ROUNDUP 3: Erneute Angriffe zwischen USA und Iran erschweren Diplomatie
TEHERAN - Erneute gegenseitige militärische Angriffe zwischen den USA und dem Iran haben diplomatische Bemühungen der vergangenen Woche weiter in den Hintergrund rücken lassen. Das US-Militär attackierte nach eigenen Angaben in der Nacht Militäreinrichtungen der iranischen Streitkräfte. Der Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Ziele im Irak, Jordanien, Kuwait und Bahrain. Der Konflikt spielt sich dabei vor allem an der Straße von Hormus und den iranischen Südprovinzen ab.
USA: Deutlich mehr Öl durch Straße von Hormus
CARACAS/WASHINGTON/TEHERAN - Nach Angaben von US-Energieminister Chris Wright ist zuletzt deutlich mehr Öl durch die blockierte Straße von Hormus verschifft worden als in den Monaten zuvor. Am Montag hätten Tanker mehr als 17 Millionen Barrel Öl transportiert, sagte er in einem Interview des US-Senders CNBC. Dies sei seit Beginn des Iran-Krieges ein Rekord.
Fed-Mitglied Williams sieht Anzeichen für nachlassende Inflation
NEW YORK - Nach Ansicht des Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York, John Williams, gibt es in den USA Anzeichen für eine geringere Inflation. Die Auswirkungen der Zölle ließen nach und die höheren Energiepreise wirkten sich nicht auf andere Dienstleistungen aus, sagte Williams am Mittwoch in einem Interview mit dem Fernsehsender CNBC. "Die jüngsten Daten sind ermutigend". Zudem sei zu beobachten, "dass der Inflationstrend langsam nach unten tendiert, da einige der Auswirkungen der Zölle allmählich in den Hintergrund treten."
GESAMT-ROUNDUP 2: Angriffe auf Stromversorgung - Sabotageverdacht auch in NRW
BERGHEIM/TURNOW-PREILACK/BERLIN - Nach dem Angriff auf das Stromnetz in Südbrandenburg gehen die Ermittler davon aus, dass auch die Störung an einem Umspannwerk in Bergheim bei Köln auf verfassungsfeindliche Sabotage zurückgeht. Unbekannte hätten Kabel über die Oberleitung gebracht und so einen Kurzschluss verursacht, sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU). "Das war Absicht. Wer da rangeht, greift unser Land an."
ROUNDUP 2: DIW sieht Wirtschaft vor Trendwende - Prognosen erhöht
BERLIN - Nach Jahren der Flaute hellen sich die Aussichten für die deutsche Wirtschaft immer mehr auf. Nicht zuletzt wegen starker Exporte erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) deutlich mehr Wachstum in den kommenden beiden Jahren. Nach einer starken ersten Jahreshälfte dürfte die deutsche Wirtschaft 2026 um 1,2 Prozent zulegen, teilte das DIW in Berlin mit. Für 2027 rechnen die Wirtschaftsforscher mit einer Rate von 1,0 Prozent, für 2028 mit 0,7 Prozent.
Von der Leyen: Infrastruktur wie vorderste Front schützen
BRÜSSEL - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekretär Mark Rutte haben angesichts der deutschen Erkenntnisse zu dem Drohnen-Vorfall in Leipzig dazu aufgerufen, Investitionen in die Verteidigung gegen Russland weiter zu steigern. Man müsse die eigene alltägliche Infrastruktur als "Ziele an vorderster Front" betrachten und sie entsprechend schützen, sagte die deutsche Politikerin.
USA: Beschäftigung in der Privatwirtschaft steigt weniger als erwartet - ADP
WASHINGTON - Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft der USA ist im August weniger stark gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat legte sie um 38.000 zu, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mitteilte. Der Anstieg ist damit so gering wie seit Beginn des Jahres nicht mehr.
Irans Außenministerium wirft USA Kriegsverbrechen vor
TEHERAN - Nach dem tödlichen Raketeneinschlag auf eine Hochzeitsfeier im Iran hat das Außenministerium in Teheran den USA Kriegsverbrechen vorgeworfen. Außenamtssprecher Ismail Baghai bezeichnete den Angriff an der iranischen Südküste auf X als "verzweifelten Versuch" der USA, ihr Scheitern im Krieg zu verbergen. Er teilte ein Video, das den Ort des Angriffs zeigen soll.
Bundesbank-Präsident erwartet mehr Wirtschaftswachstum
FRANKFURT - Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der Bundesbank 2026 deutlich stärker wachsen als bisher prognostiziert. Auf Grundlage der ersten beiden Quartale sei Deutschland "auf dem besten Weg, in diesem Jahr etwa ein Prozent zu erreichen, was deutlich besser ist als unsere Prognose vom Juni", sagte Bundesbank-Präsident Joachim Nagel der französischen Tageszeitung "Le Monde". Im Juni hatte die Bundesbank für das laufende Jahr preis- und kalenderbereinigt 0,5 Prozent Plus vorhergesagt.
EU genehmigt deutsche Milliarden für Gaskraftwerke
BRÜSSEL - Deutschland darf den Bau neuer Gaskraftwerke mit einem Milliardenpaket fördern. Die EU-Kommission gab grünes Licht für die geplante Unterstützung mit bis zu 35 Milliarden Euro.
ROUNDUP: Deutsche-Bank-Chef warnt vor populistischen Parteien
FRANKFURT - Deutsche-Bank-Chef
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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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