STOCKHOLM (dpa-AFX) - Mitten in der aktuellen Krise muss der Volkswagen-Konzern
Er soll auf Hakan Samuelsson folgen. Der 75-jährige Schwede war erst im April 2025 an die Spitze von Volvo Cars zurückgekehrt, nachdem er den Autobauer bereits von 2012 bis 2022 geführt hatte. Kommendes Jahr will er in den Ruhestand gehen. Vergangene Woche hatte Samuelsson einen umfassenden Plan vorgestellt, mit dem er das kriselnde Unternehmen wieder auf Kurs bringen will.
Der 1967 geborene Zellmer verbrachte den Großteil seiner Karriere beim Sportwagenbauer Porsche
Die Wolfsburger mussten am Freitag wegen einer milliardenschweren Abschreibung auf den Wert der Tochter Porsche, schwacher Geschäfte in China und weiterer Kosten für den Konzernumbau die Prognose für das laufende Geschäftsjahr drastisch senken. Der Autobauer rechnet jetzt damit, dass vom Umsatz höchstens ein Prozent als operativer Gewinn hängen bleibt. Bisher hatte der Konzern eine Spanne von 4,0 bis 5,5 Prozent erwartet. Im vergangenen Jahr lag die operative Umsatzrendite bei 2,8 Prozent./zb