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OTS: Moonfare / Trotz Exit-Flaute: Private-Markets-Investor:innen planen 2027 ...

06.11.2026
um 09:20 Uhr

Trotz Exit-Flaute: Private-Markets-Investor:innen planen 2027 mehr
Allokationen, zeigt Moonfare-Umfrage
Berlin (ots) -

- Allokationsbereitschaft steigt: 63 % der vermögenden Privatanleger:innen
planen für 2027 neue Allokationen in Privatmärkte (Vorjahr: 55 %)
- Vertrauen trotz langsamerem Exit-Tempo: Mehr als die Hälfte (58 %) erwartet,
dass Privatmärkte in den nächsten 1-3 Jahren besser abschneiden werden als
öffentliche Märkte (Vorjahr: 54 %)
- In der DACH-Region erwarten 63 % der Anleger:innen eine Outperformance der
Privatmärkte gegenüber öffentlichen Märkten in den nächsten 1-3 Jahren
(Gesamtdurchschnitt: 58 %)
- "SaaSpocalypse" bleibt großes Thema: 95 % der Privatmarktinvestor:innen sehen
KI als Disruptor traditioneller Softwareunternehmen; Nachfrage nach Wachstums-
und Venture-Capital-Investments fast verdoppelt (26 % auf 46 %)

Fast zwei Drittel der Privatmarktinvestor:innen planen laut einer neuen Studie
von Moonfare (https://www.moonfare.com/) , der globalen Plattform und
Vermögensverwaltungsgesellschaft für Privatmärkte, auch 2027 weitere
Allokationen, und lassen sich damit von der anhaltenden Exit-Flaute im
Private-Equity-Markt nicht beirren.

Die Moonfare- Investorenumfrage (https://drive.google.com/file/d/1MCWPrxGCWn39xf
X4s3pYRQKUTjZTOQGT/view?usp=drive_link) 2026, für die mehr als 300
Privatmarktinvestor:innen aus Europa, Nordamerika, Asien und dem Nahen Osten
befragt wurden, zeigt, dass Anleger:innen auch in einer von geopolitischer
Unsicherheit und Inflationsdruck geprägten Phase weiter überzeugt sind: Mehr als
die Hälfte der Befragten (58 %) geht davon aus, dass Privatmärkte in den
kommenden Jahren besser abschneiden werden als öffentliche Märkte, ein Anstieg
gegenüber 54 % im Vorjahr.

Obwohl Exits für zwei Drittel (66 %) der Befragten entscheidend sind, lassen
sich die Anleger:innen vom langsameren Ausschüttungstempo nicht abschrecken. Der
Anteil der Investor:innen, die neue Kapitalzusagen planen, stieg in diesem Jahr
um 8 Prozentpunkte auf 63 %, während nur 9 % angeben, nicht weiter investieren
zu wollen. Diese optimistische Grundhaltung spiegelt sich auch im jüngsten
Anlageverhalten wider: 82 % haben in den vergangenen zwölf Monaten neue
Allokationen in Privatmärkte vorgenommen.

Die Ergebnisse legen zudem nahe, dass Anleger:innen eher bereit sind, längere
Haltefristen in Kauf zu nehmen, als niedrigere Bewertungen zu akzeptieren. Fast
zwei Drittel (62 %) würden keinen Teil ihres Private-Equity-Portfolios mit einem
kleinen Abschlag verkaufen, um sofortige Liquidität zu erhalten.

Auch bei den besten Renditequellen haben Anleger:innen eine klare Meinung. Mehr
als zwei Drittel (68 %) erwarten, dass Mid-Market-Buyouts in den nächsten ein
bis drei Jahren andere Strategien übertreffen.

DACH-Anleger:innen: zuversichtlicher, aber selektiver

Anleger:innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz blicken optimistischer
auf die relative Stärke von Privatmärkten als Investor:innen in anderen
Regionen. In Bereichen wie Private Credit und Evergreen-Fonds, die sie als
vergleichsweise risikoreich einstufen, zeigen sich Anleger:innen aus der
DACH-Region jedoch vorsichtiger.

63 % der Befragten aus der DACH-Region erwarten, dass Privatmärkte in den
nächsten 1-3 Jahren besser oder deutlich besser abschneiden werden als
öffentliche Märkte, verglichen mit 53 % in anderen Märkten. Diese Zuversicht
geht jedoch mit einem differenzierten Blick auf Risiken einher. So dominieren in
der DACH-Region Zölle und Handelskonflikte die makroökonomische Agenda. Fast
jede:r zweite (49 %) nennt sie als zentrale Sorge, gegenüber nur 29 % in anderen
Märkten. Inflation hingegen beunruhigt DACH-Investor:innen deutlich weniger (37
%) als Anleger:innen andernorts (61 %).

Bei bestimmten Anlageklassen zeigen sich die DACH-Investor:innen zurückhaltender
als in anderen Märkten. Nur 23 % von ihnen sind von der Widerstandsfähigkeit von
Private Credit überzeugt, gegenüber 35 % in anderen Märkten, während 40 %
besorgt oder sogar gänzlich unzuversichtlich sind.

Secondaries und Finanzdienstleistungen gelten in der Region ebenfalls als
weniger attraktiv. Nur 44 % erwarten, dass Secondaries zukünftig zu den
leistungsstärksten Strategien zählen werden, gegenüber 54 % in anderen Märkten.
Nur beim Thema Finanzdienstleistungen ist die Skepsis noch größer: lediglich 10
% sehen diese als vielversprechenden Sektor, und auch in anderen Märkten liegt
das Vertrauen hier bei gerade einmal 18 %.

SaaSpocalypse treibt Nachfrage nach Wachstums- und VC-Investments

Eigenkapitalinvestitionen in früheren Phasen gewinnen an Beliebtheit: Die
Präferenz für Wachstums- und Venture-Capital-Investments hat sich gegenüber dem
Vorjahresbericht nahezu verdoppelt (von 26 % auf 46 %). Der Grund: Anleger:innen
stellen sich auf weitere Umwälzungen für Softwareunternehmen ein. Künstliche
Intelligenz war mit 61 % die Branche mit der größten Überzeugungskraft, wobei 95
% der Befragten davon ausgehen, dass KI traditionelle Softwareunternehmen
moderat oder stark disruptieren wird.

Mehr als die Hälfte (54 %) der Befragten plant, zwischen 11 % und 30 % ihres
Portfolios in KI-bezogene Investments zu allokieren, während 11 % zwischen 31 %
und 50 % investieren würden. KI-Anwendungen gelten als vielversprechendster
Bereich für KI-Investments - noch vor Infrastruktur, Robotik und großen
Sprachmodellen (Large Language Models).

"In einem Jahr, das von Gating-Vorfällen, den sogenannten vorübergehenden
Rücknahmestopps, hohen Rücknahmen und Marktunsicherheit geprägt war, orientieren
sich vermögende Privatanleger:innen nicht einfach an den Schlagzeilen. Sie
denken langfristig, und ihre Überzeugung wächst, statt zu schrumpfen. Mehr
Anleger:innen planen, im kommenden Jahr Kapital zuzusagen, und die meisten
warten lieber auf den richtigen Exit, als mit Abschlag zu verkaufen", sagt
Steffen Pauls, Gründer und Co-CEO von Moonfare. "Diese Geduld wird sich selektiv
auszahlen. Die nächste Phase der Privatmärkte wird von einem grundlegenden
Wandel in der Renditeerzielung geprägt sein. Angesichts höherer
Finanzierungskosten und eines anspruchsvolleren Exit-Umfelds wird die Fähigkeit,
Erträge zu steigern, operative Prozesse zu verbessern und Investments zu
attraktiven Bewertungen zu realisieren, zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die
Auswahl des richtigen Manager:innen war nie wichtiger."

Mit Blick auf die DACH-Region fügt Pauls hinzu: "Was wir in Deutschland,
Österreich und der Schweiz sehen, ist differenzierter Optimismus statt blindes
Vertrauen. Anleger:innen in der Region erwarten überdurchschnittlich oft, dass
Privatmärkte öffentliche Märkte outperformen, aber haben dabei die Risiken im
Blick. Zölle und Handelskonflikte beschäftigen DACH-Anleger:innen deutlich
stärker als zum Beispiel Inflation, und bei Private Credit sowie Evergreen-Fonds
bleiben sie spürbar vorsichtiger als Investor:innen in anderen Märkten. Genau
diese Selektivität erklärt auch, warum Dealqualität für DACH-Anleger:innen ein
so zentrales Kriterium ist. Es ist eine reife, risikobewusste Herangehensweise
an Privatmärkte, und eine, die sich mittelfristig auszahlen dürfte."

Den vollständigen Bericht können Sie hier (https://drive.google.com/file/d/1MCWP
rxGCWn39xfX4s3pYRQKUTjZTOQGT/view?usp=drive_link) herunterladen.

++ ENDE ++

Über die Umfrage

Für die Moonfare Investorenumfrage 2026 wurden zwischen Juni und September 2026
Antworten von 303 Privatmarktinvestor:innen erhoben. Alle Befragten sind
Nutzer:innen der Moonfare-Plattform mit Sitz in Europa, Nordamerika, Asien und
dem Nahen Osten. Die Umfrage untersucht die Stimmung der Anleger:innen gegenüber
Privatmärkten, einschließlich Allokationsabsichten, Anlagestrategien,
Liquiditätsaspekten, makroökonomischen Risiken und aufkommenden Chancen wie
künstlicher Intelligenz. Die Antworten wurden anonym erhoben; die Ergebnisse
basieren auf der Anzahl der Befragten, die die jeweilige Frage beantwortet
haben.

Über Moonfare

Moonfare ist eine führende globale Plattform und Vermögensverwaltungsgruppe für
Privatmärkte, die qualifizierten Privatanleger:innen und Family Offices Zugang
zu Privatmärkten zu niedrigeren Mindestanlagen und zu institutionellen
Konditionen ermöglicht. Als Pionier in diesem Bereich vereinfacht Moonfare den
Zugang zu privaten Vermögenswerten und unterstützt Kund:innen dabei,
diversifizierte Portfolios für den langfristigen Vermögensaufbau bei geringerer
Volatilität aufzubauen. Dieser Ansatz geht über das reine Angebot von Fonds
erstklassiger Manager wie KKR, Carlyle und EQT hinaus. Über das globale Netzwerk
von Moonfare wird ein breites Spektrum an Privatmarktchancen identifiziert und
zugänglich gemacht, einschließlich proprietärer Moonfare-Anlageprodukte, die
sorgfältig ausgewählte Co-Investments, Secondaries und Direktinvestitionen
umfassen. Unabhängig und ausschließlich auf Privatmärkte fokussiert, genießt
Moonfare das Vertrauen von mehr als 5.600 Anleger:innen und verwaltet ein
Vermögen von über 4 Milliarden Euro. Moonfare hat seinen Hauptsitz in Berlin und
ist in 24 Ländern aktiv, mit weiteren Standorten in New York, London, Singapur,
Paris und Luxemburg.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.moonfare.com

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