EQS-News: Heidelberg Pharma berichtet über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2026 (deutsch)
Heidelberg Pharma berichtet über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2026
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Heidelberg Pharma berichtet über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres
2026
15.10.2026 / 07:05 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Heidelberg Pharma berichtet über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres
2026
* Phase IIa-Studie im multiplen Myelom mit der empfohlenen Phase II-Dosis
(RP2D) von 175 µg/kg verläuft planmäßig
* Zulassung der chinesischen Arzneimittelbehörde (NMPA) für die klinische
Studie mit pamlectabart tismanitin (HDP-101) als Kombinationstherapie in
China erhalten
* Unterzeichnung einer weiteren Kooperationsvereinbarung mit Huadong
Medicine zur gemeinsamen Entwicklung neuer
Antikörper-Wirkstoff-Konjugate
* Neue präklinische und klinische Daten auf wissenschaftlichen Tagungen
vorgestellt
* Finanzzahlen im Plan; Umsatz und Erträge im Vergleich zum Vorjahr um 79
% gestiegen und Kostensenkungsprogramm erfolgreich mit Einsparungen von
insgesamt rund 30 % umgesetzt
Ladenburg, 15. Oktober 2026 - Die Heidelberg Pharma AG (FWB: HPHA)
berichtete heute über ihre operativen Fortschritte sowie über die
Finanzkennzahlen des Konzerns für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres
2026 (1. Dezember 2025 - 31. August 2026).
Dr. Dongzhou Jeffery Liu, Vorstandsvorsitzender der Heidelberg Pharma AG,
kommentierte: "Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2026 waren für
Heidelberg Pharma eine Zeit bedeutender Fortschritte. Wir haben die
klinische Entwicklung unseres Hauptprojekts HDP-101 (Pamlectabart
tismanitin) vorangetrieben, unsere Finanzlage gestärkt und unsere Pipeline
für ADCs im frühen Stadium durch unsere starke strategische Partnerschaft
mit Huadong Medicine wieder aufgebaut. In unserem führenden Kandidaten
pamlectabart tismanitin haben wir mit der Ermittlung der empfohlenen Phase
II-Dosis (Recommended Phase 2 Dose, RP2D) von 175 µg/kg einen
Entwicklungsmeilenstein erreicht und konzentrieren uns derzeit darauf, die
klinische Phase IIa-Studie bei stark vorbehandelten Patienten mit multiplem
Myelom in Europa und den Vereinigten Staaten voranzutreiben, um weitere
klinische Daten zu generieren. Die Patientenrekrutierung verläuft planmäßig,
und wir verzeichnen ein steigendes Interesse seitens der Prüfärzte, nachdem
wir ein günstiges Sicherheitsprofil sowie erste vielversprechende
Wirksamkeitsdaten für unser auf Amanitin basierendes ADC nachweisen konnten.
Wir suchen aktiv nach potenziellen Partnerschaften für unsere drei führenden
Kandidaten (im klinischen oder nahe dem klinischen Stadium), um diese
Wirkstoffkandidaten zügig weiterzuentwickeln und den klinischen Nutzen für
die Krebspatienten nachzuweisen, den sie benötigen.
Gleichzeitig sind wir sehr stolz darauf, kürzlich gemeinsam mit Huadong
Medicine die Genehmigung für die Durchführung einer Kombinationsstudie mit
pamlectabart tismanitin in China erhalten zu haben, die von unserem Partner
durchgeführt wird."
Peter Willinger, Finanzvorstand der Heidelberg Pharma AG, erklärte: "Wir
sind überzeugt, dass die neue Kooperationsvereinbarung mit Huadong unsere
Wertschöpfung steigern und zum künftigen Wachstum des Unternehmens beitragen
wird. Darüber hinaus entwickeln sich unsere Partnerprogramme weiterhin
planmäßig und haben in den ersten neun Monaten Meilensteinzahlungen
generiert. Zusammen mit der Finanzierungsvereinbarung mit HealthCare Royalty
und Soleus Capital stärkt dies unsere solide Finanzlage und untermauert die
Bestätigung unserer Finanzprognose für 2026. Zudem sind die gesunkenen
Aufwendungen ein Resultat der strengen Kosteneinsparungen der letzten
Monate, die auch künftig im Fokus stehen werden."
Wichtige operative Entwicklungen innerhalb des Unternehmens und bei den
Partnern
* Entwicklungsprogramm pamlectabart tismanitin (HDP-101): Pamlectabart
tismanitin (HDP-101), ein auf Amanitin basierendes
Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC), das auf das BCMA-Antigen abzielt,
wird derzeit in einer offenen, multizentrischen Phase I/IIa-Studie zur
Behandlung des rezidivierten oder refraktären multiplen Myeloms, einer
Krebserkrankung des Knochenmarks, getestet. Der Phase I-Teil der
klinischen Studie zur Dosiseskalation wurde im April 2026 abgeschlossen,
nachdem zehn Patientenkohorten in einem Dosisbereich von 20 bis 218
µg/kg behandelt worden waren. Das Benefit-and-Risk-Assessment-Team von
Heidelberg Pharma folgte der Empfehlung des
Sicherheitsprüfungsausschusses (Safety Review Committee, SRC). Nach
einer umfassenden Auswertung der Daten zu Sicherheit, Verträglichkeit
und Pharmakokinetik (PK) wurde die Dosis aus Kohorte 9 mit 175 µg/kg als
empfohlene Phase 2-Dosis (RP2D) für den Phase II-Teil gewählt.
Im Phase I-Teil der Studie erhielten 53 Patienten mit rezidiviertem oder
refraktärem multiplem Myelom (RRMM) den Wirkstoffkandidaten und wurden
in die Datenanalyse einbezogen. Alle Patienten waren mit einer medianen
Anzahl von fünf vorangegangenen Behandlungslinien stark vorbehandelt.
Pamlectabart tismanitin wurde gut vertragen, und eine maximal tolerierte
Dosis wurde nicht erreicht. Alle aufgetretenen unerwünschten Ereignisse
waren reversibel, und es wurden keine behandlungsbedingten Ereignisse
des Grades 5 beobachtet.
In der klinischen Phase I-Studie wurden klinische Ansprechraten ab einer
Dosis von >= 90 µg/kg beobachtet, wobei die Wirksamkeit mit steigender
Dosis zunahm. Über die Kohorten 5 bis 9 (90 - 175 µg/kg) hinweg betrug
die Gesamtansprechrate (ORR) 42 % (13 von 31 auswertbaren Patienten),
darunter sieben partielle Remissionen (PR), drei sehr gute partielle
Remissionen (VGPR) und drei stringente vollständige Remissionen (sCR).
In Kohorte 9 (175 µg/kg) erzielten zwei von fünf auswertbaren Patienten
ein gutes Ansprechen: eine partielle Remission und eine sehr gute
partielle Remission.
* Neue präklinische Daten aus der ATAC-Technologieplattform auf der
AACR-Jahrestagung vorgestellt: Heidelberg Pharma präsentierte im April
auf der Jahrestagung 2026 der American Association of Cancer Research
(AACR) vielversprechende präklinische Daten zu ihrem auf Amanitin
basierenden ADC HDP-103, das auf metastasierten kastrationsresistenten
Prostatakrebs (mCRPC) abzielt.
HDP-103 zeigte eine zielspezifische Bindung in menschlichem Gewebe sowie
eine robuste und anhaltende Antitumoraktivität in PDX-Modellen
(Patient-Derived Xenograft; aus Patienten gewonnene Tumorzellen werden
in immundefizienten Mäusen zum Wachstum gebracht). Die starke
Antitumorwirksamkeit von HDP-103 in Verbindung mit einer günstigen
Halbwertszeit und einem gut verträglichen Sicherheitsprofil führte zu
einem komfortablen therapeutischen Index (TI) von HDP-103, der gut im
Bereich anderer ADCs liegt, die für Indikationen bei soliden Tumoren
zugelassen sind oder sich in der Entwicklung befinden. Zusammengenommen
sprechen diese Daten für die weitere klinische Entwicklung von HDP-103
als neuartige Behandlungsoption für mCRPC.
* Meilensteinzahlung vom Partner Takeda erhalten: Der Partner Takeda hat
mit der klinischen Entwicklung seines ADC-Kandidaten (TAK-188) begonnen,
der die von Heidelberg Pharma lizenzierte Amanitin basierte
ADC-Technologie nutzt. Mit der Verabreichung der ersten Dosis in einer
klinischen Phase I/II-Studie bei Patienten mit fortgeschrittenen oder
metastasierten soliden Tumoren wurde im Januar ein vereinbarter
Entwicklungsmeilenstein erreicht, der eine Zahlung an Heidelberg Pharma
auslöste. Finanzielle Details wurden nicht bekanntgegeben.
* Meilensteinzahlung vom Partner Huadong erhalten, Programme verlaufen
planmäßig: Der strategische Partner Huadong Medicine hat im März in
China den ersten Patienten in einer klinischen Studie mit pamlectabart
tismanitin behandelt und damit einen vereinbarten
Entwicklungsmeilenstein erreicht, der eine Zahlung an Heidelberg Pharma
auslöste.
Die klinische Phase I-Studie wird die Sicherheit, Verträglichkeit,
Pharmakokinetik und Wirksamkeit von pamlectabart tismanitin bei
chinesischen Patienten mit Plasmazellerkrankungen, einschließlich des
multiplen Myeloms, untersuchen. Diese Brückenstudie wird zusätzlich zum
bestehenden klinischen Programm mit diesem ATAC durchgeführt, um die
Vergleichbarkeit von Sicherheit und Wirksamkeit über verschiedene
Populationen hinweg sicherzustellen. Die Dosierung wurde mit 140 µg/kg
begonnen, einer Dosis, die sich zuvor bei der kaukasischen
Bevölkerungsgruppe als sicher und gut verträglich erwiesen hat.
Darüber hinaus wurde Ende August bekannt gegeben, dass die chinesische
Arzneimittelbehörde (NMPA) die Genehmigung für eine klinische Phase
Ib/II-Studie erteilt hat, in der pamlectabart tismanitin in einer
Kombinationstherapie zur Behandlung von Patienten mit
rezidiviertem/refraktärem multiplem Myelom untersucht wird.
In dieser Studie werden die Sicherheit, Verträglichkeit und vorläufige
Wirksamkeit von pamlectabart tismanitin in Kombination entweder mit
Pomalidomid und Dexamethason oder mit Daratumumab und Dexamethason bei
erwachsenen Patienten mit rezidiviertem/refraktärem multiplem Myelom
untersucht, die zuvor mindestens eine Therapielinie erhalten haben. Die
Studie wird von Heidelberg Pharmas Partner Huadong Medicine in China
durchgeführt, der die Entwicklungskosten trägt.
* Unterzeichnung einer weiteren Kooperationsvereinbarung mit Huadong
Medicine zur gemeinsamen Entwicklung neuer
Antikörper-Wirkstoff-Konjugate: Heidelberg Pharma und Huadong Medicine
haben ihre bestehende Partnerschaft durch die gemeinsame Forschung und
Entwicklung neuer ADCs mit bis zu sechs Zielmolekülen erweitert. Im
Rahmen der Vereinbarung werden die Parteien ihre sich ergänzenden
Technologien, ihr Fachwissen und ihre Ressourcen bündeln und nutzen.
Dazu gehören die firmeneigene ATAC-Technologieplattform von Heidelberg
Pharma und andere neuartige Wirkstoffe sowie die hochmodernen
Forschungs- und Entwicklungskapazitäten von Huadong. Die Partnerschaft
zielt darauf ab, Synergien zu schaffen und die Entwicklung innovativer
ADCs der nächsten Generation voranzutreiben, darunter bispezifische und
multispezifische ADCs.
Die neuen ADCs können firmeneigene Antikörper oder Technologien von
Huadong Medicine enthalten und mit zwei Wirkstoffen ausgestattet sein.
Diese Kombination soll die Zielgenauigkeit und Sicherheit der
Medikamente verbessern und gleichzeitig die biologische Wirksamkeit
sowie den klinischen Nutzen steigern, wodurch potenziell bahnbrechende
Therapieoptionen für Patienten mit rezidivierten/refraktären
Erkrankungen geboten werden. Die Vereinbarung sieht vor, dass die
Eigentumsrechte an den daraus resultierenden Entwicklungskandidaten
unter Berücksichtigung der jeweiligen Beiträge zwischen den Partnern
aufgeteilt werden.
* Ergänzung der Lizenzvereinbarung mit HealthCare Royalty sichert 20 Mio.
USD: Anfang März wurde unter Beteiligung von Soleus Capital Management,
L.P. (Soleus Capital) eine weitere Ergänzung der bestehenden
Lizenzvereinbarung mit HealthCare Royalty (HCRx) unterzeichnet. Die
geänderte Vereinbarung umfasst die teilweise Monetarisierung der
künftigen Lizenzgebühren von Heidelberg Pharma aus dem weltweiten
Verkauf des diagnostischen Bildgebungsmittels TLX250-Px (vorgeschlagener
Handelsname: Zircaix®) von Telix. Im Zusammenhang mit der Änderung
erhielt Heidelberg Pharma von Soleus Capital eine Vorauszahlung in Höhe
von 20 Mio. USD. Eine weitere Zahlung in Höhe von 25 Mio. USD durch
Soleus Capital wird bei der Zulassung von TLX250-Px durch die FDA
fällig.
Im Rahmen der aktuellen Vertragsanpassung hat Heidelberg Pharma einer
Anhebung der Obergrenze für die Gesamtzahlungen sowie bestimmten
weiteren Vertragsänderungen zugestimmt. Die Beteiligung von Soleus
Capital hat keine Auswirkungen auf die Zahlung von HCRx nach der
angestrebten FDA-Zulassung.
* Veränderung in der Geschäftsführung: Finanzvorstand Walter Miller schied
Ende April 2026 nach Ablauf seines Vertrags und auf eigenen Wunsch aus
dem Unternehmen aus. Peter Willinger trat mit Wirkung zum 1. Mai 2026
seine Nachfolge als Finanzvorstand an.
Ereignisse nach dem Ende des Berichtszeitraums
* Neue klinische Daten zu pamlectabart tismanitin (HDP-101) auf der
Jahrestagung 2026 der International Myeloma Society vorgestellt: Auf der
Jahrestagung der International Myeloma Society (IMS) Mitte September in
Glasgow, Großbritannien, präsentierte Prof. Dr. Marc Raab, Leiter des
Heidelberger Myelomzentrums am Universitätsklinikum Heidelberg, neue
klinische Daten aus zehn Patientenkohorten der laufenden Studie zur
Bewertung von pamlectabart tismanitin beim multiplen Myelom. In den
Kohorten 9 und 10 zeigte pamlectabart tismanitin durchweg ein sehr gutes
Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil. In Kohorte 9 (175 µg/kg)
zeigten sich vielversprechende Anzeichen für eine klinische Wirksamkeit,
da zwei von fünf auswertbaren Patienten ein Ansprechen erzielten: eine
partielle Remission und eine sehr gute partielle Remission.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Der Heidelberg Pharma-Konzern, der zum Bilanzstichtag aus der Heidelberg
Pharma AG und den drei Tochtergesellschaften Heidelberg Pharma Research
GmbH, HDP G250 AG & Co. KG sowie HDP G250 Beteiligungs GmbH besteht, legt
konsolidierte Zahlen vor. Die beiden letztgenannten Unternehmen sind nicht
operativ tätig und wie die Heidelberg Pharma Research GmbH der
Muttergesellschaft angegliedert.
Der im Folgenden genannte Berichtszeitraum bezieht sich auf den Zeitraum vom
1. Dezember 2025 bis zum 31. August 2026 (9M 2026).
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 erzielte der Konzern
Umsatzerlöse und Erträge in Höhe von insgesamt 11,5 Mio. Euro (Vorjahr: 6,4
Mio. Euro). Dies entspricht einer Steigerung um 79,4 % und liegt im Plan.
Die darin enthaltenen Umsatzerlöse stiegen aufgrund von Meilensteinzahlungen
von Partnern von 1,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 9,3 Mio. Euro. Die sonstigen
Erträge beliefen sich auf 2,2 Mio. Euro und lagen damit deutlich unter dem
Vorjahresniveau von 5,0 Mio. Euro, welches maßgeblich von nicht realisierten
Wechselkursgewinnen (3,4 Mio. Euro) geprägt war.
Die betrieblichen Aufwendungen, einschließlich der Abschreibungen, sanken im
Berichtszeitraum um 29,4 % auf 19,9 Mio. Euro (Vorjahr: 28,2 Mio. Euro), was
auf die Restrukturierung und das disziplinierte Kostenmanagement
zurückzuführen ist. Die betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt
zusammen: Die Umsatzkosten stiegen infolge von Materiallieferungen an
Partner auf 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro) und entsprechen 9 % der
Gesamtkosten. Die Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 13,3 Mio.
Euro lagen deutlich unter dem Vorjahreswert (Vorjahr: 21,0 Mio. Euro).
Dieser Rückgang um 36,7 % spiegelt die Fokussierung des Unternehmens auf das
führende klinische Programm wider. Die F&E-Kosten stellen mit einem Anteil
von 67 % an den Betriebsaufwendungen weiterhin den größten Kostenblock dar.
Die Verwaltungskosten, zu denen die Kosten für die Holdingaktivitäten, die
Börsennotierung und den Vorstand gehören, sanken im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum (5,0 Mio. Euro) auf 4,3 Mio. Euro, was hauptsächlich auf
geringere Personalkosten zurückzuführen ist. Die Verwaltungskosten machen 21
% der Betriebsaufwendungen aus. Die sonstigen Aufwendungen für Aktivitäten
im Bereich der Geschäftsentwicklung, Vermarktung und kommerzielle
Marktversorgung, die hauptsächlich Personalkosten, aber auch Aufwendungen
für Wechselkursdifferenzen umfassen, sanken im Vergleich zum Vorjahr um mehr
als die Hälfte von 2,0 Mio. Euro auf 0,7 Mio. Euro und machten 3 % der
Betriebsaufwendungen aus.
Das Finanzergebnis, das sich hauptsächlich aus Zinserträgen aus Bankguthaben
zusammensetzt, belief sich auf 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro). Der
Rückgang ist auf ein geringeres Investitionsvolumen und niedrigere Zinssätze
zurückzuführen.
Der Periodenverlust für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres ging im
Vergleich zum Vorjahreswert von 21,1 Mio. Euro deutlich auf 8,7 Mio. Euro
zurück. Diese Verbesserung um 58,8 % war vor allem auf höhere Umsatzerlöse
und geringere Betriebsaufwendungen zurückzuführen. Das Ergebnis je Aktie
verbesserte sich entsprechend von -0,45 Euro im Vorjahr auf -0,19 Euro im
Berichtszeitraum.
Die liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des dritten Quartals auf 19,8
Mio. Euro (30. November 2025: 15,0 Mio. Euro; 31. August 2025: 22,9 Mio.
Euro). Ohne Berücksichtigung von Finanzierungseffekten (im Wesentlichen
HCRx/Soleus Capital) verzeichnete Heidelberg Pharma in den ersten neun
Monaten des Geschäftsjahres einen durchschnittlichen Mittelabfluss von 1,3
Mio. Euro pro Monat (Vorjahr: Mittelabfluss von 2,8 Mio. Euro).
Die Bilanzsumme belief sich zum 31. August 2026 auf 42,8 Mio. Euro und lag
damit über dem Wert zum Vergleichsstichtag 30. November 2025 (38,1 Mio.
Euro). Das Eigenkapital sank infolge des Periodenverlusts gegenüber dem Ende
des Geschäftsjahres 2025 (-10,9 Mio. Euro) auf - 19,3 Mio. Euro.
Finanzausblick 2026
Heidelberg Pharma bestätigt die am 26. März 2026 veröffentlichte
Finanzprognose für das Gesamtjahr.
Der Vorstand erwartet, dass der Heidelberg Pharma-Konzern im Geschäftsjahr
2026 Umsatzerlöse sowie sonstige Erträge in Höhe von 11,0 Mio. Euro bis 15,0
Mio. Euro erzielen wird.
Die betrieblichen Aufwendungen werden auf 25,0 Mio. Euro bis 29,0 Mio. Euro
geschätzt. Darüber hinaus geht Heidelberg Pharma davon aus, dass die
Gesamtaufwendungen in den nächsten Jahren die Erträge weiterhin übersteigen
werden.
Sofern sich Einnahmen und Ausgaben wie erwartet entwickeln, wird die
Veränderung der liquiden Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit der
Heidelberg Pharma AG im Geschäftsjahr 2026 gegenüber 2025 (-14,4 Mio. Euro)
voraussichtlich stabil bleiben oder leicht zurückgehen. Die Veränderung der
liquiden Mittel könnte daher in einer Bandbreite von 0,0 Mio. Euro bis - 4,0
Mio. Euro liegen. Der Barmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2026
dürfte somit zwischen 11,0 Mio. Euro und 15,0 Mio. Euro betragen (2025: 15,0
Mio. Euro).
Die Finanzierung des Konzerns ist nach aktueller interner Planung bis
mindestens Mitte 2027 gesichert.
Die vollständigen Zahlen des Zwischenberichts sind unter
http://www.heidelberg-pharma.com/ "Presse & Investoren > Mitteilungen und
Berichte > Finanzberichte > Zwischenmitteilung vom 15. Oktober 2026"
verfügbar. Eine Telefonkonferenz zu dieser Zwischenmitteilung wird nicht
angeboten.
Kennzahlen der Heidelberg Pharma-Gruppe
In Tausend Euro 9M 2026 1 in 9M 2025 1 in
Tausend Euro Tausend Euro
Ergebnis
Umsatzerlöse 9.297 1.436
Sonstige Erträge 2.228 4.988
Betriebliche Aufwendungen (19.936) (28.179)
davon Forschungsund (13.311) (21.042)
Entwicklungskosten
Betriebsergebnis (8.411) (21.756)
Ergebnis vor Steuern (8.251) (21.054)
Periodenfehlbetrag / (8.676) (21.054)
Gesamtergebnis
Unverwässertes Ergebnis je (0,19) (0,45)
Aktie in EUR
Bilanz zum Ende des
Berichtszeitraums
Bilanzsumme 42.819 54.052
Liquide Mittel 19.841 22.869
Eigenkapital (19.323) 10.530
Eigenkapitalquote2 in % (45,1) 19,5
Kapitalflussrechnung
Operativer Cashflow (12.360) (24.818)
Cashflow aus der 682 (179)
Investitionstätigkeit
Cashflow aus der 16.645 18.428
Finanzierungstätigkeit
Cashflow aus sonstigen (103) 15,7
Sachverhalten
Mitarbeiter (Anzahl)
Mitarbeiter am Ende der 35 126
Periode3
Vollzeitäquivalente am Ende 33 114
der Periode3
1 Der Berichtszeitraum beginnt am 1. Dezember und endet am 31. August.
2 Eigenkapital / Bilanzsumme
3 Einschließlich der Mitglieder des Vorstands
Durch die Rundung genauer Zahlen können Abweichungen entstehen.
Kontakt Heidelberg Pharma AG Sylvia IR/PR-Unterstützung MC Services
Wimmer Senior Director Corporate AG Katja Arnold (CIRO) Managing
Communications Tel.: +49 6203 1009 Director & Partner Tel.: +49 89
1004 E-Mail: 210 228 40 E-Mail:
[1]investors@hdpharma.com [1]katja.arnold@mc-services.eu
Wallstadter Straße 59, 68526 1.
Ladenburg 1. mailto:katja.arnold@mc-ser
mailto:investors@hdpharma.com vices.eu
Über Heidelberg Pharma
Als erstes Unternehmen verwendet Heidelberg Pharma den Wirkstoff Amanitin
aus dem grünen Knollenblätterpilz für den Einsatz in der Krebstherapie. Der
biologische Wirkmechanismus des Toxins stellt einen neuen therapeutischen
Ansatz dar und wird als Wirkstoff in der auf Amanitin basierenden
ADC-Technologie, der sogenannten ATAC-Technologie eingesetzt.
Der führende Kandidat HDP-101 (INN: pamlectabart tismanitin) ist ein
BCMA-ATAC, das sich in der klinischen Entwicklung für das Multiple Myelom
befindet. Der Kandidat hat von der FDA den Orphan-Drug-Status und
Fast-Track-Status erhalten. Ein zweiter ATAC-Kandidat,
HDP-102, befindet sich in der klinischen Entwicklung für
Non-Hodgkin-Lymphome. HDP-103 gegen metastasierten kastrationsresistenten
Prostatakrebs und HDP-104 gegen gastrointestinale Tumore wie Darmkrebs haben
die präklinische Entwicklung abgeschlossen. Diese drei Programme stehen für
Partnerschaften zur Verfügung.
Das Unternehmen hat seinen Sitz in Ladenburg und ist an der Frankfurter
Wertpapierbörse notiert: ISIN DE000A11QVV0 / WKN A11QVV / Symbol HPHA.
Weitere Informationen finden Sie unter www.heidelberg-pharma.com
ATAC® ist eine eingetragene Marke der Heidelberg Pharma Research GmbH.
Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen bezüglich der
Geschäftstätigkeit des Unternehmens, die durch die Verwendung
zukunftsgerichteter Begriffe wie "schätzt", "glaubt", "erwartet", "könnte",
"wird", "sollte", "zukünftig", "potenziell" oder ähnlicher Ausdrücke oder
durch eine allgemeine Erörterung der Strategie, Pläne oder Absichten des
Unternehmens gekennzeichnet sind. Solche zukunftsgerichteten Aussagen
beinhalten bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere
Faktoren, die dazu führen können, dass unsere tatsächlichen
Betriebsergebnisse, unsere Finanzlage, unsere Leistung, unsere Erfolge oder
die Ergebnisse der Branche wesentlich von den in solchen zukunftsgerichteten
Aussagen ausdrücklich oder implizit genannten zukünftigen Ergebnissen,
Leistungen oder Erfolgen abweichen. Angesichts dieser Ungewissheiten werden
potenzielle Investoren und Partner darauf hingewiesen, sich nicht übermäßig
auf solche zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen. Wir lehnen jede
Verpflichtung ab, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, um
zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen widerzuspiegeln.
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15.10.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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2416152 15.10.2026 CET/CEST
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