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Pressestimme: 'Neue Osnabrücker Zeitung' zu Jens Spahn

14.09.2026
um 05:35 Uhr

OSNABRÜCK (dpa-AFX) - Die "Neue Osnabrücker Zeitung" zu Jens Spahn:

"Politische Ämter werden auf Zeit vergeben, Wechsel gehört zur Demokratie. Ein Teil des Frusts auf das etablierte System erklärt sich daraus, dass Berufspolitiker inzwischen die Regel sind. Jens Spahn ist seit fast einem Vierteljahrhundert in der Bundespolitik. Er war Staatssekretär, Gesundheitsminister, zuletzt Unionsfraktionschef. Nach vielen Fehltritten war er seinen Leuten erst mit der Leihmutterschaft in den USA, die seiner eigenen politischen Haltung widersprach, zu weit gegangen. Kaum gezogen, sind die Konsequenzen wieder vergessen: Spahn feiert im Haushaltsausschuss sein Mini-Comeback. Das erweckt den zynischen Eindruck: Gehen Sie in die Politik - da können auch Sie nicht scheitern! Das sollte der Bundestag doch unbedingt vermeiden."/yyzz/DP/men