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EQS-News: ABB und BCG unterstreichen wachsende Bedeutung von Gleichstromtechnologien in Stromsystemen der Zukunft (deutsch)

09.09.2026
um 10:00 Uhr

ABB und BCG unterstreichen wachsende Bedeutung von Gleichstromtechnologien in Stromsystemen der Zukunft

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ABB Ltd / Schlagwort(e): Marktbericht/Research Update
ABB und BCG unterstreichen wachsende Bedeutung von
Gleichstromtechnologien in Stromsystemen der Zukunft
09.09.2026 / 10:00 CET/CEST
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Zürich, Schweiz, 9. September 2026
* Schneller Ausbau von KI-Rechenkapazitäten, zunehmende
Elektrifizierung und wachsender Anteil erneuerbarer Energien
rücken Gleichstromtechnologien wieder stärker in Fokus
künftiger Energiesysteme
* Wechsel- und Gleichstromsysteme werden beide eine strategische
Rolle spielen, um den künftigen Strombedarf zu decken
* Einheitliche Standards und der Aufbau spezifischer
Fachkompetenzen können den Einsatz von Gleichstromtechnologien
beschleunigen

ABB hat heute den gemeinsam mit der Boston Consulting Group (BCG)
erstellten Bericht «The Strategic Case for Hybrid AC/DC Power:
Shaping the Transition to the Next Electrical Architecture»
publiziert. Dem Bericht zufolge wird sich die
Gleichstromtechnologie von einer Nischenanwendung zu einem
zentralen Baustein industrieller, gewerblicher und digitaler
Infrastrukturen entwickeln. Die Entscheidungen, die Unternehmen
und Politik in den kommenden zwei bis drei Jahren treffen, werden
massgeblich darüber bestimmen, wer diesen Wandel aktiv
mitgestaltet - und wer sich später an die von anderen geschaffenen
Rahmenbedingungen anpassen muss.
Bei der Stromverteilung der Zukunft geht es nicht darum, zwischen
Wechsel- und Gleichstrom zu entscheiden. Vielmehr werden hybride
Systeme die Vorteile beider Technologien miteinander verbinden.
Während Wechselstrom auch künftig das Rückgrat der meisten
Übertragungs- und regionalen Verteilnetze bilden wird, dürfte
Gleichstrom innerhalb von Gebäuden und Industrieanlagen eine
zunehmend wichtige Rolle spielen, da viele Energiequellen und
-verbraucher dort bereits auf Gleichstrom basieren. Dazu gehören
Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Elektrofahrzeuge,
KI-Rechenzentren sowie industrielle Automatisierungssysteme, die
zu den am schnellsten wachsenden Technologien gehören. Mit ihrer
zunehmenden Verbreitung können Umwandlungsschritte zwischen
Erzeugung, Speicherung und Verbrauch reduziert und damit die
Effizienz gesteigert, die Kapazität bestehender Netzanschlüsse
erhöht und die Integration von Energiesystemen vereinfacht werden.
KI-Rechenzentren sind laut Bericht ein wesentlicher Treiber für
den Einsatz von Gleichstromtechnologien. Da KI-Anwendungen immer
höhere Leistungsdichten erfordern, stossen konventionelle
elektrische Architekturen zunehmend an Grenzen. Die
800-Volt-Gleichstromverteilung entwickelt sich demnach zur
massgeblichen Architektur für die nächste Generation der
KI-Infrastruktur. Sie ermöglicht Betreibern, trotz begrenzter
Netzanschlussleistung mehr Rechenkapazität bereitzustellen und
zugleich die Energieeffizienz zu verbessern.
Der zunehmende Einsatz von Gleichstromtechnologien ist jedoch
nicht nur für Rechenzentren relevant. Auch in zahlreichen anderen
Industriezweigen sieht der Bericht erhebliches Potenzial. So
bietet Gleichstrom in hochautomatisierten Produktionsanlagen und
Gewerbegebäuden - und längerfristig auch Gebäuden allgemein -
Vorteile. Dazu zählen geringere Umwandlungsverluste, eine
effektivere Integration erneuerbarer Energien und Energiespeicher
vor Ort sowie eine höhere betriebliche Flexibilität.
«Der Strombedarf wächst. Gleichzeitig stösst die bestehende
Infrastruktur an ihre Grenzen. Um Gleichstromsysteme breiter
einzusetzen, müssen Unternehmen, Politik und Technologieanbieter
enger zusammenarbeiten und das Potenzial von Gleichstrom stärker
berücksichtigen», sagte Morten Wierod, CEO von ABB. «Seit mehr als
25 Jahren helfen ABB-Gleichstromlösungen unseren Kunden dabei,
Umwandlungsverluste zu reduzieren, die Effizienz der
Leistungsübertragung zu verbessern und den Strombedarf zu senken.
Um den breiteren Einsatz dort zu beschleunigen, wo sich der
wirtschaftliche Nutzen am deutlichsten zeigt, brauchen wir
gemeinsame Technologien, einheitliche Standards und ausreichend
qualifizierte Fachkräfte für die Umsetzung in grossem Massstab.
Wechsel- und Gleichstrom haben jeweils ihre eigenen Stärken.
Gemeinsam ermöglichen sie ein effizienteres, resilienteres und
zukunftsfähiges Stromsystem.»
Im Rahmen des Berichts gehen ABB und BCG auf langjährige
Vorbehalte ein, die die Verbreitung von Gleichstromtechnologien
bisher gebremst haben. Bedenken hinsichtlich Skalierbarkeit,
Sicherheit und Wirtschaftlichkeit beruhen demnach auf zunehmend
überholten Annahmen und spiegeln die Möglichkeiten heutiger
Technologien nicht mehr angemessen wieder. Einer schnelleren
Verbreitung von Gleichstromtechnologien stehen vor allem
uneinheitliche Standards und fehlende spezifische Fachkompetenzen
entgegen. In beiden Bereichen besteht dringender Handlungsbedarf.
Als erstes Unternehmen hat ABB das Energiesparpotenzial von
Gleichstrom auf Schiffen unter Beweis gestellt: Ein
gleichstrombasiertes Bordnetz ermöglichte Kraftstoffeinsparungen
von bis zu 27 Prozent. 2022 folgte mit der Einführung des ersten
Halbleiter-Leistungsschalters der Branche ein weiterer
Meilenstein. ABB verfügt über mehr als 700 Patente im Bereich
Gleichstrom und erschliesst für die Gleichstromverteilung
zunehmend neue Anwendungsbereiche - von Elektromobilität über
Mikronetze bis hin zu Rechenzentren. Gemeinsam mit
Industriepartnern untersucht ABB zudem, wie sich
Gleichstromverteilung für eine CO-arme Aluminiumproduktion und
die Erzeugung von grünem Wasserstoff nutzen lässt.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier:
https://www.abb.com/global/en/company/innovation/hybrid-ac-dc-powe
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ABB ist ein führendes globales Technologieunternehmen in den
Bereichen Elektrifizierung und Automation, das eine nachhaltigere
und ressourceneffizientere Zukunft ermöglicht. Durch die
Verbindung von technischer Expertise und Digitalisierung sorgt ABB
dafür, dass Industrien hohe Leistungen erbringen und gleichzeitig
effizienter, produktiver und nachhaltiger werden, um ihre Ziele zu
übertreffen. Bei ABB nennen wir das «Engineered to Outrun». Das
Unternehmen blickt auf eine über 140-jährige Geschichte zurück und
beschäftigt rund 110 000 Mitarbeitende weltweit. Die Aktien von
ABB sind an der SIX Swiss Exchange (ABBN) und an der Nasdaq
Stockholm (ABB) kotiert. www.abb.com

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https://eqs-news.com/?origin_id=c3568198-ab96-11f1-8534-027f3c38b9
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