dpa-AFX Compact

IRW-News: Dr. Reuter Investor Relations: Wichtiger Meilenstein beim Brenner Basistunnel erreicht

30.09.2026
um 11:19 Uhr

IRW-PRESS: Dr. Reuter Investor Relations: Wichtiger Meilenstein beim Brenner Basistunnel erreicht

Anzeige

Beim Brenner Basistunnel (BBT) ist Ende Juli 2026 ein bedeutender Baufortschritt gelungen: Im Baulos H53 Pfons-Brenner wurden die beiden Haupttunnelröhren an der Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien durchgeschlagen. Damit sind die beiden Länder erstmals durchgehend über die Haupttunnel verbunden. Am Bau dieses Abschnitts ist die österreichische PORR maßgeblich beteiligt.

EUSALP-Studie zeigt hohe Folgekosten des Straßenverkehrs am Brenner

Im April 2026 lieferte eine im Rahmen der EU-Alpenraumstrategie EUSALP beauftragte Studie interessante Erkenntnisse zum Straßenverkehr am Brenner. Sie untersuchte die sogenannten externen Kosten des Verkehrs am Brennerkorridor zwischen München und Verona - also jene Folgekosten, die nicht von den Verkehrsteilnehmenden selbst getragen werden, sondern von der Allgemeinheit. Dazu zählen etwa Ausgaben im Gesundheitssystem, Kosten der Klimawandelanpassung sowie Belastungen durch Lärm und Unfälle.

Das zentrale Ergebnis: Der Personen- und Güterverkehr am Brennerkorridor verursacht jährlich externe Kosten von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon entfallen 96 Prozent auf den Straßenverkehr und nur 4 Prozent auf die Schiene. Pro transportierter Tonne und Kilometer liegen die externen Kosten des Straßengüterverkehrs damit mehr als viermal so hoch wie beim Bahntransport. Unter den in der Studie untersuchten Alpenkorridoren weist der rund 430 Kilometer lange Brennerkorridor die höchsten externen Kosten auf.

Als einen Grund dafür nennt die Studie einen hohen Anteil an vermeidbarem Umwegverkehr: Rund ein Drittel der Transit-Lkw fährt demnach durch Tirol, obwohl eine mehr als 60 Kilometer kürzere Alternativroute zur Verfügung stünde. Ausschlaggebend seien die vergleichsweise niedrigen Mautkosten am gesamten Korridor. Der zuständige Tiroler Verkehrslandesrat sprach in diesem Zusammenhang von einem strukturellen Wettbewerbsnachteil der Schiene gegenüber dem Straßentransport, da die tatsächlichen gesellschaftlichen Kosten des Lkw-Verkehrs im Transportpreis bislang kaum abgebildet würden. Der Brenner Basistunnel soll durch eine stärkere Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene perspektivisch dazu beitragen, insbesondere die Lärmbelastung im Wipptal deutlich zu reduzieren.

Der Durchbruch im Detail: Baulos H53 verbindet Österreich und Italien

Verantwortlich für den aktuellen Baufortschritt ist die Arbeitsgemeinschaft H53, bestehend aus der PORR Group (ISIN: AT0000609607) und dem Schweizer Bauunternehmen Marti. Sie errichtet im Baulos H53 Pfons-Brenner die beiden Haupttunnelröhren auf österreichischer Seite. Nahezu zeitgleich gelang in der West- und der Oströhre der Durchschlag zur Staatsgrenze - und damit der Anschluss an die bereits fertiggestellten Haupttunnelröhren des italienischen Bauloses H61 Mauls 2-3.

Der Durchschlag erfolgte rund 1.408 Meter unter der Geigenspitze auf einer Höhe von etwa 794 Metern über dem Meeresspiegel. Begonnen wurden die Arbeiten im Baulos H53 (in Richtung Italien) im März 2024. Je nach Gebirgsverhältnissen wurden pro Sprengzyklus zwischen zwei und fünf Meter Tunnel aufgefahren. Bis zum Durchschlag entstanden auf diese Weise rund 5,0 Kilometer im Osttunnel und rund 5,1 Kilometer im Westtunnel. Beide Röhren wurden parallel vorangetrieben, wobei jeweils sechs bis acht Mitarbeitende im durchgehenden Vier-Schicht-Betrieb im Einsatz waren.

Für die beteiligten Teams war der Moment auch persönlich bedeutsam: Nach Jahren intensiver Arbeit trafen die österreichischen Vortriebsmannschaften am 28. Juli erstmals unter Tage direkt auf ihre italienischen Kolleginnen und Kollegen.

Wie geht es beim Brenner Basistunnel weiter?

Mit dem Durchschlag ist ein wichtiges Etappenziel erreicht, das Gesamtprojekt aber noch nicht abgeschlossen. Auch nach der Verbindung an der Staatsgrenze gingen die Vortriebsarbeiten im Baulos H53 in Richtung Innsbruck weiter. Einen weiteren wichtigen Meilenstein erreichte das Projekt am 25. August 2026: Die Tunnelbohrmaschine Wilma vollendete nach 23 Monaten und rund 7,5 Kilometern Vortrieb die westliche Haupttunnelröhre und stellte damit erstmals eine durchgehende Haupttunnelverbindung des BBT her.

In der östlichen Haupttunnelröhre setzt die Tunnelbohrmaschine Olga ihren Vortrieb in Richtung Innsbruck fort. Insgesamt umfasst der Leistungsumfang des Bauloses H53 zwei Haupttunnelröhren mit einer Gesamtlänge von rund 25,2 Kilometern sowie weitere Tunnelstrecken von etwa 3,6 Kilometern.

Für Privatanleger, die PORR als börsennotiertes Unternehmen beobachten, bleibt der Brenner Basistunnel damit ein wichtiges Referenzprojekt mit hoher öffentlicher Sichtbarkeit im Bereich Tunnelbau und Infrastruktur. Der Baufortschritt bei H53 zeigt, dass zentrale technische Etappenziele erreicht werden. Für den verkehrspolitischen Gesamtnutzen des Brenner Basistunnels wird zugleich entscheidend sein, wie rasch auch die erforderlichen Zulaufstrecken ausgebaut werden und dadurch zusätzliche Kapazitäten für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene entstehen.

Möchten Sie regelmäßig zur Porr AG oder zu Nebenwerten informiert werden? Dann lassen Sie sich auf unseren Verteiler eintrage. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Stichwort Nebenwerte und/oder PORR.

PORR
ISIN: AT0000609607
WKN: 850185

Quellen
https://alpine-region.eu/
https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/verkehr-verursacht-21-milliarden-euro-an-externen-kosten-im-jahr/
https://www.porr-group.com/presse/mitteilungen/detail/zuschlag-fuer-baulos-h53-pfons-brenner-erteilt
https://www.porr-group.com/presse/mitteilungen/detail/bbt-haupttunnelroehren-erfolgreich-verbunden
https://www.bbt-se.com/projektfortschritt/baufortschritt/baulos-h53-pfons-brenner/

Disclaimer/Risikohinweis

Interessenkonflikte: Mit PORR AG existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von PORR AG. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von PORR AG können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von PORR AG können auf der Seite: www.porr.de entnommen werden.

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung PORR AG vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen des Autors wider und basieren auf Informationen, die dem Autor zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die der Autor für vernünftig hält, kann den Lesern nicht versichert werden, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Dr. Reuter Investor Relations ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen
Dr. Reuter Investor Relations
Dr. Eva Reuter
Friedrich-Ebert-Anlage 35-37
60327 Frankfurt
+49 (0) 69 1532 5857
www.dr-reuter.eu
www.small-microcap.eu

Für Fragen bitte Nachricht an e_reuter@dr-reuter.eu

NEWSLETTER REGISTRIERUNG:



Aktuelle Pressemeldungen dieses Unternehmens direkt in Ihr Postfach:
http://www.irw-press.com/alert_subscription.php?lang=de&isin=DE0000000014

Mitteilung übermittelt durch IRW-Press.com. Für den Inhalt ist der Aussender verantwortlich.

Kostenloser Abdruck mit Quellenangabe erlaubt.