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EQS-News: Rocket Factory Augsburg unterzeichnet Vertrag mit ESA im Rahmen der European Launcher Challenge (deutsch)

27.08.2026
um 11:25 Uhr

Rocket Factory Augsburg unterzeichnet Vertrag mit ESA im Rahmen der European Launcher Challenge

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EQS-News: OHB SE / Schlagwort(e): Vertrag/Sonstiges
Rocket Factory Augsburg unterzeichnet Vertrag mit ESA im Rahmen der European
Launcher Challenge

27.08.2026 / 11:25 CET/CEST
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Augsburg / Bremen, 27. August 2026. Rocket Factory Augsburg (RFA) hat einen
Vertrag mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Rahmen der European
Launcher Challenge (ELC) unterzeichnet. Damit zählt das Unternehmen zu den
ausgewählten europäischen Trägerraketenanbietern, die in der zweiten
Vergaberunde des Programms berücksichtigt werden. Bereits im Juli 2025 hatte
die ESA die RFA als einen von fünf Finalisten für die zweite Phase
ausgewählt.

"Ich freue mich sehr für das gesamte Team der Rocket Factory, und ich bin
stolz auf die Vertragsunterschrift. Die European Launcher Challenge öffnet
ein neues Kapitel in Europas Raumfahrtambitionen und fördert den Wettbewerb
im Raketensektor. Dass die RFA erfolgreich in die zweite Runde gekommen ist,
ist der Lohn für die harte Arbeit, die in Augsburg in den vergangenen Jahren
mit großem Engagement, technischer Exzellenz und viel Durchhaltevermögen an
der Entwicklung eines wettbewerbsfähigen europäischen Trägersystems
geleistet wurde", sagte Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE.

OHB ist als strategischer Investor an RFA beteiligt.

Die European Launcher Challenge ist eine Initiative der ESA zur Stärkung der
europäischen Startkapazitäten. Ziel des Programms ist es, den Wettbewerb im
europäischen Trägerraketenmarkt zu fördern, die Zahl verfügbarer
Startdienstleister zu erhöhen und den unabhängigen Zugang Europas zum
Weltraum langfristig zu sichern. Um diese Ziele zu erreichen, ermöglicht die
European Launcher Challenge Unternehmen den Zugang zu ESA-Unterstützung für
die Einführung und Weiterentwicklung neuer Startdienstleistungen.

Der nun unterzeichnete Vertrag läuft planmäßig bis Mitte 2029. Im Fokus
stehen die Weiterentwicklung der Trägerrakete RFA ONE Block 2, der Ausbau
der erforderlichen Bodeninfrastruktur sowie die Vorbereitung einer
skalierbaren Serienfertigung.

"Ein unabhängiger und wettbewerbsfähiger Zugang zum Weltraum ist eine
zentrale Voraussetzung für technologische Souveränität, wirtschaftliche
Stärke und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit. Wir setzen uns seit
vielen Jahren für den Ausbau europäischer Raumfahrtfähigkeiten sowie
unabhängiger Startkapazitäten und Infrastruktur ein. Wir steuern aus der
OHB-Gruppe schon den größten Arbeitsanteil an Europas aktuellem
Schwerlastträger Ariane 6 bei und wir entwickeln Startplatzinfrastrukturen
an Land und von mobilen maritimen Startplattformen", so Fuchs weiter. "Wenn
es um Europas unabhängigen Zugang zum All geht, sind die Kompetenzen bei OHB
heute unabdingbar."

Für RFA stellt der Vertrag einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur
weiteren Industrialisierung und technologischen Reife des Trägersystems dar.
Das Unternehmen will damit die Voraussetzungen schaffen, künftig regelmäßig
und kosteneffizient Satellitenmissionen von europäischen Startplätzen aus in
den Orbit zu bringen und einen Beitrag zur unabhängigen europäischen
Raumfahrtinfrastruktur zu leisten.

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Unternehmenskommunikation
Tel: +49 421 2020 9159
E-Mail: marianne.radel@ohb.de

Investoren und Analysten:
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Investor Relations
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E-Mail: ir@ohb.de

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