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Aktien Frankfurt Schluss: Anleger zuversichtlich nach US-Zinserhöhung

17.09.2026
um 17:51 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der erwartungsgemäßen Zinserhöhung der US-Notenbank Fed und angesichts weiter fallender Ölpreise hat der deutsche Aktienmarkt seine Vortageserholung beschleunigt fortgesetzt. Schon am Mittwoch war der Preis für Rohöl der Nordsee-Sorte Brent deutlich gesunken, nachdem es Hinweise gegeben hatte, dass eine wichtige Ölpipeline in Saudi-Arabien teilweise wieder in Betrieb genommen werden könnte. Am Donnerstag nun hieß es in einem Medienbericht, dass China den Iran aufgefordert haben soll, auf eine Eindämmung der Huthi-Rebellen im Jemen hinzuwirken. Diese waren zuletzt für eine Reihe von Angriffen auf Öltanker in der Region verantwortlich, die zur Verknappung des Rohölangebots beitrugen.

Der Dax stieg um 0,70 Prozent auf 25.716,71 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann 0,55 Prozent auf 31.448,12 Zähler.

Die Entschlossenheit von Fed-Chef Kevin Warsh, die Inflation zu bekämpfen, hat die Märkte im Anschluss an die erste Zinserhöhung in den USA seit 2023 beruhigt. "Die Fed verteidigt ihre Glaubwürdigkeit", kommentierte Michael Heise, Chefökonom von HQ Trust. Er hält eine weitere Zinsanhebung im Oktober oder spätestens Dezember für wahrscheinlich.

Die US-Notenbank Fed reagiere damit "nicht nur auf die hartnäckige Inflation, sondern auch auf gestiegene Zweifel des Anleihemarktes an ihrer Entschlossenheit", kommentierte Volkswirt Johannes Mayr vom Vermögensverwalter Eyb & Wallwitz. Dies sei eine Entscheidung für den Markt und gegen Donald Trump. Der US-Präsident fordert von der Federal Reserve seit Langem niedrigere Leitzinsen./la/nas

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