HORMUS (dpa-AFX) - Der Ölhandel durch die im Krieg der USA mit dem Iran zum Schlüsselthema gewordenen Straße von Hormus bleibt weiterhin unter Druck. So erreichte der Rohölexport durch die Meerenge am Golf nach Angaben des Datenanbieters Kpler zuletzt im Mittel etwa 82 Prozent der Niveaus im Vergleich zu vor Beginn des Krieges.
Die Ausfuhr von raffinierten Produkten wie etwa Benzin verblieb zuletzt jedoch bei lediglich etwa 44 Prozent im Vergleich zum Vorkriegsniveau, hieß es in einem Bericht von Kpler weiter. Der Schifffahrtsdienstleister Lloyds
Erst in der Vorwoche hatte der Iran Angriffe auf Schiffe in der Meeresenge intensiviert. Mit den möglichen Durchfahrten in der Straße von Hormus hat sich der Energiehandel in der Region im Vergleich zur akuten Kriegsphase im Frühjahr etwas erholt. Vorwiegend von der US-Marine geschützte Transporte entlang der omanischen Küste und Pipelinetransporte nach außerhalb des Persischen Golfs verschaffen Abhilfe.
Der Iran hatte seit Beginn des Krieges Ende Februar mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr weitestgehend blockiert. Auch das US-Militär hat wiederholt zivile iranische Schiffe attackiert./mar/DP/jha