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Günther: Kein Abgrenzungswahlkampf gegen Bundesregierung

18.09.2026
um 21:51 Uhr

BAD SEGEBERG (dpa-AFX) - Schleswig-Holsteins CDU will die Landtagswahl im kommenden April mit den Themen innere Sicherheit und ländliche Räume gewinnen. "Ich habe da keine Pläne, irgendwie einen Abgrenzungswahlkampf zu führen", sagte der Landesvorsitzende und Ministerpräsident Daniel Günther mit Blick auf die Bundesregierung. Oberste Priorität habe die Interessenlage des Bundeslandes. Günther äußerte sich am Rande einer Klausurtagung der Nord-CDU in Bad Segeberg, an der auch Außenminister Johann Wadephul (CDU) teilnahm.

Natürlich werde es Konfliktpunkte mit der Bundesregierung geben, sagte Günther. "Aber ich mache das eben nicht zum Selbstzweck und mache das dann deswegen, weil ich glaube, dass eine Abgrenzung uns in diesem Wahlkampf hilft, sondern wir machen das an den Punkten, wo das notwendig ist, und da wird es von meiner Seite aus auch keine Kursveränderung geben."

Loyalität und Unterstützung seien Werte an sich, sagte Günther. Er habe Kanzler Friedrich Merz (CDU) zum Listenparteitag der Union am 14. November in den Norden eingeladen.

Schleswig-Holstein wählt am 18. April. Im Jahr 2022 war die CDU mit 43,4 Prozent stärkste Kraft geworden. "Wir wollen die Landtagswahl als mit Abstand stärkste Kraft gewinnen. Wir wollen die nächste Landesregierung führen", sagte Günther./akl/DP/nas