinischem Cannabis gibt.
DENSBORN, Deutschland, Aug. 18, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Tilray Medical
(https://tilraymedical.eu.com/), ein weltweit führendes Unternehmen für
Forschung, Anbau, Produktion, Produkte und Vertrieb im Bereich medizinisches
Cannabis und ein Geschäftsbereich der Tilray Brands, Inc.
(https://www.tilray.com/) (?Tilray") (Nasdaq: TLRY; TSX: TLRY), sieht in der
jüngsten Einordnung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und des GKV-
Spitzenverbands zur Verordnung von medizinischem Cannabis in Form von
Vollspektrumextrakten in standardisierter Qualität einen Schritt in die richtige
Richtung. Wichtige rechtliche und regulatorische Fragen bleiben im
überarbeiteten deutschen gesetzlichen Rahmen für die erstattungsfähige
Verordnung von medizinischem Cannabis dennoch offen. Dauerhafte Rechtssicherheit
für Ärzte, Patienten, Leistungserbringer und Kostenträger setzt letztlich eine
gesetzliche Klarstellung voraus.
Rajnish Ohri, President, International, Tilray Brands, sagte: ?Die Einordnung
ist ein deutlicher Fortschritt und gibt den medizinischen Fachkreisen eine
wertvolle Orientierung bei der Verordnung von medizinischem Cannabis. Eine
weitere gesetzliche Klarstellung wird das Vertrauen in den gesetzlichen Rahmen
stärken und Patienten, Ärzten und Leistungserbringern langfristige Stabilität
geben."
Praxisnahe Klarstellung durch die Einordnung von KBV und GKV-Spitzenverband
Die aktuelle Auslegung von KBV und GKV-Spitzenverband schafft für medizinische
Fachkreise und Patienten wichtige praktische Klarheit. Sie ist ein konstruktiver
Schritt, um den Zugang der Patienten zur Behandlung zu sichern und die
Verordnung verlässlicher zu machen.
Ohri ergänzte: ?Deutschland bleibt in Europa ein wichtiges Vorbild für
medizinisches Cannabis, weil es einen sorgfältig entwickelten, wissenschaftlich
fundierten gesetzlichen Rahmen vorantreibt, der Patienten und Ärzte in den
Mittelpunkt der Versorgung stellt. Tilray Medical arbeitet mit Ärzten, Behörden
und Partnern aus der Branche daran, das Vertrauen in das deutsche System für
medizinisches Cannabis zu stärken und den Patienten Zugang zu den Therapien zu
sichern, die ihrem Bedarf am besten entsprechen."
Offene rechtliche und regulatorische Fragen
Erstens brauchen Ärzte mehr Sicherheit beim sachgerechten Einsatz
cannabisbasierter Therapien, einschließlich Vollspektrumextrakten in
standardisierter Qualität und weiterer Rezepturarzneimittel. Praktische
Orientierung und der Zugang zu einem breiten Spektrum von Cannabisarzneimitteln
in pharmazeutischer Qualität bleiben entscheidend dafür, dass
Therapieentscheidungen dem klinischen Bedarf und dem Behandlungserfolg folgen.
Der Grundsatz, dass Fertigarzneimittel nur innerhalb ihrer zugelassenen
Indikation erprobt werden und dass unwirksame oder schlecht verträgliche
Therapien nicht unnötig fortgeführt werden, stützt die gute medizinische Praxis
und schützt die Entscheidungsfreiheit der Ärzte.
Zweitens muss die Behandlungskontinuität für Patienten Priorität behalten, die
bereits von einer cannabisbasierten Therapie profitieren. Patienten, die mit
Vollspektrumextrakten in standardisierter Qualität oder anderen
Rezepturarzneimitteln stabil eingestellt sind, sollten vor vermeidbaren
Therapieabbrüchen geschützt werden. Regulatorische Sicherheit ist notwendig,
damit therapeutische Entscheidungen am individuellen Bedarf der Patienten
ausgerichtet bleiben. Administrative Unsicherheit sollte nicht über den Verlauf
einer Behandlung entscheiden.
Drittens würden alle Beteiligten von mehr Planbarkeit bei Behandlungswegen und
Erstattungsfähigkeit profitieren, während sich die Erstattungsregeln
weiterentwickeln. Patienten, Ärzte, Krankenkassen und Leistungserbringer
brauchen einen stabilen gesetzlichen Rahmen, der einen verantwortungsvollen
Zugang und eine einheitliche Umsetzung im gesamten Gesundheitssystem trägt.
Warum eine gesetzliche Klarstellung notwendig ist
Tilray Medical unterstützt einen klaren gesetzlichen Rahmen, der die
Therapiefreiheit der Ärzte schützt und die Behandlungskontinuität für bestehende
Patienten sichert. Ein solcher gesetzlicher Rahmen würde zugleich die
Planbarkeit bei Erstattung und Behandlungswegen erhöhen. Werden diese Grundsätze
gesetzlich verankert, sinkt die Unsicherheit bei der Umsetzung und der
dauerhafte Zugang der Patienten zu geeigneten Therapien ist gesichert.
Ohri führte weiter aus: ?Die vorliegende Einordnung ist ein deutlicher
Fortschritt. Baut die Politik darauf mit einer weiteren gesetzlichen
Klarstellung auf und verankert diese Auslegung im Gesetz, bleibt die
Therapiefreiheit der Ärzte gewahrt und der Erstattungsrahmen bleibt verlässlich.
Patienten, Leistungserbringer und Krankenkassen erhalten damit die langfristige
Planungssicherheit, die sie brauchen."
Ärztliche Entscheidungen stärken
Tilray Medical ist der Auffassung, dass Ärztinnen und Ärzte praktische
Orientierung sowie Zugang zu einem breiten Spektrum pharmazeutisch hochwertiger
Cannabisarzneimittel benötigen. Die Klarstellung, dass Fertigarzneimittel nur
innerhalb ihrer zugelassenen Indikation erprobt werden sollen und dass
unwirksame oder schlecht verträgliche Therapien nicht unnötig fortgeführt werden
sollten, unterstützt eine fundierte klinische Entscheidung und hilft, unnötige
Therapieunterbrechungen bei Patientinnen und Patienten zu vermeiden, die bereits
stabil auf Vollspektrumextrakte in standardisierter Qualität oder andere
Rezepturarzneimittel eingestellt sind.
Einen verantwortungsvollen Übergang für Patienten begleiten
Angesichts der Erstattungsänderungen bei Cannabisblüten sollten Patientinnen und
Patienten zeitnah Zugang zu geeigneten Alternativen erhalten, einschließlich
Vollspektrumextrakte in standardisierter Qualität. Die globale Plattform, die
Qualitätsstandards und die Erfahrung von Tilray Medical in der Versorgung von
Märkten für medizinisches Cannabis versetzen das Unternehmen in die Lage, diesen
Übergang verantwortungsvoll zu unterstützen.
Verlässliche Plattform für medizinisches Cannabis in Deutschland
Tilray Medical unterstützt die weitere Zusammenarbeit zwischen politischen
Entscheidungsträgern, Ärzten, Regulierungsbehörden und führenden
Branchenvertretern, während Deutschland sein System der medizinischen
Cannabisversorgung weiterentwickelt Mit internationaler Größe, einem breiten
Produktportfolio und langjähriger operativer Erfahrung kann Tilray Medical die
nächste Phase einer verantwortungsvollen Cannabisversorgung in Deutschland und
Europa mitgestalten.
Die Präsenz von Tilray Medical in Deutschland ist das Ergebnis jahrelanger
Investitionen in eine verlässliche, integrierte Plattform für medizinisches
Cannabis. Das Unternehmen hält mit einem Marktanteil von 45 Prozent eine
führende Position im deutschen Markt für medizinische Cannabisextrakte, gestützt
auf Anbau- und Produktionskapazitäten in Deutschland und Portugal, darunter die
Anlage Aphria RX und die für deutsche Patienten entwickelte Marke ARX. Über die
CC Pharma GmbH erreicht Tilray zudem rund 16.000 Apotheken und pharmazeutische
Großhändler und unterstützt damit den Zugang zu hochwertigen medizinischen
Cannabisprodukten für Ärzte und Patienten in ganz Deutschland. Auf dieser
Grundlage trägt Tilray Medical dazu bei, einen verlässlicheren, ärztlich
geführten Weg in der Versorgung mit medizinischem Cannabis zu definieren.
Über Tilray Medical
Tilray Medical steht für einen sicheren, verlässlichen Zugang zu innovativen
medizinischen Cannabistherapien und verfolgt das Ziel, das Leben von
Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern.
Zu diesen Marken gehören Tilray Medical, Good Supply, Redecan, ARX und Broken
Coast. Tilray gehörte zu den ersten Unternehmen mit einer Lizenz zur Produktion
von medizinischem Cannabis in Kanada und errichtete später die ersten GMP-
zertifizierten Cannabis-Produktionsanlagen in Europa, zunächst in Portugal,
danach in Deutschland. Heute ist Tilray Medical einer der größten Lieferanten
von medizinischem Cannabis für Patienten, Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken,
Forschungseinrichtungen und Regierungen in 20 Ländern auf fünf Kontinenten.
Weitere Informationen zu Tilray Medical finden sich unter Tilray Medical Europe
(tilraymedical.eu.com), Tilray Medical Canada, Tilray Medical Australia-New
Zealand (tilray.com.au) sowie Solana.pa in Panama.
Über Tilray Brands
Tilray Brands, Inc. (?Tilray") (Nasdaq: TLRY; TSX: TLRY) ist ein führendes
globales Lifestyle- und Konsumgüterunternehmen mit Geschäftstätigkeit in Kanada,
den Vereinigten Staaten, Europa, Australien und Lateinamerika. Das Unternehmen
versteht sich als treibende Kraft an der Schnittstelle von Cannabis, Getränken,
Wellness und Entertainment und will das Leben von Menschen durch Momente der
Verbundenheit bereichern. Der Anspruch von Tilray ist es, ein führendes Premium-
Lifestyle-Unternehmen mit einem Markenhaus und innovativen Produkten zu sein,
die Freude bereiten und in Erinnerung bleiben. Die Plattform von Tilray umfasst
mehr als 40 Marken in über 20 Ländern, darunter ein umfassendes Cannabisangebot,
Lebensmittel auf Hanfbasis und Craft-Getränke.
Weitere Informationen unter Tilray.com und @Tilray auf allen Social-Media-
Kanälen.
Zukunftsbezogene Aussagen
Bestimmte Aussagen in dieser Mitteilung, die keine historischen Tatsachen
darstellen, sind zukunftsbezogene Informationen beziehungsweise zukunftsbezogene
Aussagen (gemeinsam ?zukunftsbezogene Aussagen") im Sinne der kanadischen
Wertpapiergesetze sowie im Sinne von Section 27A des Securities Act von 1933 in
der jeweils geltenden Fassung und Section 21E des Securities Exchange Act von
1934 in der jeweils geltenden Fassung, die dem dort geschaffenen ?Safe Harbor"
und weiteren anwendbaren Gesetzen unterliegen sollen. Zukunftsbezogene Aussagen
sind an Formulierungen wie ?prognostizieren", ?künftig", ?sollte", ?könnte",
?ermöglichen", ?potenziell", ?erwägen", ?glauben", ?erwarten", ?schätzen",
?planen", ?beabsichtigen", ?mögen", ?projizieren", ?werden", ?würden" sowie an
deren Verneinung oder vergleichbaren Ausdrücken erkennbar, wobei nicht jede
zukunftsbezogene Aussage diese Begriffe enthält.
Den Schlussfolgerungen in den zukunftsbezogenen Aussagen dieser Mitteilung
liegen bestimmte wesentliche Faktoren, Schätzungen, Ziele, Projektionen und
Annahmen zugrunde. Zukunftsbezogene Aussagen umfassen Aussagen über Absichten,
Überzeugungen, Projektionen, Ausblicke, Analysen und derzeitige Erwartungen des
Unternehmens, unter anderem zur Fähigkeit des Unternehmens, neue und innovative
Produkte weltweit zu vermarkten. Viele Faktoren können dazu führen, dass
tatsächliche Ergebnisse, Leistungen oder Entwicklungen wesentlich von den
zukunftsbezogenen Aussagen abweichen; auch Risiken und Unsicherheiten, die dem
Unternehmen derzeit nicht bekannt sind oder die es für unwesentlich hält, können
dazu führen, dass tatsächliche Ergebnisse oder Ereignisse wesentlich von den
hier dargestellten Aussagen abweichen.
Zukunftsbezogene Aussagen in dieser Mitteilung umfassen zudem Aussagen zur
Marktpositionierung des Unternehmens, zu seiner Fähigkeit, die sich wandelnde
Nachfrage nach medizinischem Cannabis in regulierten pharmazeutischen Umfeldern
zu bedienen, sowie Erwartungen zur Wirksamkeit strategischer Partnerschaften,
einschließlich der Zusammenarbeit des Unternehmens mit Molteni zur Entwicklung
des italienischen Marktes für medizinisches Cannabis. Eine ausführlichere
Darstellung dieser Risiken und weiterer Faktoren enthalten das zuletzt
eingereichte Annual Information Form von Tilray sowie der Annual Report on Form
10-K und weitere periodische Berichte, die Tilray bei der SEC eingereicht hat
und die über EDGAR verfügbar sind. Die in dieser Mitteilung enthaltenen
zukunftsbezogenen Aussagen beziehen sich auf das Datum dieser Mitteilung. Das
Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen öffentlich zu
aktualisieren, um neuen Informationen oder späteren Ereignissen Rechnung zu
tragen, sofern die anwendbaren Wertpapiergesetze dies nicht verlangen.
Für weitere Informationen:
Medien: news@tilray.com
Investoren: investors@tilray.com
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