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EQS-Adhoc: Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen Q3 2026: Ergebnis unter Vorjahr - Umsatz gestiegen - Prognose bestätigt (deutsch)

14.10.2026
um 19:32 Uhr

Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen Q3 2026: Ergebnis unter Vorjahr - Umsatz gestiegen - Prognose bestätigt

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EQS-Ad-hoc: Drägerwerk AG & Co. KGaA / Schlagwort(e): Geschäftszahlen /
Quartal/Prognose / Sonstige
Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen Q3 2026: Ergebnis unter Vorjahr
- Umsatz gestiegen - Prognose bestätigt

14.10.2026 / 19:32 CET/CEST
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Ad-hoc-Mitteilung nach Art. 17 MAR

Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen Q3 2026: Ergebnis unter Vorjahr
- Umsatz gestiegen - Prognose bestätigt

Lübeck, 14. Oktober 2026 - Dräger hat im dritten Quartal 2026 auf Basis
vorläufiger Berechnungen ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von rund
48 Mio. Euro erzielt (3. Quartal 2025: 56,7 Mio. Euro). Darin enthalten sind
Zollrückerstattungen von 20,1 Mio. Euro. Die EBIT-Marge belief sich auf rund
5,6 Prozent (3. Quartal 2025: 6,8 Prozent).

Dem geringeren Umsatzwachstum im dritten Quartal 2026 stand ein
überproportionaler Anstieg der Funktionskosten gegenüber. Zugleich war das
Vergleichsniveau hoch: Im dritten Quartal 2025 hatte sich das EBIT aufgrund
eines durch Nachholeffekte geprägten deutlichen Umsatzwachstums und einer
moderaten Kostenentwicklung mehr als verdoppelt.

Der Umsatz stieg im dritten Quartal 2026 währungsbereinigt um 1,0 Prozent
(nominal: 2,1 Prozent) auf rund 851 Mio. Euro (3. Quartal 2025: 833,3 Mio.
Euro). Das Segment Sicherheitstechnik verzeichnete ein währungsbereinigtes
Plus um 4,1 Prozent (nominal: 5,3 Prozent) auf rund 381 Mio. Euro (3.
Quartal 2025: 362,0 Mio. Euro). Im Segment Medizintechnik lag der Umsatz mit
einem währungsbereinigten Rückgang um 1,4 Prozent (nominal: -0,4 Prozent)
auf rund 469 Mio. Euro knapp unter dem Vorjahresniveau (3. Quartal 2025:
471,3 Mio. Euro). Die Bruttomarge des Konzerns erhöhte sich auf rund 47,5
Prozent (3. Quartal 2025: 45,6 Prozent). Wesentlicher Grund hierfür waren
die Zollrückerstattungen.

Der Auftragseingang stieg währungsbereinigt um 7,0 Prozent (nominal: 8,2
Prozent) auf rund 926 Mio. Euro (3. Quartal 2025: 856,1 Mio. Euro).
Wachstumstreiber war die Sicherheitstechnik mit einem starken
währungsbereinigten Anstieg um 20,2 Prozent (nominal: 21,7 Prozent) auf rund
452 Mio. Euro (3. Quartal 2025: 371,4 Mio. Euro). Diese Entwicklung ist
insbesondere auf die hohe Nachfrage in den Regionen Deutschland, Amerika
sowie Asien-Pazifik zurückzuführen. In der Medizintechnik fiel der
Auftragseingang währungsbereinigt um 3,0 Prozent (nominal: -2,2 Prozent) auf
rund 474 Mio. Euro (3. Quartal 2025: 484,7 Mio. Euro).

Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2026
In den ersten neun Monaten lag der Auftragseingang mit rund 2.674 Mio. Euro
währungsbereinigt um 3,6 Prozent (nominal: 3,1 Prozent) über dem
Vorjahreswert (9 Monate 2025: 2.594,1 Mio. Euro). Das Segment
Sicherheitstechnik verzeichnete dank einer insgesamt sehr guten Nachfrage
ein deutliches währungsbereinigtes Wachstum um 13,1 Prozent (nominal: 13,1
Prozent) auf rund 1.243 Mio. Euro (9 Monate 2025: 1.098,6 Mio. Euro). Im
Segment Medizintechnik sank der Auftragseingang währungsbereinigt um 3,5
Prozent (nominal: -4,3 Prozent) auf rund 1.431 Mio. Euro (9 Monate 2025:
1.495,5 Mio. Euro). Wesentlicher Grund hierfür war der Großauftrag für
Krankenhausinfrastruktursysteme aus Mexiko im zweiten Quartal 2025.
Bereinigt um diesen Effekt wäre der Auftragseingang in der Medizintechnik in
den ersten neun Monaten 2026 währungsbereinigt leicht gestiegen.

Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 5,3 Prozent (nominal: 4,7 Prozent) auf
rund 2.454 Mio. Euro (9 Monate 2025: 2.343,5 Mio. Euro). Dabei legten beide
Segmente zu: Die Sicherheitstechnik verzeichnete ein währungsbereinigtes
Wachstum um 6,5 Prozent (nominal: 6,4 Prozent) auf rund 1.087 Mio. Euro (9
Monate 2025: 1.021,2 Mio. Euro), während die Medizintechnik einen
währungsbereinigten Anstieg um 4,4 Prozent (nominal: 3,4 Prozent) auf rund
1.367 Mio. Euro verbuchte (9 Monate 2025: 1.322,3 Mio. Euro). Die
Bruttomarge des Konzerns erhöhte sich auf rund 46,8 Prozent (9 Monate 2025:
45,1 Prozent).

Das EBIT stieg um fast die Hälfte auf rund 112 Mio. Euro (9 Monate 2025:
77,1 Mio. Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich ebenfalls deutlich auf rund
4,6 Prozent (9 Monate 2025: 3,3 Prozent). Das EBIT enthielt Einmaleffekte
von 27,9 Mio. Euro aus zurückerstatteten Zollzahlungen. Davon entfielen 7,8
Mio. Euro auf das zweite Quartal und 20,1 Mio. Euro auf das dritte Quartal.
Ein Teil dieser Rückerstattungen - insgesamt 3,8 Mio. Euro - betrifft
Zollzahlungen aus dem laufenden Geschäftsjahr und ist demnach
ergebnisneutral.

Prognose für 2026
Dräger bestätigt seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr und erwartet
weiterhin einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 2,0 bis 6,0 Prozent
und eine EBIT-Marge von 6,0 bis 8,0 Prozent.

Die Quartalsmitteilung wird am 29. Oktober 2026 veröffentlicht.

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