FRANKFURT (dpa-AFX) - Zum Auftakt der neuen Börsenwoche haben sich am deutschen Aktienmarkt zunächst keine größeren Kurssprünge abgezeichnet. Der Dax
Der MDax
Nach dem Rekordhoch im Dax von 26.618 Punkten Ende August waren die Aktienkurse in den vergangenen Wochen vor allem wegen der steigenden Ölpreise und deutlich gestiegener Anleiherenditen unter Druck geraten. Am Donnerstag war der deutsche Leitindex bis auf 24.831 Zähler und damit auf den niedrigsten Stand seit Ende Juli gefallen. Am Freitag erholte sich der Dax dann etwas im Zuge eines schwächer als gedacht ausgefallenen US-Arbeitsmarktberichtes, der Inflations- und Zinssorgen etwas milderte.
In Europa blieben die hohen Renditen französischer Staatsanleihen ein Belastungsfaktor, erläuterte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Sie spiegelten das Misstrauen der Anleger gegenüber der französischen Fiskalpolitik und der hohen Staatsverschuldung wider. Gleichzeitig hielten die hohen Energiepreise die Inflationssorgen am Leben und belasteten über steigende Benzinpreise zunehmend den privaten Konsum. "Damit fehlt dem europäischen Aktienmarkt weiterhin die entscheidende Entlastung", resümierte Lipkow./ajx/mis