APA ots news: Von der Chat-Gruppe in die Betrugsfalle: Die FMA erklärt, wie...
APA ots news: Von der Chat-Gruppe in die Betrugsfalle: Die FMA erklärt, wie sich Verbraucher:innen vor Anlagebetrug schützen können
2025 erhielt die FMA 843 Meldungen zu Anlagebetrug mit einer
Schadenssumme von 20 Millionen Euro
Wien (APA-ots) - Anlagebetrug über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder
Telegram nimmt
zu. Immer mehr Betrüger nutzen Chat-Gruppen, um für vermeintliche
Investmentangebote zu werben und das Vertrauen potenzieller
Anleger:innen zu gewinnen. In der neuen Ausgabe ihrer
Verbraucherinformationsreihe "Reden wir über Geld" erklärt die
österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA), wie sich Verbraucher:innen
vor Anlagebetrug in Messenger-Gruppen schützen können und was im
Betrugsfall zu tun ist.
Zwtl.: Betrüger agieren immer professioneller
Anlagebetrug ist heute oft schwerer zu erkennen als noch vor
wenigen Jahren. Betrüger nutzen soziale Medien, Messenger-Dienste
sowie KI-generierte Bilder, Videos und Stimmen, um glaubwürdige
Identitäten und seriös wirkende Anlageangebote vorzutäuschen. Häufig
werden potenzielle Opfer in Chat-Gruppen eingeladen, in denen
vermeintliche Anleger:innen von hohen Gewinnen berichten und selbst
ernannte Finanzexpter:innen Investitionsempfehlungen abgeben - mit
erheblichen Folgen: Allein 2025 erhielt die FMA 843 Meldungen zu
Anlagebetrug mit einer Schadenssumme von 20 Millionen Euro.
Zwtl.: Worauf Verbraucher:innen achten sollten
Wer in eine vermeintliche Investmentgruppe eingeladen wird,
sollte besonders aufmerksam sein. Verbraucher:innen sollten nur in
Produkte investieren, die sie verstehen, und die Anbieter eines
Angebots sorgfältig prüfen. Darüber hinaus empfiehlt sich ein Blick
auf mögliche Warnungen von Aufsichtsbehörden zum betreffenden
Unternehmen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn außergewöhnlich
hohe oder scheinbar risikofreie Renditen versprochen werden,
Zeitdruck ausgeübt wird oder die Kommunikation ausschließlich über
Messenger-Dienste erfolgt. Auch die Aufforderung,
Fernzugriffssoftware zu installieren oder persönliche Zugangsdaten
weiterzugeben, sollte als deutliches Warnsignal verstanden werden.
Zwtl.: Was ist im Betrugsfall zu tun?
Wer vermutet, Opfer eines Anlagebetrugs geworden zu sein, sollte
umgehend die eigene Bank kontaktieren und Anzeige bei der Polizei
erstatten. Verdächtige Profile sollten zudem bei den jeweiligen
Plattformen, auf denen sie auftreten, als Scam/ Betrugsversuch
gemeldet werden. Schnelles Handeln kann helfen, weiteren Schaden zu
verhindern.
Die aktuelle Ausgabe von "Reden wir über Geld" kann wie alle
bisherigen Ausgaben auf der Website
https://redenwiruebergeld.fma.gv.at/ abgerufen werden. Weiterführende
Informationen zum Thema Anlagebetrug bietet auch die Podcast-Folge
"Die WhatsApp-Connection". Jetzt reinhören!
Folgen Sie "Reden wir über Geld" auch auf Instagram: @
redenwiruebergeld
Rückfragehinweis:
FMA-Mediensprecher
Boris Gröndahl
Telefon: +43 1 24959-6010 / +43 676 8824 9995
E-Mail: boris.groendahl@fma.gv.at
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