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EQS-News: Amprion schließt das erste Halbjahr erfolgreich ab und baut Finanzkraft weiter aus (deutsch)

20.08.2026
um 09:30 Uhr

Amprion schließt das erste Halbjahr erfolgreich ab und baut Finanzkraft weiter aus

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EQS-News: Amprion GmbH / Schlagwort(e): Halbjahresbericht/Halbjahresergebnis
Amprion schließt das erste Halbjahr erfolgreich ab und baut Finanzkraft
weiter aus

20.08.2026 / 09:30 CET/CEST
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Dortmund, Donnerstag, 20. August 2026

Amprion schließt das erste Halbjahr erfolgreich ab und baut Finanzkraft
weiter aus

* Adjustiertes Konzernergebnis steigt um 19 % auf 343 Mio. Euro

* Steigerung der Investitionen (HGB) um 4 % auf rund 2,0 Mrd. Euro

* Erfolgreiche Begebung der ersten Hybrid-Anleihe

* Frühzeitige Refinanzierung und Erhöhung des Konsortialkreditvertrags auf
6,5 Mrd. Euro

* Eigenkapitalzuführungen bis 2031 in großen Teilen zugesagt

Die Umsatzerlöse nach IFRS sanken im ersten Halbjahr um rund 11 % auf 2,7
Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang ist wesentlich
bedingt durch geplante regulatorische Ausgleichseffekte.

Auf Ebene des EBITDA und Konzernergebnisses werden aufgrund von
regulatorischen Schwankungen Adjustierungen vorgenommen, um eine
periodengerechtere Geschäftsentwicklung darzustellen. Vor diesem Hintergrund
stieg das adjustierte EBITDA um rund 16 % auf rund 920 Mio. Euro und das
adjustierte konsolidierte Konzernergebnis um rund 19 % auf 343 Mio. Euro.
Dieses enthält erstmals auch Adjustierungen aufgrund regulatorischer
Änderungen bzgl. der Aktivierung von Fremdkapitalzinsen, die bisher im
berichteten Konzernergebnis direkt enthalten waren. Auch der um
regulatorische Effekte bereinigte FFO lag mit 702 Mio. Euro etwa 26 % über
dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Erste Energiekorridore vor der Fertigstellung

Die Investitionen gemäß HGB betrugen rund 2,0 Mrd. Euro und stiegen damit um
rund 4 % im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum. Ab Ende des Jahres 2026 plant
Amprion jedes Jahr die Fertigstellung eines Großprojekts - die sogenannten
Energie-Korridore, die den stromerzeugenden Norden Deutschlands mit den
Industriezentren im Westen und Süden des Landes verbinden. Die
Fertigstellung des Projektes Ultranet ist für Ende 2026 geplant.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 werden insgesamt Investitionen in den
Um- und Ausbau des Übertragungsnetzes von rund 7 Mrd. Euro erwartet. Bis
Ende 2030 liegt das geplante Investitionsvolumen bei rund 42 Mrd. Euro.

Weiterentwicklung der Finanzierungsstrategie

Amprion hat seine grüne Finanzierungsstrategie im ersten Halbjahr 2026
erfolgreich weiterentwickelt und die Diversifizierung seiner
Finanzierungsinstrumente konsequent vorangetrieben. Zum Jahresauftakt
platzierte das Unternehmen eine grüne Triple-Tranche-Senior-Anleihe in einem
Gesamtvolumen von 2,6 Mrd. Euro.

Im April folgte die erstmalige Platzierung einer grünen
Dual-Tranche-Hybridanleihe in einem Gesamtvolumen von 1,0 Mrd. Euro.
Hybridkapital stellt für Amprion fortan einen wesentlichen Baustein in der
Kapitalstruktur für die Wachstumsfinanzierung dar.

Der bestehende Konsortialkreditvertrag wurde frühzeitig refinanziert und das
Volumen mehr als verdoppelt. Die neue syndizierte Kreditlinie über 6,5 Mrd.
Euro wurde mit insgesamt 15 Banken abgeschlossen. Mit dem erweiterten und
stärker international ausgerichteten Bankenkreis stärkt Amprion seinen
finanziellen Handlungsspielraum für die Umsetzung des Investitionsprogramms.
Das erweiterte Volumen des Konsortialkreditvertrags trägt gleichzeitig den
Anforderungen der internationalen Ratingagenturen Rechnung, die Amprions
Kreditwürdigkeit weiterhin mit soliden Investmentgrade-Ratings bewerten.

Erwartete Eigenkapitalzuführungen in großen Teilen gesichert

Ebenfalls im ersten Halbjahr hat die RWE AG (RWE) einen indirekten Anteil
von rund 35 % an Amprion vom Mehrheitsgesellschafter M31
Beteiligungsgesellschaft mbH & Co Energie KG erworben. Zusammen mit den
Anteilen aus der RWE Alkaios Holding GmbH, dem Joint Venture zwischen der
RWE und Apollo Global Management, hält RWE nun insgesamt einen indirekten
Anteil an Amprion von rund 55 %. Die direkte Eigentümerstruktur von Amprion
bleibt unverändert. Über diese Beteiligungen stellt RWE bis zum Jahr 2031
Eigenkapital in Höhe von etwa 6,5 Mrd. Euro zur Verfügung. Das deckt mehr
als die Hälfte des von Amprion für die kommenden Jahre geplanten
Eigenkapitalbedarfs ab.

Peter Rüth, CFO von Amprion: "Wir konnten zum Halbjahr 2026 wichtige
Meilensteine im Rahmen unserer Finanzierungsstrategie und in einigen
Großprojekten erreichen, begleitet von einem sehr guten operativen Ergebnis.
Wir freuen uns sehr über das Vertrauen unserer Anteilseigner und des
Kapitalmarktes, um diesen erfolgreichen Pfad mit uns weiterzugehen."

Green Finance Investor Report 2025

Im Zuge der Halbjahresberichterstattung hat Amprion auch seinen jährlich
erscheinenden Green Finance Investor Report veröffentlicht. Der Bericht
bietet Investoren umfassende Informationen und ein hohes Maß an Transparenz
über die sachgerechte Verwendung der Mittelzuflüsse aus den grünen Anleihen.
Amprion verfolgt bei der Allokation der Mittel einen Projektportfolioansatz.
Zum Stichtag 31.12.2025 belief sich das grüne Projekt-Portfolio auf 14,7
Mrd. Euro. Demgegenüber stehen eingeworbene Mittel von 7,6 Mrd. Euro.

Die zufließenden Mittel werden ausschließlich für nachhaltige Projekte
verwendet, die den Kriterien des Amprion Green Finance Frameworks
entsprechen.

Der Halbjahresfinanzbericht 2026, die Tabellen zu den adjustierten,
nicht-testierten Halbjahreszahlen sowie das aktuelle Factbook stehen unter
dem folgenden Link zur Verfügung.

Der Green Finance Investor Report 2025 ist unter folgendem Link abrufbar.

Kontakt für Investoren:

Patrick Wang
Leiter Investor Relations
T +49 231 5849-12297
ir@amprion.net

Amprion verbindet

Amprion ist ein führender Übertragungsnetzbetreiber in Europa. Unser 11.000
Kilometer langes Höchstspannungsnetz reicht von der Nordsee bis zu den Alpen
und erstreckt sich über sieben Bundesländer. Es ist das Rückgrat der
deutschen Wirtschaft und transportiert Strom für 29 Millionen Menschen.
Durch seine Lage in der Mitte Europas ist es Drehscheibe des europäischen
Stromhandels. Zum 31.12.2025 beschäftigte Amprion 3.400 Mitarbeitende. Sie
tragen dazu bei, unsere Kernaufgaben zu erfüllen: Wir machen unser Netz fit
für eine klimaneutrale Zukunft und sichern an entscheidender Stelle die
Stabilität des deutschen und europäischen Stromnetzes.

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