JENA (dpa-AFX) - Der Technologiekonzern Jenoptik
Vom Umsatz sollen im Gesamtjahr rund 22 Prozent als Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hängen bleiben, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Jena mit. Das ist mehr als Analysten auf dem Zettel hatten. Zuletzt hatte der Konzern eine Marge von 20 bis 21 Prozent im Visier, nach 17,5 Prozent im Vorjahr.
In den ersten neun Monaten stieg das operative Ergebnis (Ebitda) auf Basis vorläufiger Zahlen im Jahresvergleich von 131,8 Millionen auf knapp 180 Millionen Euro, wie Jenoptik weiter mitteilte. Der Konzernumsatz kletterte von 753,2 Millionen auf mehr als 800 Millionen Euro. Der Auftragseingang stieg vor allem wegen des Halbleiterausrüstungsgeschäfts auf 1,1 Milliarden Euro, nach gut 777 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Jenoptik ist unter anderem mit hochpräzisen Mikrooptiken ein wichtiger Zulieferer des Chipindustrieausrüsters ASML, ohne dessen Lithografie-Anlagen moderne Computerchips undenkbar wären.
Den vollständigen Bericht zu den ersten neun Monaten will Jenoptik am 10. November veröffentlichen./mne/mis