FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche-Bank-Tochter DWS
Bisher hatte sich DWS-Chef Stefan Hoops für 2026 und 2027 eine Steigerung um zehn Prozent vorgenommen. Im vergangenen Jahr trieb DWS den Gewinn je Aktie auf 4,64 Euro nach oben und übertraf damit ihre eigene Zielmarke von 4,50 Euro.
Anleger zeigten sich erfreut.
Die DWS-Aktie legte im nachbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um rund viereinhalb Prozent auf 59,95 Euro zu. Damit könnte das Papier am Donnerstag im Xetra-Haupthandel auf ein Rekordhoch steigen. Aktuell liegt dieses bei 59,90 Euro
Der Fondsanbieter wird damit an der Börse mit rund zwölf Milliarden Euro bewertet. Die Deutsche Bank hält knapp 80 Prozent der Anteile.
Um den Gewinn weiter zu steigern, will DWS die Kosten im Griff halten. So sollen die Kosten des Unternehmens im Jahr 2027 weniger als 55 Prozent der Erträge aufzehren. Im vergangenen Jahr drückte die DWS das Verhältnis von Aufwand zu Erträgen bereits auf 58 Prozent und damit stärker als geplant.
2025 war für DWS ein Rekordjahr dank eines stark gestiegenen Zuflusses von Anlegergeldern. Die Erträge kletterten um 14 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro. Da die Kosten kaum zulegten, zog der Gewinn vor Steuern um 39 Prozent auf 1,32 Milliarden Euro. Das verwaltete Vermögen stieg um 73 Milliarden Euro auf knapp 1,1 Billionen Euro an. Die Dividende für das vergangene Geschäftsjahr soll um 80 Cent auf 3 Euro erhöht werden./stw/zb/he