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Kommandeurin im Südosten Irans getötet

14.10.2026
um 12:13 Uhr

TEHERAN (dpa-AFX) - Im Südosten Irans ist eine Kommandeurin von bewaffneten Angreifern getötet worden. Die Offizierin sei vor ihrem Haus im Bezirk Mehrestan der Provinz Sistan und Belutschistan erschossen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Sie habe eine Fraueneinheit der paramilitärischen Basidsch-Truppen befehligt, die den iranischen Revolutionsgarden unterstehen. Bei einem weiteren Angriff auf ein Polizeifahrzeug in Mehrestan sei ein Beamter getötet worden.

Seit Tagen bereits werden aus der Provinz, die an Afghanistan und Pakistan grenzt, Gefechte zwischen iranischen Sicherheitskräften und militanten Gruppen gemeldet. Dabei gab es Medienberichten zufolge zahlreiche Tote. Die genauen Opferzahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die iranische Militärführung spricht von gezielten Anschlägen zur Destabilisierung des Südostens und zur Schwächung der nationalen Stabilität. Sie macht ihre Feinde Israel und die USA dafür verantwortlich, Separatisten und militante Gruppen zu unterstützen. Im Iran steigt unterdessen die Sorge vor einer neuen Militärkampagne und Bombardierungen im Land.

Die Menschenrechtsgruppe Haalvash, die über die Grenzprovinz berichtet, meldete am Mittwoch unterdessen eine angespannte Sicherheitslage in mehreren Orten. Über der Stadt Iranschahr etwa kreisten Militärhubschrauber, hieß es in einem Bericht der Gruppe./arb/DP/men