Pressestimme: 'Handelsblatt' zur Eralp-Veröffentlichung/Spiegel
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Das "Handelsblatt" zur Eralp-Veröffentlichung/Spiegel:
"Die schwarz-rote Koalition wurde im September krachend abgewählt. Die Hauptstadt hätte einen Neuanfang verdient. Stattdessen droht ihr eine Regierungschefin, die offenbar Angst hat, einen mutmaßlichen Terrorsympathisanten beim Namen zu nennen. Einen Mann mit Verbindungen in Teile ihrer eigenen Partei. Was der "Spiegel" über Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp öffentlich gemacht hat, ist beängstigend. Wer schon vor dem Einzug ins Rote Rathaus Rücksicht auf radikale Milieus zu nehmen scheint, weckt Zweifel an seiner Regierungsfähigkeit. (...) Eralp gilt persönlich als integer. Doch sie führt eine Partei, in der sich Abgründe von Israelhass und Antisemitismus auftun. Diesen Radikalismus muss sie in die Schranken weisen können, wenn sie Berlin regieren will. (...) Bisher hat Eralp nicht bewiesen, dass sie dazu in der Lage ist. Deshalb kann man ihr die Regierung der Hauptstadt nicht anvertrauen."/yyzz/DP/men