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Homann Holzwerkstoffe veröffentlicht Halbjahresbericht 2026
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Homann Holzwerkstoffe veröffentlicht Halbjahresbericht 2026
11.09.2026 / 09:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Homann Holzwerkstoffe veröffentlicht Halbjahresbericht 2026
* Bestätigung der vorläufigen Zahlen
* Umsatzerlöse mit 194,4 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (Vj.: 195,0 Mio.
Euro)
* Bereinigtes operatives EBITDA von -1,4 Mio. Euro (Vj.: 22,1 Mio. Euro)
belastet durch operative Anlaufverluste des neuen Werks in Litauen,
zurückhaltende Nachfrage sowie Kostensteigerungen infolge des
Nahost-Konflikts
* Angepasster Ausblick für das Gesamtjahr 2026: Umsatz auf Vorjahresniveau
und bereinigtes EBITDA zwischen 10 und 15 Mio. Euro
München, 11. September 2026 - Die Homann Holzwerkstoffe GmbH, einer der
führenden europäischen Anbieter von dünnen, veredelten Holzfaserplatten für
die Möbel-, Türen- und Beschichtungsindustrie, hat heute ihren
Konzernzwischenbericht für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Der
Halbjahresabschluss bestätigt die am 14. August 2026 berichteten vorläufigen
Zahlen für die ersten sechs Monate 2026. Demnach lagen die Umsatzerlöse der
Gruppe im Berichtszeitraum trotz der anhaltend schwachen Nachfrage aus der
Möbelindustrie mit 194,4 Mio. Euro stabil auf Vorjahresniveau (Vj.: 195,0
Mio. Euro), jedoch unter den ursprünglichen Erwartungen des Managements.
Die Ertragslage wurde infolge des Nahost-Konflikts von erheblichen
Kostensteigerungen von teilweise mehr als 50 % insbesondere bei Chemikalien,
Holz, Energie und Transportleistungen belastet. Erst ab Juni 2026 konnten
diese Kostensteigerungen zunehmend an Kunden weitergegeben werden. Auch die
weiterhin hohen operativen Anlaufverluste des Werkes in Litauen
beeinflussten das Ergebnis der Gruppe im ersten Halbjahr wesentlich. Das um
Währungseffekte bereinigte EBITDA betrug -1,4 Mio. Euro nach 22,1 Mio. Euro
im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um die Anlaufverluste des Werkes in Pagiriai
lag das um Währungseffekte bereinigte EBITDA bei 13,9 Mio. Euro (Vj.: 26,6
Mio. Euro). Das Konzernergebnis für das erste Halbjahr belief sich auf -29,4
Mio. Euro gegenüber -2,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Ohne die genannten
Anlaufverluste lag das Konzernergebnis bei -8,2 Mio. Euro (Vj.: 5,7 Mio.
Euro).
Wie Mitte August kommuniziert, hat sich das Management aufgrund der unter
den Erwartungen liegenden Ertragslage entschieden, eine vorübergehende
Kapazitätsanpassung im Werk Pagiriai, Litauen, durchzuführen, bis der Markt
sich nachhaltig erholt. Allein aus dieser Maßnahme erwartet die Gesellschaft
eine Reduzierung der operativen Verluste im Werk Pagiriai in der zweiten
Jahreshälfte von 5 bis 6 Mio. Euro gegenüber dem ersten Halbjahr 2026.
Das Eigenkapital der Gruppe verringerte sich zum 30. Juni 2026 im
Wesentlichen aufgrund des negativen Halbjahresergebnisses und der
Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung auf 153,9 Mio. Euro (31.
Dezember 2025: 186,3 Mio. Euro); die Eigenkapitalquote lag zum
Bilanzstichtag bei 26,8 %. Der operative Cashflow betrug -14,2 Mio. Euro
(Vj.: 8,4 Mio. Euro). Die Gruppe stellte daraufhin geplante Investitionen
zurück, sodass sich der Cashflow aus der Investitionstätigkeit auf -8,6 Mio.
Euro nahezu halbierte (Vorjahreszeitraum: -16,7 Mio. Euro). Zugleich löste
ein langfristiges Tilgungsdarlehen mit Laufzeit bis 2031 eine kurzfristige
Brückenfinanzierung über 30 Mio. Euro ab, was die Fristigkeitenstruktur der
Finanzverbindlichkeiten weiter verbesserte.
Fritz Homann, Geschäftsführer der Homann Holzwerkstoffe GmbH: "Die erste
Jahreshälfte 2026 war von Nachfrageschwäche und drastisch steigenden
Rohstoffpreisen gekennzeichnet. Dies hat uns dazu veranlasst, das Werk in
Litauen für 12 bis 21 Monate stillzulegen und damit vorübergehend
Kapazitäten aus dem Markt zu nehmen. Inzwischen konnten wir die notwendigen
Preiserhöhungen infolge der Kostensteigerungen umsetzen und gehen von einer
schrittweisen Markterholung in den kommenden Monaten aus."
Ausblick für das Geschäftsjahr 2026
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die Homann Holzwerkstoffe GmbH einen
Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau (Vj.: 383 Mio. Euro) und ein bereinigtes
EBITDA zwischen 10 und 15 Mio. Euro. Bereinigt um die Anlaufverluste aus
Litauen wird das um Währungskurseffekte bereinigte EBITDA zwischen 34 und 39
Mio. Euro (Vj.: 54 Mio. Euro) liegen.
Der Konzernzwischenbericht für das erste Halbjahr 2026 steht unter
https://www.homann-holzwerkstoffe.de/investor-relations/presse-dokumente/finanzberichte/
zur Verfügung.
Über Homann Holzwerkstoffe
Die Homann Holzwerkstoffe GmbH mit Hauptsitz in München ist ein führender
Hersteller von dünnen, hochveredelten, mitteldichten und hochdichten
Holzfaserplatten (MDF/HDF). Mit den Produktionswerken in Deutschland in
Losheim am See, an den polnischen Standorten Karlino und Krosno/Oder sowie
am neuen Standort Pagiriai in Litauen beliefert die Gesellschaft die Möbel-,
Türen- und Beschichtungsindustrie weltweit mit Schwerpunkt auf die
europäischen Märkte. Das traditionsreiche Familienunternehmen ist seit 2012
am Kapitalmarkt etabliert und mit der Unternehmensanleihe 2025/2032 (ISIN:
NO0013536169, WKN: A4DFTR) an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie an der
Börse Oslo notiert.
Tragen Sie sich in unseren Investorenverteiler ein unter:
https://www.homann-holzwerkstoffe.de/investor-relations/ir-kontakt/
Presse/Investor Relations:
iron AG
Karolin Bistrovic, Fabian Kirchmann
T +49 221 9140 9736
homann@ir-on.com
Kontakt:
Homann Holzwerkstoffe GmbH
T +49 (0)89 99 88 69 0
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