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EQS-Adhoc: Präsentation des Halbjahresergebnisses 2023 der Julius Bär Gruppe (deutsch)

24.07.2023
um 07:01 Uhr

Präsentation des Halbjahresergebnisses 2023 der Julius Bär Gruppe

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Julius Baer Group Ltd. / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
Präsentation des Halbjahresergebnisses 2023 der Julius Bär Gruppe

24.07.2023 / 07:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Deutlicher Anstieg des Konzerngewinns - Starke Rekrutierung von
Kundenberatern und solide Pipeline - Gut kapitalisiert, liquide Bilanz

Starker Auftakt in den neuen strategischen Zyklus:

* Der den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare
IFRS-Konzerngewinn stieg gegenüber Vorjahr um 18% auf CHF 532 Mio. und
der IFRS-Gewinn pro Aktie (EPS) um 20% auf CHF 2.58.

* Der adjustierte Konzerngewinn (ohne M&A-bezogene Positionen) erhöhte
sich um 14% auf CHF 541 Mio. und der den Aktionären der Julius Bär
Gruppe AG zurechenbare adjustierte Gewinn pro Aktie um 16% auf CHF 2.63.

* Verwaltete Vermögen (AuM) von CHF 441 Mrd., eine Zunahme von 4% seit
Jahresbeginn, unterstützt durch Netto-Neugeld von CHF 7.1 Mrd.

* Der Betriebsertrag nahm gegenüber Vorjahr um 9% zu, wobei der positive
Effekt von höheren Zinsen einen Rückgang des Erfolgs aus dem
Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mehr als kompensierte.

Schlüsselindikatoren unterstreichen die Verbesserung des
Geschäftsergebnisses gegenüber Vorjahr:

* Bruttomarge: 93 Basispunkte (Bp) (H1 2022: 81 Bp)

* Adjustierte Cost/Income Ratio: 65% (H1 2022: 67%)

* Adjustierte Vorsteuermarge: 30 Bp (H1 2022: 24 Bp)

* Adjustierte Rendite auf dem CET1 Kapital: 34% (H1 2022: 30%)

Beschleunigte Wachstumsinvestitionen durch bedeutende Rekrutierung von
Kundenberatern (Relationship Manager, RM):

* Die Anzahl RM stieg im bisherigen Jahresverlauf um 57 Vollzeitkräfte
(netto) auf 1'305 an.

Kapitalposition und Liquidität der Bilanz deutlich gestärkt:

* BIZ CET1 Kapitalquote: 15.5% (Ende 2022: 14.0%)

* BIZ Gesamtkapitalquote: 24.7% (Ende 2022: 21.7%)

* BIZ Tier 1 Leverage Ratio: 5.1% (Ende 2022: 4.3%)

* Liquiditätsdeckungsquote: 303% (Ende 2022: 233%)

Zürich, 24. Juli 2023 - Philipp Rickenbacher, Chief Executive Officer der
Julius Bär Gruppe AG, sagte: «In der ersten Hälfte von 2023 waren die
Kunden- und die Marktstimmung von zahlreichen Unsicherheiten geprägt.
Dennoch vermochte Julius Bär erneut die Attraktivität für Kunden und als
Arbeitgeber unter Beweis zu stellen. Darin zeigt sich die erwiesene
Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells, das sich durch eine klare
Fokussierung auf die Vermögensverwaltung, eine vorausschauende
Bewirtschaftung unserer finanziellen Ressourcen und eine konsequente
strategische Ausrichtung auszeichnet. Ein komplexes Umfeld hat uns nicht
daran gehindert, einen starken Start in den aktuellen Strategiezyklus zu
verzeichnen - im Gegenteil, wir konnten die Skalierung in unseren
Schlüsselmärkten sogar taktisch beschleunigen.»

Alternative Performance-Kennzahlen und Überleitungen

Diese Medienmitteilung und andere Investorenmitteilungen enthalten bestimmte
Finanzkennzahlen zu vergangener und zukünftiger Performance und zur
finanziellen Situation, die von IFRS nicht definiert oder festgelegt sind.
Das Management ist der Meinung, dass diese alternativen
Performance-Kennzahlen (Alternative Performance Measures, APM) -
einschliesslich der konsistenten Adjustierung der Ergebnisse für Positionen
im Zusammenhang mit Fusionen und Übernahmen (M&A) - nützliche Informationen
über die finanzielle und operative Performance der Gruppe liefern. Diese APM
verstehen sich als Ergänzung zu den IFRS-Performance-Kennzahlen, jedoch
nicht als deren Ersatz. Die in der vorliegenden Medienmitteilung und in
anderen Investorenmitteilungen verwendeten APM sowie die zugehörigen
Überleitungen für die am ehesten hierfür in Frage kommenden IFRS-Positionen
finden sich im Dokument «Alternative Performance-Kennzahlen» unter
www.juliusbaer.com/APM.

Wachstum der AuM dank positiver Marktperformance und Netto-Neugeldzuflüssen

Im ersten Halbjahr 2023 stiegen die verwalteten Vermögen um CHF 17 Mrd. (4%)
auf CHF 441 Mrd. Dieses Wachstum ist hauptsächlich auf die positive
Entwicklung der globalen Aktien- und Anleihenmärkte sowie auf
Netto-Neugeldzuflüsse zurückzuführen, die teilweise durch einen negativen
Währungseffekt, insbesondere wegen Aufwertung des Schweizer Frankens
gegenüber dem US-Dollar und dem Euro, kompensiert wurden.

Nach einem verhaltenen Start ins Jahr beschleunigte sich der
Netto-Neugeldzufluss in den letzten beiden Monaten des zweiten Quartals und
erreichte CHF 7.1 Mrd. (H1 2022: Nettoabflüsse von CHF 1.1 Mrd.). Das Niveau
der Nettozuflüsse blieb infolge Fremdfinanzierungsabbau durch Kunden
beeinträchtigt, was die aktuellen Marktbedingungen widerspiegelt. Ohne
Fremdfinanzierungsabbau belief sich das Netto-Neugeld auf CHF 9.2 Mrd. (H1
2022: CHF 2.6 Mrd.). Im ersten Halbjahr wurden solide Nettozuflüsse von
Kunden mit Domizil in der Schweiz, in Europa (insbesondere Grossbritannien,
Irland, Spanien, Luxemburg), in Asien (insbesondere Hongkong, Indien), in
Israel und im Nahen Osten verzeichnet.

Einschliesslich der Custody-Vermögen (AuC) von CHF 74 Mrd. stiegen die
Kundenvermögen um 5% auf CHF 515 Mrd.

Betriebsertrag: Positiver Effekt der höheren Zinsen

Der Betriebsertrag erhöhte sich gegenüber Vorjahr um 9% auf CHF 2'029 Mio.
und die Bruttomarge stieg auf 93 Bp (H1 2022: 81 Bp). Die Entwicklung des
Betriebsertrags reflektiert die positive Auswirkung von höheren Zinsen, die
zu einem deutlichen Anstieg des Erfolgs aus dem Zinsgeschäft und des Erfolgs
aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL* führten. Dieser positive Effekt
konnte den Rückgang des Erfolgs aus dem Kommissions- und
Dienstleistungsgeschäft aufgrund niedrigerer durchschnittlicher monatlicher
AuM (-5% im Vergleich zum Vorjahr) und der geringeren Kundenaktivität mehr
als ausgleichen.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verringerte sich
um 8% auf CHF 963 Mio. Im Einklang mit dem Rückgang der durchschnittlichen
monatlichen AuM gegenüber Vorjahr verzeichneten die wiederkehrenden Erträge
einen Rückgang um 5% auf CHF 788 Mio. Die Verlangsamung der Kundenaktivität
führte zu einer Reduktion der Courtagen um 15% auf CHF 284 Mio. Der
Kommissionsaufwand verringerte sich um 8% auf CHF 109 Mio.

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft stieg um 36% auf CHF 464 Mio. Trotz einer
Verringerung der durchschnittlichen Forderungshöhen stiegen die Zinserträge
aus Kundenausleihungen um 146% auf CHF 841 Mio. Die höheren Zinsen wirkten
sich auch positiv auf die Erträge aus dem Treasury-Portfolio aus: Insgesamt
erhöhten sich der Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu FVOCI** und der
Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu fortgeführten Anschaffungskosten um
196% auf CHF 233 Mio. Der Zinsertrag aus Forderungen gegenüber Banken nahm
um CHF 142 Mio. auf insgesamt CHF 143 Mio. zu. Der starke Anstieg des
Zinsertrags wurde zum Teil durch deutlich höhere Zinskosten kompensiert: Der
Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenüber Kunden stieg um CHF 651 Mio. auf
CHF 667 Mio., da Kunden ihre Bargeldbestände zunehmend von
Kontokorrentkonten in Call- und Festgelder mit höherer Verzinsung
umschichteten.

Der Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL wuchs um 26% auf CHF 596
Mio. Die im Jahresvergleich deutlich gestiegene Differenz zwischen den
US-Dollar- und den Schweizer-Franken-Zinssätzen kam den Erträgen aus
Treasury-Swaps zugute. Die Erträge aus Devisen- und Edelmetallgeschäften
sowie die Erträge im Zusammenhang mit strukturierten Produkten gingen
allerdings infolge tieferer Volatilität und gedämpfter Kundenaktivität
zurück.

Der übrige ordentliche Erfolg verringerte sich um CHF 8 Mio. auf CHF 4 Mio.

Die Werterholung auf finanziellen Vermögenswerten in Höhe von CHF 2 Mio. (H1
2022: Wertberichtigungen auf Kreditrisiken von CHF 7 Mio.) sind ein Beleg
für das umsichtige Management der Kreditrisiken durch die Gruppe und für die
Qualität ihres Kreditgeschäfts.

Cost/Income Ratio trotz gesteigerter Wachstumsinvestitionen auf 65%
verbessert

Die im Strategiezyklus 2020 - 2022 erreichte erfolgreiche Wende bei der
Kosteneffizienz schaffte Raum, um in diesem Zyklus Investitionen in Wachstum
zu finanzieren. Wie im Strategie-Update vom Mai 2022 angekündigt, wird ein
grösserer Fokus auf die Gewinnung von Top-Talenten zur Skalierung der
Präsenz der Gruppe in den Schlüsselmärkten sowie auf Investitionen in
Technologie und Innovation gelegt.

Der Geschäftsaufwand nach IFRS stieg im Vorjahresvergleich um 3% auf CHF
1'396 Mio. Der Personalaufwand erhöhte sich um 5% auf CHF 882 Mio., der
Sachaufwand stieg um 2% auf CHF 398 Mio., die Abschreibungen und
Wertminderungen auf immateriellen Werten nahmen um 17% auf CHF 58 Mio. zu
und die Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen stiegen um 10% auf
CHF 50 Mio. Die Abschreibungen und Wertminderungen auf Kundenbeziehungen
reduzierten sich um 67% auf CHF 8 Mio.

Wie in früheren Jahren umfasst der adjustierte Geschäftsaufwand in der
Analyse und Erörterung der Ergebnisse in dieser Medienmitteilung und in der
Business Review keine M&A-bezogenen Kosten (CHF 11 Mio. im H1 2023, CHF 29
Mio. im H1 2022). Die M&A-bezogenen Abschreibungen und Wertminderungen auf
Kundenbeziehungen gingen auf CHF 8 Mio. zurück (H1 2022: CHF 24 Mio.). Die
übrigen M&A-bezogenen Kosten verringerten sich auf CHF 3 Mio. (H1 2022: CHF
5 Mio.). Die Überleitungen zu den entsprechenden IFRS-Positionen finden sich
im Dokument «Alternative Performance-Kennzahlen» unter
www.juliusbaer.com/APM. Auf dieser Basis stieg der adjustierte
Geschäftsaufwand gegenüber Vorjahr um 5% auf CHF 1'385 Mio.

Der adjustierte Personalaufwand erhöhte sich um 5% auf CHF 881 Mio., was auf
den 4-prozentigen Anstieg des monatlichen durchschnittlichen
Personalbestands gegenüber Vorjahr sowie auf höhere leistungsbezogene
Vergütungen zurückzuführen ist. Die tieferen Beiträge an die Pensionskasse
kompensierten diese Entwicklung zum Teil. Das einzigartige und
widerstandsfähige reine Wealth-Management-Geschäftsmodell von Julius Bär,
unterstützt durch die offene Produktplattform, die starke und liquide Bilanz
sowie die solide Kapitalposition, macht das Unternehmen weiterhin zu einem
attraktiven Arbeitgeber für sehr qualifizierte Mitarbeitende. Ende Juni 2023
beschäftigte die Gruppe 7'185 Vollzeitkräfte (FTE), 294 FTE mehr als Ende
2022. Die Anzahl RM stieg um 57 FTE (netto) auf 1'305 FTE. Die Pipeline für
die RM-Rekrutierung bleibt für den Rest des Jahres gut.

Der adjustierte Sachaufwand stieg um 2% auf CHF 396 Mio. Ohne Rückstellungen
und Verluste (die um 20% auf CHF 59 Mio. zurückgingen) erhöhte sich der
adjustierte Geschäftsaufwand um 7% auf CHF 336 Mio. Dieser Anstieg war in
erster Linie eine Folge höherer Ausgaben im IT-Bereich sowie einer Zunahme
von Geschäftsreisen und Kundenveranstaltungen (häufig zu höheren Kosten)
infolge Aufhebung der COVID-19-bedingten Restriktionen an zahlreichen
wichtigen Standorten.

Während die Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen um 10% auf CHF
50 Mio. zunahmen, erhöhten sich die adjustierten Abschreibungen und
Wertminderungen auf immateriellen Werten um 17% auf CHF 58 Mio., vor allem
aufgrund eines Anstiegs der IT-bezogenen Investitionen in den vergangenen
Jahren.

Die adjustierte Cost/Income Ratio (wie immer ohne adjustierte Rückstellungen
und Verluste) verbesserte sich auf 65% (H1 2022: 67%).

Deutlicher Anstieg des Konzerngewinns

Der IFRS-Gewinn vor Steuern nahm gegenüber Vorjahr um 23% auf CHF 633 Mio.
zu. Die Ertragssteuern stiegen um 62% auf CHF 102 Mio., während sich der
IFRS-Konzerngewinn der Gruppe um 18% auf CHF 531 Mio. erhöhte. Der den
Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare IFRS-Konzerngewinn erhöhte
sich ebenfalls um 18% auf CHF 532 Mio. und der Gewinn pro Aktie stieg um 20%
auf CHF 2.58.

Der adjustierte Gewinn vor Steuern nahm um 19% auf CHF 644 Mio. zu und die
adjustierte Vorsteuermarge stieg um 6 Bp auf 30 Bp. Die entsprechenden
Ertragssteuern stiegen um 58% auf CHF 103 Mio., was einer adjustierten
Steuerquote von 16.1% entspricht (H1 2022: 12.1%). Der Anstieg der
effektiven Steuerquote ist auf grössere Gewinnbeiträge aus Jurisdiktionen
mit höheren Steuersätzen zurückzuführen.

Sowohl der adjustierte Konzerngewinn der Gruppe als auch der den Aktionären
der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare Konzerngewinn lagen mit CHF 541 Mio.
um 14% über dem Vorjahresniveau. Der den Aktionären der Julius Bär Gruppe
zurechenbare adjustierte Gewinn pro Aktie stieg um 16% auf CHF 2.63 an.

Die adjustierte Rendite auf dem CET1 Kapital (RoCET1) verbesserte sich auf
34% (H1 2022: 30%).

Starke und liquide Bilanz

Im ersten Halbjahr 2023 ging die Bilanzsumme um 5% auf CHF 100.2 Mrd.
zurück. Die Kundenausleihungen verringerten sich um 4% auf CHF 42.8 Mrd.
davon CHF 34.6 Mrd. Lombardkredite (-5%, entsprechend dem in der
Berichtsperiode festgestellten weiteren Abbau von Fremdfinanzierungen) und
CHF 8.1 Mrd. Hypotheken (+1%). Die Position Verpflichtungen gegenüber Kunden
(Einlagen) verringerte sich um 9% auf CHF 69.4 Mrd., während das Verhältnis
von Ausleihungen zu Einlagen auf 62% anstieg (Ende 2022: 58%). Die
Bargeldbestände, grösstenteils bei Zentralbanken in der Schweiz und in
Europa, verringerten sich um 1% auf CHF 11.8 Mrd.

Das gesamthafte Treasury-Portfolio, erfasst in finanzielle Vermögenswerte zu
FVOCI (Rückgang um 16% auf CHF 11.3 Mrd.) und in andere finanzielle
Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (Zunahme um 39% auf CHF
5.3 Mrd.), sank um 4% auf CHF 16.6 Mrd.

Das den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare Eigenkapital ging
um 1% auf CHF 6.3 Mrd. zurück.

Die Liquidität der Bilanz verbesserte sich weiter; die
Liquiditätsdeckungsquote erhöhte sich auf 303% (Ende 2022: 233%) und lag
damit deutlich über der regulatorischen Mindestanforderung von 100%.

Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen

Das im März 2022 aufgelegte Aktienrückkaufprogramm wurde wie geplant am 28.
Februar 2023 zum genehmigten Höchstbetrag von CHF 400 Mio. abgeschlossen. Im
Rahmen dieses Programms kaufte Julius Bär 7'799'460 Aktien zurück, davon
2'074'888 Aktien (im Gesamtwert von CHF 124 Mio.) in den ersten zwei Monaten
des Jahres 2023. Nach Genehmigung durch die Generalversammlung vom 13. April
2023 wurden alle im Rahmen dieses Programms zurückgekauften Aktien per 29.
Juni 2023 vernichtet. Das eingetragene Aktienkapital der Julius Bär Gruppe
AG beläuft sich nun auf CHF 4'120'035.60, eingeteilt in 206'001'780
Namenaktien von je CHF 0.02 Nennwert.

Solide Kapitalausstattung

Die bereits solide Kapitalausstattung von Julius Bär wurde im ersten
Halbjahr 2023 deutlich gestärkt.

Seit dem Jahresende 2022 nahm das BIZ CET1 Kapital um CHF 0.3 Mrd. bzw. 9%
auf CHF 3.3 Mrd. zu. Die positiven Effekte aus dem starken erzielten
Konzerngewinn und aus der beginnenden Umkehr (Pull-to-Par) der letztjährigen
Wertminderung der im Treasury-Portfolio der Gruppe gehaltenen Anleihen (zum
FVOCI bewertete finanzielle Vermögenswerte) übertrafen die Auswirkungen der
einbehaltenen Beiträge für eine Dividende und des abgeschlossenen
Aktienrückkaufprogramms.

Infolge der Entwicklung des CET1 Kapitals und zusätzlich unterstützt durch
die erfolgreiche Platzierung von EUR 400 Mio. Perpetual Non-Cumulative
Additional Tier 1 (AT1) Securities im Februar 2023 nahm das BIZ Tier 1
Kapital um CHF 0.6 Mrd. bzw. 13% auf CHF 5.2 Mrd. zu, während die BIZ
Gesamtkapitalquote ebenfalls um CHF 0.6 Mrd. bzw. 12% auf CHF 5.3 Mrd.
anstieg.

Die risikogewichteten Aktiven verringerten sich um CHF 0.3 Mrd. bzw. 1% auf
CHF 21.4 Mrd. Während die Kreditrisikopositionen um 2% auf CHF 12.8 Mrd.
abnahmen und die Marktrisikopositionen um 7% auf CHF 1.7 Mrd. zurückgingen,
erhöhten sich die operationellen Risikopositionen um 1% auf CHF 6.3 Mrd. und
die nicht gegenparteibezogenen Risikopositionen um 7% auf CHF 0.6 Mrd.

Infolgedessen verbesserte sich die BIZ CET1 Kapitalquote auf 15.5% (Ende
2022: 14.0%). Die BIZ Gesamtkapitalquote betrug 24.7% (Ende 2022: 21.7%).

Das Gesamtengagement ging um 4% auf CHF 102 Mrd. zurück, was eine
Verbesserung der Tier 1 Leverage Ratio auf 5.1% zur Folge hatte (Ende 2022:
4.3%).

Auf diesen Niveaus bleibt die Kapitalausstattung der Gruppe solide: Die CET1
Quote und die Gesamtkapitalquote lagen weiterhin deutlich über den eigenen
Untergrenzen der Gruppe von 11% bzw. 15% und sehr deutlich über den Ende
Juni 2023 geltenden regulatorischen Mindestanforderungen von 8.2% bzw.
12.4%. Die Tier 1 Leverage Ratio befand sich weiterhin komfortabel über der
regulatorischen Mindestanforderung von 3.0%.

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Die Bilanzpressekonferenz wird um 9.30 Uhr (MESZ) via Webcast übertragen.
Sämtliche Unterlagen (Präsentation, Business Review 1. Halbjahr 2023,
Halbjahresbericht 2023, Tabellen, Dokument «Alternative
Performance-Kennzahlen» und die vorliegende Medienmitteilung) stehen unter
www.juliusbaer.com/news (oder via Direktlink zu Dokumenten) zur Verfügung.

*) Erfolgswirksam zum Fair Value bewertet (Fair Value through Profit or
Loss)

**) Zum Fair Value durch das sonstige Ergebnis bewertet (Fair Value through
Other Comprehensive Income)

Kontakte

Media Relations, Tel. +41 (0) 58 888 8888

Investor Relations, Tel. +41 (0) 58 888 5256

Wichtige Termine

20. November 2023: Veröffentlichung des Interim Management Statement für die
ersten zehn Monate 2023

1. Februar 2024: Veröffentlichung und Präsentation des Jahresergebnisses
2023, Zürich

18. März 2024: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2023, einschliesslich
des Vergütungsberichts 2023

18. März 2024: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2023

11. April 2024: Generalversammlung, Zürich

Über Julius Bär

Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine
erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die
persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser
gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu
schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende Juni 2023 beliefen
sich die verwalteten Vermögen auf CHF 441 Milliarden. Die Bank Julius Bär &
Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890
zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär
Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER)
kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und
liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an über 60 Standorten präsent. Mit
Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in
Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg,
Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, São Paulo,
Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte
Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen
Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie
unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen
Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter
www.juliusbaer.com

Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst
zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder
aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen
Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten,
Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt,
widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die
keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese
Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte»,
«erwartet», «beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht»,
«plant», «sagt voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche
Aussagen werden auf der Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht,
welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im
jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten,
Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche
Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten
und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft
bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen
zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu
solchen Abweichungen führen können, sind unter anderem: Veränderungen des
Geschäfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische
Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der
Europäischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft,
auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren.
Zusätzliche Faktoren können die tatsächlichen Resultate, Leistungen oder
Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser
Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf
derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und
ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und
Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch
nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser
Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder
Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von
Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese
zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch
anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.

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Ende der Adhoc-Mitteilung

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EQS News ID: 1686049

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1686049 24.07.2023 CET/CEST

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