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EQS-News: Virtuix: Vom VR-Laufband zur Plattform für Militär, Robotik und Gaming (deutsch)

07.09.2026
um 11:12 Uhr

Virtuix: Vom VR-Laufband zur Plattform für Militär, Robotik und Gaming

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EQS-Media / 07.09.2026 / 11:11 CET/CEST

Virtuix verwandelt mit seinem Omni-One-Laufband virtuelle Welten in
begehbare Räume. Aus dem VR-Gaming-Produkt ist inzwischen eine Plattform für
Militär, Industrie, Healthcare und Robotik geworden.

Investment-Highlights:

* KI-gestützte 3D-Rekonstruktion macht reale Orte in Stunden begehbar

* Kooperation mit Meta öffnet Zugang zu mehr als 20 Mio. Quest-Nutzern

* Neuaufträge im ersten Geschäftsquartal 72 % über dem Vorjahresniveau

* Trainingsprojekte mit allen vier großen US-Militärzweigen aktiv

* Produktionskapazität für bis zu 3.000 Systeme monatlich bereits
vorhanden

* Mehrere Umsatzquellen aus Hardware, Software, Abonnements und Diensten

* Marktkapitalisierung von nur rund 45 Mio. USD bei erheblichem
Skalierungspotenzial

Ein VR-Headset zeigt eine virtuelle Welt, Virtuix (Nasdaq: VTIX, ISIN:
US92835U1016, WKN: A41H19) lässt Nutzer hindurchlaufen. Das omnidirektionale
Laufband Omni One erlaubt Bewegung in alle Richtungen, ohne dass dafür
realer Raum nötig ist. Was 2013 als Idee für VR-Gaming begann, hat sich bei
Virtuix Holdings inzwischen zu einer Mehrzweckplattform entwickelt, die
neben Unterhaltung auch Fitness, militärisches Training, industrielle
Ausbildung, Gesundheitsanwendungen und humanoide Robotik bedient. Seit dem
Nasdaq-Listing im Januar 2026 kann das in Austin, Texas, ansässige
Unternehmen diese Strategie mit frischem Kapital vorantreiben.

Vom Laufband zur Plattform für Wachstumsmärkte

Das Geschäftsmodell von Virtuix fußt auf mehreren Säulen. Die Hardware
bildet den Einstieg, während Spiele, Jahresabonnements, Softwarelizenzen und
Dienstleistungen zusätzliche, wiederkehrende Umsätze schaffen. Beim
Consumer-System kostet Omni One zwischen 2.495 und 2.995 US-Dollar, wobei
rund die Hälfte der Käufer zusätzlich ein Jahresabonnement für den
Online-Dienst abschließt und weitere rund 40 Prozent im Schnitt zwei Spiele
erwerben. Im Enterprise-Bereich, wo das System für industrielle
Simulationen, Sicherheitstrainings und Robotik eingesetzt wird, liegt der
Verkaufspreis bei rund 4.995 US-Dollar. Während die Zielbruttomarge im
Consumer-Geschäft bei 40 Prozent liegt, sollen Enterprise- und
Defense-Verträge auf bis zu 70 Prozent kommen, was die zunehmende
Verschiebung des Geschäftsmodells hin zu margenstärkeren Anwendungen
erklärt.

Die Finanzzahlen zeigen bereits Fortschritte auf diesem Weg. Im
Geschäftsjahr 2025/26 stieg der Umsatz um 18 Prozent auf 4,25 Millionen
US-Dollar, während die Bruttomarge von minus 6 auf plus 25 Prozent drehte
und der operative Verlust von 14,2 auf 10,3 Millionen US-Dollar zurückging.
Das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres 2026/27 muss dabei differenziert
betrachtet werden: Der ausgewiesene Umsatz sank zwar um 26 Prozent auf rund
767.000 US-Dollar, weil im Vorjahresquartal noch die letzten Einheiten aus
dem alten Vorbestellbestand ausgeliefert wurden, doch die Bruttomarge
kletterte weiter auf 30 Prozent und Neubestellungen legten um 72 Prozent zu.
Zum 30. Juni 2026 verfügte Virtuix über einen Cashbestand von 7,4 Millionen
US-Dollar.

Meta als Sprungbrett ins Consumer-Geschäft

Den entscheidenden Vertriebsimpuls lieferte die Kooperation mit Meta. Omni
One for Quest wurde als offizielles "Made for Meta"-Produkt eingeführt und
ist mit dem Quest-Ökosystem kompatibel, über das mehr als 20 Millionen
Headsets verkauft wurden. Seit dem Start dieser Partnerschaft sind die
Bestellungen um rund 150 Prozent gestiegen, und im ersten Geschäftsquartal
2026/27 lagen die neuen Omni-One-Aufträge um 72 Prozent über dem
Vorjahreswert. Damit erhält Virtuix Zugang zu einer bereits etablierten
Nutzerbasis, ohne parallel einen eigenen Vertrieb parallel aufbauen zu
müssen, was insbesondere für ein Unternehmen mit begrenzten
Marketingressourcen einen wichtiger Hebel darstellt.

Expansion in Defense-Markt öffnet neue Türen

Während das Consumer-Geschäft für Reichweite sorgt, könnte sich das
Defense-Segment mittelfristig als der eigentliche Wertschöpfungstreiber
erweisen. Virtuix nutzt dieselbe KI-gestützte 3D-Rekonstruktion, mit der
reale Geländeaufnahmen in begehbare virtuelle Umgebungen verwandelt werden,
um Soldaten und Kommandeuren das Training für Einsätze zu ermöglichen, bevor
sie tatsächlich vor Ort sind. Das Unternehmen ist inzwischen bei allen vier
großen US-Militärzweigen aktiv: Die Air Force fördert einen entsprechenden
Ansatz über das AFWERX-SBIR-Programm, die Army hat Systeme an der
Militärakademie West Point erworben, die Navy kooperiert über eine
gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung, und das Marine Corps
setzt Virtuix als Lead Systems Integrator für einen
Infantry-Fireteam-Trainer ein.

Gerade dieser USMC-Auftrag zeigt, wie sich das Geschäftsmodell im
Defense-Bereich von dem im Consumer-Segment unterscheidet: Als Integrator
liefert Virtuix nicht nur einzelne Laufbänder, sondern über den Partner KBR
ein komplettes System samt Waffentracking, Trainingsinhalten und Wartung,
wodurch aus einem Hardwareprodukt im niedrigen vierstelligen Bereich ein
Systemauftrag im sechsstelligen Bereich pro Installation werden kann. Für
den Fireteam-Trainer sollen vier vernetzte Omni-One-Systeme ein gemeinsames
Trainingsszenario ermöglichen, die Auslieferung an den Militärstützpunkt
Quantico ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Ergänzt wird das
Portfolio durch den Einstieg in den Markt für Drohnenabwehr-Training
gemeinsam mit dem Partner LeadTech sowie durch erste Anwendungen im Bereich
Embodied AI, wo Omni One zur Teleoperation humanoider Roboter und zur
Erzeugung von Bewegungsdaten dienen soll, unter anderem im Austausch mit und
der NASA.

Auch im Gesundheitsbereich zeigt sich erstes Potenzial: Über eine
Partnerschaft mit dem Anbieter Sirica Therapeutics wurden bereits zwei
Systeme an ein Behandlungszentrum im Großraum San Francisco geliefert,
während Sirica selbst rund 100 weitere Therapiezentren in den USA plant.

Mehrere Skalierungshebel für Neubewertung

Der vielleicht größte Hebel für die Aktie liegt in der Diskrepanz zwischen
heutiger Umsatzbasis und vorhandener Infrastruktur. Virtuix verfügt bereits
über eine Produktionskapazität von bis zu 3.000 Einheiten pro Monat, was bei
voller Auslastung allein im Consumer-Geschäft ein jährliches Umsatzpotenzial
von mehr als 100 Millionen US-Dollar ermöglichen würde, Defense- und
Enterprise-Umsätze nicht eingerechnet. Bei 500 monatlichen Einheiten wären
es nach Unternehmensrechnung rund 21 Millionen US-Dollar, bei 1.000
Einheiten rund 42 Millionen und bei voller Auslastung rund 126 Millionen
US-Dollar, wobei es sich hierbei um illustrative Szenarien und nicht um
Umsatzprognosen handelt. Abgesichert wird das Geschäft durch ein
Patentportfolio von 25 erteilten und 5 weiteren angemeldeten Patenten, die
mechanische Konstruktion, Bewegungserfassung, Software und
Content-Integration schützen und eine Nachbildung des Systems erschweren.

Der Aktienkurs bietet jetzt, bei einer Marktkapitalisierung von aktuell
unter 45 Mio. USD, wieder großen Spielraum nach oben. Seit dem
Nasdaq-Börsengang zu einem initialen Ausgabepreis von 5,41 USD ist die Aktie
deutlich gefallen: Bei der heutigen Bewertung und dem operativen
Skalierungspotenzial ist das Wertpapier ein attraktiver Turnaround-Kandidat.
Auch das New Yorker Research Haus Maxim Group hat kürzlich seine
Kaufempfehlung nochmals bekräftigt und einen Zielkurs von 8 USD
veröffentlicht.

Virtuix gehört auf die Watchliste aller Anleger, die sich für das Thema
VR-Technologie und Extended Reality interessieren. Wer sich genauer zur
Aktie informieren möchte, findet tiefergehende Informationen und Daten zum
Unternehmen im Verumo Unternehmensprofil (Link:
https://verumo.de/aktien/virtuix-holdings-inc). Verumo Abonnenten erhalten
alle wichtigen Updates zur Aktie per E-Mail.

Aktiendaten

Virtuix Holdings Inc.

WKN: A41H19

ISIN: US92835U1016

Nasdaq: VTIX

Webseite: https://www.virtuix.com/

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