EQS-News: NVision stärkt mit POLARIS-Installation an der UCLouvain Forschung zum Krebsstoffwechsel (deutsch)
NVision stärkt mit POLARIS-Installation an der UCLouvain Forschung zum Krebsstoffwechsel
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NVision stärkt mit POLARIS-Installation an der UCLouvain Forschung zum
Krebsstoffwechsel
13.10.2026 / 10:00 CET/CEST
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NVision stärkt mit POLARIS-Installation an der UCLouvain Forschung zum
Krebsstoffwechsel
Installation am NEST-Bildgebungszentrum der UCLouvain unterstützt
Forschung zu Therapieansprechen und Resistenzen bei Melanomen,
triple-negativem Brustkrebs und metastasierenden Erkrankungen
ULM, Deutschland, und BRÜSSEL, Belgien, 13. Oktober 2026 - NVision, ein
Quantentechnologieunternehmen, gab heute die Installation seiner
quantenverbesserten MRT-Plattform POLARIS am Bildgebungszentrum Nuclear and
Electron Spin Technologies (NEST) der UCLouvain in Belgien bekannt. Forscher
werden das System nutzen, um den Stoffwechsel in präklinischen Modellen für
Melanome, triple-negativen Brustkrebs und metastasierende Erkrankungen zu
untersuchen. Der anfängliche Fokus liegt dabei auf der Identifizierung
metabolischer Veränderungen, die mit dem Ansprechen auf Therapien und der
Entwicklung von Resistenzen zusammenhängen.
Die Installation markiert die jüngste Erweiterung des wachsenden Netzwerks
quantenverbesserter MRT-Forschungsstandorte von NVision. In den letzten
Wochen wurden im Rahmen der EU-finanzierten Q-AID-Initiative auch am IBEC in
Barcelona und an der Universität Antwerpen neue POLARIS-Systeme in Betrieb
genommen, nachdem NVision bereits zuvor ein Gerät an der
Hokkaido-Universität in Japan installiert hatte. NVision strebt bis Anfang
nächsten Jahres etwa 20 POLARIS-Installationen in Europa, Nordamerika und
Asien an.
Die Expansion erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem europäische
Forschungsprogramme die quantenverbesserte metabolische Bildgebung weiter in
Richtung einer breiteren Nutzung in Forschung und Klinik voranbringen. Im
September verlängerte das Bundesministerium für Forschung, Technologie und
Raumfahrt das QuE-MRT-Projekt um zwei Jahre bis August 2028 und erhöhte das
Projektvolumen damit auf nahezu 20 Mio. Euro. Gemeinsam tragen diese
Initiativen dazu bei, quantenverbesserte MRT für Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler zugänglich zu machen, die untersuchen, wie
Stoffwechselprozesse neue Erkenntnisse über Erkrankungen und das Ansprechen
auf Therapien liefern können.
"Die UCLouvain vereint genau die wissenschaftliche Expertise und
Infrastruktur, die notwendig sind, um metabolische Bildgebung in neue
Bereiche der Krebsforschung zu führen", sagte Prof. Myriam Chaumeil, Head of
Research bei NVision. "Unser Ziel mit POLARIS ist es, führenden
Forschungsteams den Zugang zu quantenverbesserter MRT zu ermöglichen, damit
sie sich auf die entscheidenden biologischen Fragestellungen konzentrieren
können. Die UCLouvain ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu dieser
Vision. Sie verfügt über umfassende Expertise in der hyperpolarisierten
¹³C-Bildgebung sowie in präklinischen Krebsmodellen für Melanome,
triple-negativen Brustkrebs und metastasierenden Erkrankungen. Mithilfe der
metabolischen Bildgebung wird das Team untersuchen, wie sich Tumore an
Therapien anpassen, frühe Marker für das Therapieansprechen identifizieren
und metabolische Veränderungen aufdecken, die mit Resistenzmechanismen
verbunden sind. NVision wird die Studien dabei kontinuierlich
wissenschaftlich und technisch begleiten."
Die NEST-Plattform der UCLouvain vereint ein breites Spektrum an
Magnetresonanztechnologien, darunter MRT, Kernspinresonanz (NMR),
Elektronenspinresonanz (EPR) und Hyperpolarisation. Diese Kombination
ermöglicht es Forschungsteams, verschiedene Aspekte der Tumormikroumgebung
und der zugrunde liegenden biologischen Prozesse innerhalb einer einzigen
Forschungsumgebung zu untersuchen.
POLARIS ergänzt diese Infrastruktur um einen automatisierten und
standardisierten Ansatz für die parawasserstoffinduzierte Polarisation
(PHIP), eine Hyperpolarisationsmethode, die das MRT-Signal von
Stoffwechselmolekülen um mehr als das 10.000-Fache verstärkt. Das System
erzeugt innerhalb von etwa drei Minuten hyperpolarisierte Kontrastmittel für
die metabolische Bildgebung und ermöglicht es Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern, Stoffwechselprozesse mit herkömmlichen MRT-Systemen in
Echtzeit sichtbar zu machen.
An der UCLouvain werden Forscher POLARIS zunächst einsetzen, um
Stoffwechselveränderungen in verschiedenen Krebsmodellen als Ersatz für
Langzeitmarker für das Ansprechen auf eine Behandlung und für Resistenzen zu
bewerten. Ziel ist es, metabolische Biomarker zu identifizieren, die einen
frühen Hinweis darauf geben könnten, ob eine Therapie wirkt, und
gleichzeitig metabolische Schwachstellen aufzudecken, die potenziell
therapeutisch angegangen werden könnten.
"Die Zukunft des Krebsmonitoring könnte davon abhängen, wie gut es uns
gelingt, die biologischen Prozesse hinter dem Therapieansprechen zu erfassen
- also Veränderungen im Tumorstoffwechsel über die Glukoseaufnahme hinaus
sowie in der Tumormikroumgebung sichtbar zu machen, noch bevor sie mit
herkömmlicher Bildgebung erkennbar sind", sagte Prof. Bénédicte Jordan von
der UCLouvain, akademische Leiterin der NEST-Plattform.
Die ersten Studien werden sich auf Melanome, triple-negativen Brustkrebs und
metastasierte Erkrankungen in präklinischen Modellen konzentrieren. Durch
die Kombination von POLARIS mit den bereits über NEST verfügbaren
komplementären Magnetresonanzverfahren wird das Team der UCLouvain
Veränderungen im Tumorstoffwechsel gemeinsam mit weiteren Merkmalen der
Tumormikroumgebung untersuchen können.
Die Installation ist Teil der umfassenderen Initiative von NVision, ein
dezentrales Forschungsnetzwerk rund um die quantenverbesserte metabolische
MRT aufzubauen. An den zunehmend zahlreichen Standorten, an denen POLARIS
bereits eingesetzt wird, untersuchen Forschungsteams Krankheitsmechanismen
in der Onkologie, Kardiologie, Neurologie und Immunologie. Dabei erforschen
sie unter anderem das Fortschreiten von Erkrankungen und das Ansprechen auf
Therapien. Gleichzeitig schaffen sie die wissenschaftliche Evidenz und
etablieren die notwendigen Arbeitsabläufe, um den breiteren klinischen
Einsatz der metabolischen Bildgebung voranzutreiben.
Über NVision Quantum Technologies
NVision ist ein Quantentechnologieunternehmen mit Schwerpunkt auf
biomedizinischen Anwendungen und tiefgreifender Expertise in der Entwicklung
und Kontrolle der Quanteneigenschaften organischer Moleküle. Dieser Ansatz
bildet die Grundlage sowohl der quantenverbesserten MRT-Plattform POLARIS,
die Echtzeit-Messungen von Stoffwechselprozessen auf Standard-MRT-Systemen
ermöglicht, als auch der Quantencomputing-Plattform Photonic Integrated
Quantum Circuits (kurz PIQC, gesprochen "Pixie"). Gemeinsam helfen diese
Fähigkeiten, die Lücke zwischen dem Verständnis von Krankheiten und der
Entwicklung wirksamer Therapien zu schließen. NVision wurde 2015 gegründet
und hat seinen Hauptsitz in Ulm. Zu den Investoren zählen Playground Global,
Entrée Capital, Matterwave/b2venture, Lauder Partners, Pathena Investments,
die Europäische Investitionsbank und weitere. Weitere Informationen finden
Sie unter nvision-quantum.com
Kontakt: Medienkontakt:
Leah Wiedenmann Dr. Cora Kaiser
NVision Quantum Technologies MC Services AG
[1]leah.wiedenmann@nvision-quantum.com [1]nvision@mc-services.eu
1. 1.
mailto:leah.wiedenmann@nvision-quantum. mailto:nvision@mc-ser
com vices.eu
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