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EQS-News: Globale Dynamik im Cannabismarkt: Neue Signale aus den USA stärken langfristige Perspektiven für Europa und SYNBIOTIC (deutsch)

21.01.2026
um 16:01 Uhr

Globale Dynamik im Cannabismarkt: Neue Signale aus den USA stärken langfristige Perspektiven für Europa und SYNBIOTIC

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EQS-News: SYNBIOTIC SE / Schlagwort(e): Marktbericht/Sonstiges
Globale Dynamik im Cannabismarkt: Neue Signale aus den USA stärken
langfristige Perspektiven für Europa und SYNBIOTIC

21.01.2026 / 16:01 CET/CEST
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Corporate News

Globale Dynamik im Cannabismarkt: Neue Signale aus den USA stärken
langfristige Perspektiven für Europa und SYNBIOTIC

Düsseldorf, 21.01.2026 - Die internationale Cannabisindustrie erhält neue
politische Impulse aus den Vereinigten Staaten.

Trump unterzeichnet Executive Order zur Cannabis-Reform

Der US-Präsident Donald Trump hat am 18. Dezember 2025 eine
Exekutivverordnung unterschrieben, die eine rasche Änderung des Status von
"Marihuana" (Cannabis) auf Bundesebene vorantreibt. Die Bundesregierung der
USA wird Marihuana von Schedule I ("hoch gefährlich") auf Schedule III
("weniger gefährlich") umstufen. Das gilt als größter Wandel in der
US-Drogenpolitik seit Jahrzehnten. Darüber hinaus nahm die
Durchführungsverordnung eine entschiedene und positive Haltung ein, was die
weitere Entwicklung und Unterstützung der in den USA ansässigen
Hanfindustrie betrifft.

Was die neue Einstufung bedeutet

Keine vollständige Legalisierung - Cannabis bleibt auf Bundesebene in den
USA weiterhin illegal für Freizeitgebrauch, aber die Klassifizierung und
damit gewisse Regulierungen ändern sich. Die Änderung soll die formelle
Entwicklung des medizinischen Cannabissektors in den USA erleichtern, die
Teilnahme am internationalen Cannabishandel vereinfachen und die
medizinische Forschung fördern, indem Forschungsbarrieren abgebaut und der
Zugang zu klinischen Studien verbessert werden.

Wie bereits erwähnt, gibt es darüber hinaus Bemühungen, Produkte aus Hanf,
wie CBD, für die breite Bevölkerung zugänglicher zu machen und Erstattungen
durch Bundes-programme zu ermöglichen, beispielsweise durch Pilotprogramme
von Medicare.

Reaktionen aus Industrie und Politik in den USA

Unternehmen und Aktienmärkte reagierten positiv, weil steuerliche
Belastungen (u. a. die restriktiven IRS-Vorschriften Sektion 280E) und
Bankenprobleme sich verbessern könnten. Einige konservative Gruppen und
republikanische Politiker äußern Bedenken, insbesondere wegen öffentlicher
Gesundheit, Jugendkonsum-Risiken oder traditionellen
"Anti-Drogen"-Standpunkten.

Befürworter sehen die Entscheidung als wichtigen Schritt zur Anerkennung
medizinischer Cannabisnutzung, kritisieren aber, dass die Maßnahme nicht
weit genug geht, z. B. keine Entkriminalisierung oder breitere
Rechtsreformen umgesetzt werden.

Trump bezeichnete den Schritt als "common sense" und hob hervor, dass viele
Patienten - darunter auch Veteranen mit Schmerzen - von medizinischem
Cannabis profitieren könnten. Gleichzeitig betonte er, dass dies keine
Legalisierung von Freizeitkonsum sei. Die Entscheidung wird teilweise als
politischer Schachzug vor den Zwischenwahlen 2026 bewertet, um jüngere und
moderatere Wählergruppen anzusprechen.

Auch wenn ein formaler Beschluss noch aussteht, werten Marktteilnehmer die
jüngsten politischen Signale als bedeutenden Schritt in Richtung einer
strukturellen Neubewertung des Cannabismarktes.

Internationale Signalwirkung über die USA hinaus

Unabhängig vom konkreten Zeitplan unterstreichen die Entwicklungen in den
USA eine zentrale Tendenz: Cannabis wird zunehmend als reguliertes
Gesundheits-, Agrar- und Industriegut betrachtet - und nicht mehr primär als
ordnungspolitisches Randthema.

Diese Neubewertung entfaltet eine erhebliche Signalwirkung für andere
Märkte, insbesondere für Europa, wo regulatorische Prozesse oft
internationalitätsgetrieben verlaufen. Gerade für Deutschland, als größten
Gesundheits- und Pharmamarkt Europas, sind internationale regulatorische
Fortschritte von hoher Relevanz. Sie stärken den politischen und
wissenschaftlichen Rückenwind für medizinisches Cannabis, fördern
Investitionen in Forschung und Qualitätsstandards und beschleunigen die
Entwicklung eines nachhaltigen, regulierten Marktes.

SYNBIOTIC begleitet diese Entwicklungen

Die jüngsten Signale aus den USA markieren einen weiteren wichtigen
Meilenstein in der globalen Entwicklung der Cannabisindustrie. Für Europa
und Deutschland erhöhen sie den Erwartungsdruck, regulatorische
Rahmenbedingungen weiter zu harmonisieren und innovationsfreundlich
auszugestalten.

Robert Hoban, strategischer Berater bei SYNBIOTIC, beschäftigt sich seit
langem mit diesem Thema in Washington, D.C. Er weist darauf hin, dass die
Neuklassifizierung von "Marihuana" (wie es im US-Bundesgesetzbuch bezeichnet
wird) dazu beitragen wird, medizinische Kanäle durch die Vereinigten Staaten
zu öffnen, was international aufgestellten Unternehmen wie SYNBIOTIC direkt
zugutekommen wird.

SYNBIOTIC wird alle Entwicklungen aufmerksam begleiten und die eigene
Strategie weiterhin konsequent an regulatorischer Klarheit, operativer
Exzellenz und nachhaltigem Wachstum ausrichten. Das Unternehmen sieht sich
gut positioniert, um von einer fortschreitenden Öffnung des Marktes und
einer zunehmenden politischen Neubewertung von Cannabis zu profitieren.

Herausgeber

SYNBIOTIC SE

Daniel Kruse

Geschäftsführender Direktor

Münsterstraße 336

40470 Düsseldorf

Deutschland

www.synbiotic.com

Medienkontakt

Patrick Hirschauer

SYNBIOTIC Public Relations Manager

E-Mail patrick.hirschauer@synbiotic.com

Über SYNBIOTIC

SYNBIOTIC ist eine börsengelistete Unternehmensgruppe im Medizinalcannabis-
und Industriehanf-Sektor mit einer auf Europa fokussierten
Buy-and-Build-Investmentstrategie. Die Gruppe umfasst die gesamte
Wertschöpfungskette vom Anbau über die Produktion bis zum Handel - vom Feld
bis ins Regal. Kerngeschäfte der Tochterunternehmen sind die Forschung und
Entwicklung, die Produktion sowie die Vermarktung von Medizinalcannabis,
Industriehanf und CBD-Produkten. SYNBIOTIC verfolgt die klare paneuropäische
Strategie mit ihren Geschäftsbereichen weiter zu expandieren, um so die
relevanten Wachstumsmärkte abzudecken und gleichzeitig durch Diversifikation
Risiken zu minimieren und die Chancen für Investoren zu erhöhen.

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