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EQS-Adhoc: Geschäftsergebnis 2025: Bucher mit starkem Cashflow und solider Finanzlage in wirtschaftspolitisch herausforderndem Umfeld (deutsch)

03.03.2026
um 06:50 Uhr

Geschäftsergebnis 2025: Bucher mit starkem Cashflow und solider Finanzlage in wirtschaftspolitisch herausforderndem Umfeld

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Bucher Industries AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Personalie
Geschäftsergebnis 2025: Bucher mit starkem Cashflow und solider Finanzlage
in wirtschaftspolitisch herausforderndem Umfeld

03.03.2026 / 06:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Ad-hoc-Mitteilung
Niederweningen, 3. März 2026 | Ad-hoc-Mitteilung gemäss Artikel 53
Kotierungsreglement

Im Laufe des Jahres 2025 stabilisierten sich einige Märkte von Bucher
Industries erwartungsgemäss und eine Erholung machte sich vor allem in
Europa bemerkbar. Trotz der Unsicherheiten im Zusammenhang mit den
Handelszöllen konnte der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr gesteigert
werden. Aufgrund des tiefen Auftragsbestands zu Beginn des Berichtsjahrs
zeigte sich der Umsatz jedoch noch rückläufig. Die Betriebsgewinnmarge
profitierte vom erwarteten Verkauf eines nicht-betriebsnotwendigen
Grundstücks. Das Konzernergebnis und der Gewinn pro Aktie lagen leicht über
den Vorjahreswerten. Auch dank eines starken Cashflows bleibt die Finanzlage
von Bucher Industries äusserst solide. Dies gewährleistet die Flexibilität
und bildet eine verlässliche Grundlage für zukünftiges Wachstum. Der
Verwaltungsrat beantragt eine Dividende von CHF 11.00 pro Aktie. Das
laufende Aktienrückkaufprogramm ist weit fortgeschritten und kann
voraussichtlich demnächst beendet werden. Der Verwaltungsrat gibt zudem
einen Wechsel des Verwaltungsratspräsidenten bekannt.

Im Laufe des Berichtsjahrs setzte eine Erholung der Nachfrage nach den
Produkten und Dienstleistungen von Bucher Industries ein. Vor allem die
Märkte in Europa entwickelten sich positiv. Die generelle
Investitionsbereitschaft wurde jedoch teilweise durch die
wirtschaftspolitischen Unsicherheiten gehemmt. Angeführt von Kuhn Group und
Bucher Hydraulics übertraf der Auftragseingang den Vorjahreswert. Die
Nachfrage nach Glasformungsmaschinen ging weiter zurück. In dem zum Vorjahr
rückläufigen Konzernumsatz ist auch der tiefere Auftragsbestand zu Beginn
des Jahres reflektiert. Einzig Bucher Municipal erzielte einen Umsatz auf
Vorjahresniveau. Die Betriebsgewinnmarge des Konzerns erreichte 9.7% und
profitierte vom erwarteten Gewinn aus dem Verkauf eines
nicht-betriebsnotwendigen Grundstücks von CHF 43 Mio. Die Profitabilität war
insbesondere von den rückläufigen Volumen beeinflusst. An Standorten mit
einer niedrigen Kapazitätsauslastung wurden die initiierten
Kostensparmassnahmen konsequent ausgeweitet. Das Konzernergebnis mit CHF 235
Mio. und der Gewinn pro Aktie mit CHF 23.22 lagen leicht über den
Vorjahreswerten.

Konzern

Verände-
rung
CHF Mio. 2025 2024 % %1) %2)
Auftragseingang 2'883 2'756 4.6 7.4 6.7
Nettoumsatz 2'914 3'156 -7.6 -5.- -5.-
2 7
Auftragsbestand 1'120 1'172 -4.5 -2.- -2.-
2 8
Betriebsergebnis (EBIT) 281 283 -0.4
% des Nettoumsatzes 9.7% 9.0%
Konzernergebnis 235 228 3.4
% des Nettoumsatzes 8.1% 7.2%
Gewinn pro Aktien in CHF 23.22 22.15 4.8
Betrieblicher Free Cashflow 365 200 82.4
Nettoliquidität 498 402 23.9
Bilanzsumme 2'716 2'785 -2.5
Eigenkapital 1'796 1'883 -4.6
Eigenkapitalquote 66.1% 67.6%
Eigenkapitalrendite (ROE) 12.8% 12.3%
Betriebliche Nettoaktiven (NOA) 1'391 1'513 -8.0
Durchschnitt
Betriebliche Nettoaktivenrendite 16.2% 14.6%
(RONOA) nach Steuern
Vollzeitstellen im Durchschnitt 13'69- 14'17- -3.4 -3.-
6 3 9
Mitarbeitende 31. Dezember 14'19- 14'10- 0.6 -0.-
8 7 1
CO2-Emissionen in tCO2e 60'92- 69'68- -12.6
7 0
1) Bereinigt um Währungseffekte
2) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte

Starker Cashflow Die Rendite auf den betrieblichen Nettoaktiven (RONOA) nach
Steuern betrug 16.2% und lag damit deutlich über den Kapitalkosten von 8%.
Während die Investitionen in den Ausbau der Produktionsinfrastruktur und die
Modernisierung der Produktionsmittel konsequent weitergeführt wurden,
ermöglichte die fortlaufende Reduktion der Vorräte einen deutlichen Abbau
des Nettoumlaufvermögens im Berichtsjahr. Als Resultat konnte der
betriebliche Free Cashflow gegenüber dem bereits hohen Vorjahresniveau auf
CHF 365 Mio. gesteigert werden. Mit einer Nettoliquidität von CHF 498 Mio.
und einer Eigenkapitalquote von 66% präsentiert sich die Finanzlage des
Konzerns weiterhin äusserst solide. Bucher Industries verfügt dadurch über
die erforderliche Flexibilität und optimale Voraussetzungen, um die
Investitionen in zukünftiges Wachstum sowie die Ausgaben für Forschung und
Entwicklung konsequent fortzuführen.

Geschäftsgang der Divisionen

Kuhn Group

Veränderung
CHF Mio. 2025 2024 % %1)
Auftragseingang 1'124 966 16.4 19.9
Nettoumsatz 1'053 1'159 -9.2 -6.5
Auftragsbestand 524 464 13.0 15.9
Betriebsergebnis (EBIT) 75 93 -19.3
% des Nettoumsatzes 7.1% 8.0%
Vollzeitstellen im Durchschnitt 5'300 5'497 -3.6
Mitarbeitende 31. Dezember 5'457 5'281 3.3
1) Bereinigt um Währungseffekte

Deutliche Zunahme des Auftragseingangs Die Investitionsbereitschaft der
Landwirte verbesserte sich insgesamt im Berichtsjahr, wobei sich die
verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich entwickelten. Speziell in Europa
führten die normalisierten Lagerbestände bei den Händlern und die positiven
Wetterbedingungen zu mehr Zuversicht und einer gestiegenen Nachfrage nach
Landmaschinen. Das Segment Milch- und Viehwirtschaft wurde zudem von hohen
Milch- und Fleischpreisen unterstützt. Insgesamt legte der Auftragseingang
von Kuhn Group deutlich um 16% zu. Der Umsatz reflektierte den tieferen
Auftragsbestand zu Beginn des Jahres und sank gegenüber dem Vorjahr um 9%.
Die negative Entwicklung war am ausgeprägtesten in den USA, wogegen Europa
in der zweiten Jahreshälfte ein Umsatzwachstum verzeichnete. Aufgrund der
tieferen Volumen, die speziell in den USA zu einer geringen Auslastung
führten, ging die Betriebsgewinnmarge auf 7.1% zurück. Die erhobenen
Zusatzzölle auf Importe in die USA machten sich zunehmend in steigenden
Einkaufspreisen bemerkbar. Kuhn Group arbeitete weiterhin an der Optimierung
der Kosten. Anpassungen bei den Kapazitäten wurden vor allem in den USA
vorgenommen.

Aussichten 2026 Getrieben durch den höheren Auftragsbestand rechnet Kuhn
Group auf vergleichbarer Basis mit einem Umsatzwachstum und einer
Betriebsgewinnmarge über Vorjahr.

Bucher Municipal

Veränderung
CHF Mio. 2025 2024 % %1)
Auftragseingang 556 591 -6.0 -3.4
Nettoumsatz 605 602 0.6 3.4
Auftragsbestand 239 296 -19.2 -17.4
Betriebsergebnis (EBIT) 57 46 24.2
% des Nettoumsatzes 9.4% 7.6%
Vollzeitstellen im Durchschnitt 2'569 2'508 2.4
Mitarbeitende 31. Dezember 2'649 2'561 3.4
1) Bereinigt um Währungseffekte

Erfreuliche Margensteigerung Bucher Municipal erlebte eine stabile
Marktsituation und eine weiterhin gute Nachfrage. Insbesondere die Bereiche
Kompaktkehrfahrzeuge und Kanalreinigungsfahrzeuge entwickelten sich positiv.
Ersatzteile und Wartungsdienstleistungen zeigten sich relativ stabil. Die
Bestellungen für Grosskehrfahrzeuge, Winterdienstausrüstungen und
Müllfahrzeuge gingen zurück. Der Auftragseingang lag erwartungsgemäss unter
dem starken Vorjahr und nahm um 6% ab. Der Umsatz lag auf dem hohen
Vorjahresniveau. Die tieferen Volumen in Australien und Asien konnten durch
das Wachstum in Europa und Amerika ausgeglichen werden. Zum Wachstum trugen
speziell die Bereiche Kompaktkehrfahrzeuge, Kanalreinigungsfahrzeuge sowie
Winterdienstausrüstungen bei. Die Division profitierte von der hohen
Kapazitätsauslastung und den weitergeführten Effizienzsteigerungsmassnahmen.
Als Resultat stieg die Betriebsgewinnmarge weiter an und erreichte 9.4%.

Aussichten 2026 Bucher Municipal erwartet einen leichten Umsatzrückgang auf
vergleichbarer Basis und eine leicht tiefere Betriebsgewinnmarge als 2025.

Bucher Hydraulics

Veränderung
CHF Mio. 2025 2024 % %1) %2)
Auftragseingang 631 575 9.8 13.0 10.4
Nettoumsatz 626 653 -4.2 -1.5 -3.7
Auftragsbestand 154 148 4.0 7.0 3.7
Betriebsergebnis (EBIT) 63 71 -11.1
% des Nettoumsatzes 10.1% 10.9%
Vollzeitstellen im Durchschnitt 2'906 2'979 -2.5 -3.9
Mitarbeitende 31. Dezember 3'100 3'074 0.8 -0.8
1) Bereinigt um Währungseffekte
2) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte

Nachfrage zieht wieder an Die Nachfrage in den Hydraulikmärkten konnte im
Berichtsjahr insgesamt zulegen, obwohl die Unsicherheiten im Zusammenhang
mit den globalen Handelszöllen bei den Kunden von Bucher Hydraulics spürbar
waren. Der Auftragseingang von Bucher Hydraulics übertraf den Wert des
Vorjahres um 10%. Die Nachfrage insbesondere nach hydraulischen Lösungen für
Baumaschinen, Landtechnik, stationärer Industriehydraulik sowie mobiler
elektrischer Antriebstechnik stieg an. Aufgrund des niedrigen
Auftragsbestands zu Beginn des Jahres verzeichnete der Umsatz der Division
gegenüber 2024 einen leichten Rückgang und nahm um 4% ab. Mit der Erholung
im Auftragseingang konnte sich der Umsatz in Europa und Asien in der zweiten
Jahreshälfte jedoch stabilisieren. In den USA, und damit auch im Bereich
Fördertechnik, zeigte sich der Umsatz weiterhin rückläufig. Die tiefere
Kapazitätsauslastung sowie Akquisitions- und Integrationskosten schlugen
sich in der Betriebsgewinnmarge nieder. Diese ging gegenüber dem Vorjahr auf
10.1% zurück.

Aussichten 2026 Bucher Hydraulics geht von einem leichten Umsatzanstieg auf
vergleichbarer Basis und einer entsprechend leicht höheren
Betriebsgewinnmarge aus.

Bucher Emhart Glass

Veränderung
CHF Mio. 2025 2024 % %1) %2)
Auftragseingang 297 359 -17.1 -15.0 -15.4
Nettoumsatz 374 462 -19.2 -17.3 -17.6
Auftragsbestand 114 193 -41.0 -39.4 -40.0
Betriebsergebnis (EBIT) 47 78 -39.4
% des Nettoumsatzes 12.6% 16.8%
Vollzeitstellen im Durchschnitt 1'496 1'627 -8.1 -8.7
Mitarbeitende 31. Dezember 1'494 1'605 -6.9 -9.3
1) Bereinigt um Währungseffekte
2) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte

Weiterhin zweistellige Betriebsgewinnmarge Die teilweise immer noch
vorhandenen Überkapazitäten bei Glasherstellern prägten die Nachfrage im
Berichtsjahr. Geografisch waren insbesondere Europa und Nordamerika vom
Abschwung betroffen, während einige Schwellenmärkte weiter Wachstum
verzeichneten. Die Kunden von Bucher Emhart Glass blieben im Berichtsjahr
zurückhaltend mit Investitionen und der Auftragseingang der Division nahm um
17% ab. Insbesondere die Bestellungen für Glasformungsmaschinen und
Sektionen verharrten weiter auf einem tiefen Niveau, während sich das
Service- und Ersatzteilgeschäft stabiler entwickelte. Der Umsatz lag
ebenfalls deutlich unter dem Wert des Vorjahres und reduzierte sich um 19%.
Aufgrund der tiefen Kapazitätsauslastung nahm die Betriebsgewinnmarge
ebenfalls deutlich ab, blieb jedoch auch aufgrund des stabileren Service-
und Ersatzteilgeschäfts mit 12.6% weiterhin im zweistelligen Bereich. Die
Produktionsplanungen wurden an den tieferen Auftragsbestand angepasst und
die Kapazitäten weiter reduziert. Durch eine Verlagerung der Produktion im
Bereich der Inspektionsmaschinen trieb die Division zudem die Konsolidierung
der Montage- und Fertigungsaktivitäten voran.

Aussichten 2026 Auf vergleichbarer Basis rechnet Bucher Emhart Glass mit
einem deutlich tieferen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Die
Betriebsgewinnmarge dürfte deutlich tiefer als 2025 ausfallen.

Bucher Specials

Veränderung
CHF Mio. 2025 2024 % %1) %2)
Auftragseingang 337 333 1.2 2.4 1.1
Nettoumsatz 322 357 -9.7 -8.6 -9.1
Auftragsbestand 112 97 14.7 15.9 13.9
Betriebsergebnis (EBIT) 10 8 19.0
% des Nettoumsatzes 3.1% 2.3%
Vollzeitstellen im Durchschnitt 1'356 1'495 -9.3 -10.8
Mitarbeitende 31. Dezember 1'424 1'515 -6.0 -7.0
1) Bereinigt um Währungseffekte
2) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte

Enttäuschender Geschäftsgang Die Märkte von Bucher Specials zeigten im
Berichtsjahr ein gemischtes Bild. Bei Bucher Vaslin und Bucher Automation
blieb die Nachfrage deutlich unter dem Vorjahr, während sie sich bei Bucher
Unipektin weiterhin stark hielt. Bei Bucher Landtechnik stagnierte der Markt
auf tiefem Niveau. Insgesamt war der Auftragseingang der Division gegenüber
dem Wert des Vorjahrs stabil, der Umsatz sank um 10%. Trotz der tiefen
Auslastung bei Bucher Vaslin und Bucher Automation sowie zusätzlicher Kosten
im Zusammenhang mit Reorganisationen konnte die Betriebsgewinnmarge aufgrund
von Effizienzsteigerungsmassnahmen auf 3.1% gesteigert werden.

Aussichten 2026 Bucher Specials geht von einem leichten Umsatzwachstum auf
vergleichbarer Basis aus. Die Betriebsgewinnmarge dürfte aufgrund der
höheren Kapazitätsauslastung sowie der ergriffenen
Effizienzsteigerungsmassnahmen ansteigen.

Bucher sorgt für mehr Lebensqualität

Die Ergebnisse der Produkte von Bucher finden sich überall in unserem
Alltag. Denn viele Lebensmittel sind bei ihrer Herstellung mit Bucher in
Kontakt gekommen, sei es der Apfelsaft, der durch eine Presse von Bucher
Unipektin gewonnen wurde oder das Vorratsglas, das auf einer Anlage von
Bucher Emhart Glass entstanden ist. Sogar bei einem Glas Milch war Bucher
involviert, in diesem Fall zum Beispiel durch den autonomen selbstfahrenden
Futtermischwagen «Aura» von Kuhn Group, welcher die Kühe gefüttert hatte.
Auch profitieren wir von sauberen Strassen, die bereits frühmorgens von
einer Kehrmaschine von Bucher Municipal gereinigt wurden. Lesen Sie weitere
interessante Alltagsanwendungen in den Divisionsberichten im
Geschäftsbericht 2025.

Gelebte Nachhaltigkeit

Bucher Industries hat auch im Berichtsjahr in die Erneuerung und die
Automatisierung von Anlagen und Standorten investiert sowie die
Infrastruktur wo nötig erweitert. Zudem haben Bucher Emhart Glass in Sanjin
(China) und Bucher Hydraulics in Frutigen (Schweiz) weitere
Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen. Und Bucher Municipal ist am
Standort Dorking (England) auf Biogas als Wärmequelle umgestiegen. Insgesamt
konnten die CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) gegenüber Vorjahr um 13% gesenkt
werden. Mit einer Reduktion von insgesamt 35% hat Bucher Industries damit
das Reduktionsziel von 25% bis zum Jahr 2028 im Vergleich zu den Emissionen
von 2021 erreicht, wobei die Reduktion teilweise auf die konjunkturelle
Abschwächung zurückzuführen war.

Veränderungen in Konzernleitung und Verwaltungsrat

Wie angekündigt, gab es per 1. Januar 2026 zwei Veränderungen in der
Konzernleitung. Mit Martin Starkey wurde ein interner Nachfolger für Aurelio
Lemos zum Divisionsleiter von Bucher Municipal ernannt. Daniel Schippan
übernahm die Divisionsleitung von Bucher Emhart Glass von Matthias Kümmerle,
der nach der Generalversammlung am 16. April 2026 Nachfolger von Jacques
Sanche als CEO wird. Diese Wechsel stellen die langfristige Nachfolgeplanung
sicher. Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass die Konzernleitung damit gut
für die Zukunft aufgestellt ist. Urs Kaufmann, seit 2023 Mitglied des
Verwaltungsrats und seit 2024 Präsident, hat sich aus persönlichen Gründen
entschieden, am 16. April 2026 nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung zu
stehen. Urs Kaufmann prägte die strategische Weiterentwicklung von Bucher
Industries entscheidend und schärfte die Ausrichtung auf nachhaltiges und
profitables Wachstum. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung danken Urs
Kaufmann für sein Engagement und sein wegweisendes Wirken. Der
Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung Stefan Scheiber, seit 2022
Mitglied des Verwaltungsrats als Präsident, zur Wahl vor. Der Schweizer
Staatsbürger Stefan Scheiber, Betriebswirtschafter, ist eine ausgewiesene
Führungspersönlichkeit im internationalen Umfeld. Er war seit 1988 in
verschiedenen Management-Positionen bei Bühler Group an unterschiedlichen
Standorten weltweit sowie in der Schweiz tätig, bevor er von 2016 bis 2025
CEO des global tätigen Industriekonzerns für innovative Lösungen für die
Lebensmittel- und Futtermittelindustrie sowie Hightech-Materialien wurde.
Seit 2020 ist Stefan Scheiber Mitglied des Verwaltungsrats von Bühler Group
und im Februar 2026 wurde er zum Präsidenten des Verwaltungsrats gewählt.
Daneben ist Stefan Scheiber Mitglied des Verwaltungsrats der St. Galler
Kantonalbank AG.

Aussichten Konzern 2026

Der Konzern erwartet, dass sich die eingesetzte Erholung der Nachfrage nach
Produkten und Dienstleistungen von Bucher Industries weiter fortsetzen wird.
Gleichzeitig bleiben die wirtschaftspolitischen Unsicherheiten bestehen.
Daher rechnet der Konzern für 2026 mit einem stabilen Umsatz auf
vergleichbarer Basis. Die Betriebsgewinnmarge dürfte auf Vorjahresniveau
(ohne den 2025 erzielten Gewinn aus dem Grundstücksverkauf von CHF 43 Mio.)
liegen.

Kontinuierliche Dividendenpolitik

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 16. April 2026 die
Ausschüttung einer Dividende von CHF 11.00 pro Aktie wie im Vorjahr. Der
Antrag berücksichtigt eine kontinuierliche Dividendenpolitik, das
Konzernergebnis 2025, die Aussichten für das laufende Jahr sowie weitere
interne und externe Investitionsmöglichkeiten. Aufgrund der soliden
Finanzlage und der starken Cash-Generierung hat Bucher Industries im Mai
2025 ein Aktienrückkaufprogramm lanciert, das bis zu 4% des aktuellen
Aktienkapitals zum Zweck der Kapitalherabsetzung umfasst. Das
Aktienrückkaufprogramm ist weit fortgeschritten und kann voraussichtlich
demnächst beendet werden. Der Verwaltungsrat beabsichtigt daher, der
kommenden Generalversammlung die Herabsetzung des Aktienkapitals zu
beantragen.

Generalversammlung

Am 16. April 2026 um 15.30 Uhr findet die ordentliche Generalversammlung der
Bucher Industries AG im Hotel Mövenpick in Regensdorf statt. Die Anträge
finden sich in der Einladung zur Generalversammlung, die am 18. März 2026 an
die Aktionärinnen und Aktionäre verschickt wird. Die am 10. April 2026 im
Aktienregister mit Stimmrecht eingetragenen Aktionärinnen und Aktionäre sind
an der Generalversammlung stimmberechtigt. Vom 11. bis 16. April 2026 bleibt
das Aktienregister für Eintragungen geschlossen. Aktien, die ab dem 20.
April 2026 gekauft werden, sind nicht mehr dividendenberechtigt. Nach
Genehmigung der Dividende erfolgt die Auszahlung am 22. April 2026. Der
Geschäftsbericht 2025 ist ab dem 3. März 2026 und die Einladung zur
Generalversammlung ab dem 18. März 2026 unter www.bucherindustries.com
abrufbar. In gedruckter Form steht der Geschäftsbericht 2025 ab dem 3. März
2026 zur Verfügung.

Der Geschäftsbericht sowie die Präsentation zur Bilanzmedien- und
Analystenkonferenz sind auf bucherindustries.com unter « Mediendossiers»
verfügbar.

Um 14 Uhr findet die Analystenkonferenz statt ( Link zur Anmeldung). Die
Aufnahme steht im Nachgang auf bucherindustries.com zur Verfügung.

Kontakt für Investorinnen und Finanzanalysten
Jin Wiederkehr, Investor Relations
T +41 58 750 15 50
ir@bucherindustries.com

Kontakt für Medien
Saskia Rusch, Leiterin Konzernkommunikation
T +41 58 750 15 40
media@bucherindustries.com

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Simply great machines
Bucher Industries ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern mit führenden
Marktstellungen in Spezialgebieten des Maschinen- und Fahrzeugbaus. Die
Aktivitätsgebiete umfassen Landmaschinen, Kommunalfahrzeuge, hydraulische
und elektronische Komponenten sowie elektrohydraulische Systeme,
Produktionsanlagen für die Glasbehälterindustrie, Anlagen für die
Herstellung von Getränken und Automatisierungslösungen. Das Unternehmen ist
an der Schweizer Börse kotiert (SIX: BUCN). Weitere Informationen finden Sie
unter bucherindustries.com.

Zusätzliche Führungskennzahlen: Bucher Industries verwendet intern und
extern Kennzahlen, die nicht von Swiss GAAP FER definiert sind. Die
Zusammensetzung und die Berechnung der einzelnen Kennzahlen sind auf
bucherindustries.com/de/zusaetzliche-fuehrungskennzahlen aufgeführt.

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Ende der Adhoc-Mitteilung

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Bucher Industries AG
Murzlenstrasse 80
8166 Niederweningen
Schweiz
Telefon: +41 58 750 15 00
E-Mail: info@bucherindustries.com
Internet: www.bucherindustries.com
ISIN: CH0002432174
Börsen: SIX Swiss Exchange
EQS News ID: 2284222

Ende der Mitteilung EQS News-Service
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2284222 03.03.2026 CET/CEST

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Bucher Industries AG

WKN A0EAHZ ISIN CH0002432174