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EQS-Adhoc: Deutsche Börse AG: Deutsche Börse AG und Allfunds Group plc schließen Vereinbarung über den Erwerb der Allfunds Group plc durch die Deutsche Börse AG (deutsch)

21.01.2026
um 21:09 Uhr

Deutsche Börse AG: Deutsche Börse AG und Allfunds Group plc schließen Vereinbarung über den Erwerb der Allfunds Group plc durch die Deutsche Börse AG

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EQS-Ad-hoc: Deutsche Börse AG / Schlagwort(e): Fusionen & Übernahmen
Deutsche Börse AG: Deutsche Börse AG und Allfunds Group plc schließen
Vereinbarung über den Erwerb der Allfunds Group plc durch die Deutsche Börse
AG

21.01.2026 / 21:09 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Deutsche Börse AG: Deutsche Börse AG und Allfunds Group plc schließen
Vereinbarung über den Erwerb der Allfunds Group plc durch die Deutsche Börse
AG

Die Deutsche Börse AG ("Deutsche Börse Group") und die Allfunds Group plc
("Allfunds") haben heute eine Vereinbarung über die Bedingungen eines
empfohlenen Erwerbs sämtlicher ausgegebener und noch auszugebender Aktien
von Allfunds durch die Deutsche Börse Group abgeschlossen (die
"Akquisition").

Nach den Bedingungen der Akquisition wird jeder Allfunds-Aktionär berechtigt
sein, EUR 8.80 je Allfunds-Aktie zu erhalten, die wie folgt gewährt werden:

* EUR 6,00 je Allfunds-Aktie in bar;
* 0,0122 Deutsche Börse Group-Aktien je Allfunds-Aktie, entsprechend EUR 2,60
je Allfunds-Aktie, berechnet auf Grundlage des volumengewichteten
Durchschnittskurses von EUR 213,40 je Deutsche Börse Group-Aktie gehandelt auf
XETRA für den Zehn-Tages-Zeitraum, der am 26. November 2025 endete (als dem
letzten Handelstag vor dem Datum der von der Deutsche Börse Group in Bezug
auf die Akquisition am 27. November 2025 veröffentlichten Ad-hoc-Mitteilung
(die "Mitteilung über Vorgespräche")); und

* eine zulässige Bardividende von bis zu EUR 0,20 je Allfunds-Aktie (mit
Ausnahme eigener Aktien) für das Geschäftsjahr 2025, auszuzahlen durch
Allfunds im Mai 2026.

* Darüber hinaus sind Allfunds-Aktionäre unter bestimmten Voraussetzungen
auch berechtigt, bestimmte weitere zulässige Dividenden in Bezug auf
nachfolgende Berichtszeiträume zu erhalten.

Die im Rahmen der Akquisition zu zahlende Gegenleistung bewertet Allfunds
mit etwa EUR 5,3 Milliarden und entspricht:

* einer Prämie von 32,5 % auf den Schlusskurs von EUR 6,64 je Allfunds-Aktie
zum Handelsschluss am 26. November 2025 (als dem letzten Handelstag vor dem
Datum der Mitteilung über Vorgespräche); und

* einer Prämie von 40,3 % auf den volumengewichteten Durchschnittskurs von EUR
6,27 je Allfunds-Aktie für den Dreimonatszeitraum, der am 26. November 2025
endete (als dem letzten Handelstag vor dem Datum der Mitteilung über
Vorgespräche).

Wenn die Akquisition wirksam wird, erhalten die Allfunds-Aktionäre etwa 7,3
Millionen Deutsche Börse Group-Aktien (entsprechend rund 3,85 % des derzeit
ausgegebenen Grundkapitals der Deutsche Börse Group (ohne eigene Aktien)).

Die Akquisition soll mittels eines gerichtlich genehmigten Scheme of
Arrangement zwischen Allfunds und den Scheme-Aktionären gemäß Part 26 des UK
Companies Act 2006 (das "Scheme") erfolgen. Hierfür ist die Zustimmung einer
Mehrheit nach Köpfen, die mindestens 75 % des Kapitals der bei der
Gerichtsverhandlung persönlich oder durch Bevollmächtigte vertretenen und
abstimmenden Scheme-Aktionäre repräsentiert, erforderlich.

Die Direktoren von Allfunds unterstützen die Akquisition einstimmig und
beabsichtigen, einstimmig zu empfehlen, dass die Allfunds-Aktionäre für die
Akquisition stimmen.

Deutsche Börse Group hat unwiderrufliche Verpflichtungserklärungen zur
Unterstützung der Akquisition in Bezug auf insgesamt 292.376.083
Allfunds-Aktien erhalten, was rund 48,9 % des ausgegebenen Aktienkapitals
von Allfunds (ohne eigene Aktien) zum 20. Januar 2026 entspricht.

* Deutsche Börse Group hat von LHC3 Limited einerseits und BNP Paribas S.A.
und BNP Paribas Asset Management Holding andererseits, die 215.907.812
Allfunds-Aktien beziehungsweise 76.441.271 Allfunds-Aktien halten
(entsprechend rund 36,1 % beziehungsweise 12,8 % des ausgegebenen
Aktienkapitals von Allfunds (ohne eigene Aktien) zum 20. Januar 2026),
unwiderrufliche Verpflichtungserklärungen erhalten, in der
Gerichtsverhandlung sowie hinsichtlich der auf der Hauptversammlung von
Allfunds zu fassenden Beschlüsse für das Scheme zu stimmen oder
entsprechende Stimmrechtsweisungen zu erteilen.

* Deutsche Börse Group hat zudem von allen Direktoren von Allfunds, die
zusammen 27.000 Allfunds-Aktien halten (entsprechend rund 0,005 % des
ausgegebenen Aktienkapitals von Allfunds (ohne eigene Aktien) zum 20. Januar
2026), unwiderrufliche Verpflichtungserklärungen erhalten, in der
Gerichtsverhandlung sowie hinsichtlich der auf der Hauptversammlung von
Allfunds zu fassenden Beschlüsse für das Scheme zu stimmen oder
entsprechende Stimmrechtsweisungen zu erteilen.

Nach Analyse der potenziellen Vorteile der Akquisition auf Basis ihrer
umfassenden Erfahrung im Fondsmarkt geht die Deutsche Börse Group davon aus,
dass die kombinierte Gruppe jährliche Run-Rate-Kostensynergien vor Steuern
von etwa EUR 60 Millionen erzielen kann, was etwa 15 % der erwarteten
kombinierten Kostenbasis von Allfunds und dem Clearstream Fund Services
Segment der Deutsche Börse Group entspricht sowie jährliche laufende
Einsparungen bei den Investitionsausgaben (Capex) in Höhe von etwa EUR 30
Millionen.

Die Deutsche Börse Group rechnet damit, bis Ende 2028 etwa 50 % der gesamten
Synergien auf jährlicher Run-Rate-Basis - einschließlich sowohl
Kostensynergien als auch Einsparungen bei den Investitionsausgaben - zu
realisieren.

Angesichts der überzeugenden finanziellen Logik der Transaktion wird
erwartet, dass die Akquisition im ersten abgeschlossenen Jahr nach Vollzug
inklusive der vollständigen jährlichen Synergien zu einer Steigerung der
Cash Earnings per Share (Cash EPS) der Deutsche Börse Group im hohen
einstelligen Prozentbereich führt, was im Einklang mit dem disziplinierten
Ansatz der Deutsche Börse Group bei der Kapitalallokation steht und
sämtliche ihrer wesentlichen finanziellen Kriterien für wertsteigernde
M&A-Transaktionen erfüllt. Die Deutsche Börse Group erwartet, dass ihr
langfristiges AA- Rating auf Gruppenebene nach dem Vollzug der Akquisition
bestehen bleibt.

Die Deutsche Börse Group verfügt über vollständig zugesagte
Finanzierungsmittel zur Erfüllung des Baranteils der Gegenleistung im Rahmen
der Akquisition.

Vorbehaltlich des Erhalts der erforderlichen behördlichen Genehmigungen wird
ein Vollzug der Akquisition in der ersten Jahreshälfte 2027 erwartet.

Kontakt:
Ingrid Haas
Group Communications
Deutsche Börse AG
Telefon: +49 69 211 1 32 17

E-Mail: media-relations@deutsche-boerse.com

Ende der Insiderinformation

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Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);
Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München,
Stuttgart, Tradegate BSX
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