Pressestimme: 'Südwest Presse' zu Ukraine und Russland
ULM (dpa-AFX) - "Südwest Presse" zu Ukraine und Russland:
"Ein Friedensvertrag auf Biegen und Brechen - das scheint das Ziel von US-Präsident Donald Trump im Ukraine-Krieg zu sein. Das angegriffene Land selbst spielt dabei für ihn ganz offensichtlich nur noch die Rolle des Störenfrieds. Nicht nur nennt Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj das größere Friedenshindernis als den russischen Staatschef Wladimir Putin. Nun soll es also nach dem Vorschlag Putins Mitte November sogar einen Dreiergipfel geben. Nicht von Russland, den USA und der Ukraine. Sondern von USA, Russland und China. Während Trump Putin mit Zugeständnissen entgegenkommt, setzt er gegenüber der Ukraine auf die Strategie einer schleichenden Schwächung, etwa durch das Zurückhalten von Geheimdienstinformationen oder die Drosselung des Starlink-Satellitennetzwerks. Es läuft auf nicht weniger hinaus als auf eine Erpressung zu einer Art Diktatfrieden - dessen Bedingungen Putin bestimmt."/DP/jha