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Merz: Hilfen für die Ukraine 'noch einmal verbessern'

29.09.2026
um 18:20 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will nach eigene Worten alles unternehmen, um der Ukraine über den bevorstehenden Winter zu helfen. Vor dem Mitte Oktober geplanten europäischen Ratstreffen gebe es intensive Beratungen, "wie wir unsere Hilfen auch noch einmal verbessern können", sagte Merz bei einem Treffen mit dem kasachischen Staatspräsidenten Kassym-Schomart Tokajew in Berlin.

Merz sagte zu den EU-Beratungen, es werde auch über sehr konkrete Hilfen für den ukrainischen Haushalt beraten und die Verbesserung der Luftverteidigung. "Das ist zurzeit eine der größten Herausforderungen, vor denen die Ukraine steht", sagte Merz. Er bemühe sich in persönlichen Gesprächen mit Reihe von Staats- und Regierungschefs auf der Welt, Nachschub für die Luftverteidigung in der Ukraine zu ermöglichen.

Merz bekräftigte die Forderung an Russland, den Angriffskrieg zu beenden und in ernsthafte Verhandlungen einzutreten, an denen auch die Europäer beteiligt sein müssten.

Kasachischer Präsident: Militäreinsätze einfrieren

Der kasachische Präsident machte deutlich, dass er für ein Einfrieren von militärischen Operationen auf dem Gebiet der Ukraine sei, um Diplomatie und Verhandlungen zu ermöglichen. Er vermied jede direkte Kritik und sagte, sowohl Russland als auch die Ukraine seien gute Freunde Kasachstans.

Den russischen Präsidenten Wladimir Putin, mit dem er gute Kontakte habe, halte er für eine herausragende Persönlichkeit und als Staatsmann für eine passende politische Figur, wie er laut offizieller Übersetzung der Pressekonferenz sagte.

Tokajew sagte demnach über Putin: "Ich kenne ihn sehr gut. Und er verfügt über die notwendigen Charaktereigenschaften für die Rolle des Staatsoberhaupts von einem sehr großen Land mit einer sehr komplizierten Geschichte, mit eigenem Verständnis von strategischen Zielen, die vor diesem Land stehen."/cn/DP/jha