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Energieminister: Lage nach Drohnenangriff auf Zypern normalisiert

16.03.2026
um 11:48 Uhr

NIKOSIA (dpa-AFX) - Nach dem Drohnenangriff auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern hat sich die Lage nach Angaben der Regierung der Inselrepublik wieder normalisiert. Alle informellen Ministertreffen der Europäischen Union sollen zwischen April und Juni wie geplant auf der Mittelmeerinsel stattfinden, sagte Energieminister Michalis Damianos im zyprischen Rundfunk (RIK).

Zypern, das derzeit den rotierenden EU-Ratsvorsitz innehat, hatte nach dem Angriff Anfang März zunächst alle für diesen Monat vorgesehenen Treffen ins Internet verlegt oder verschoben. "Die Dinge sind wieder völlig normal. Alle Aktivitäten, die zwischen April und Juni in Zypern stattfinden sollen, werden ganz normal abgehalten", sagte der zyprische Energieminister.

Nach Angaben zyprischer Behörden war der Angriff mit einer iranischen Shahed-Drohne in der Nacht zum 2. März ausgeführt worden. Sie sei vermutlich von der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz aus dem Libanon gestartet worden.

Dem Verteidigungsbündnis Nato gehört Zypern bisher nicht an. Das Land ist geteilt, der Norden steht seit Jahrzehnten unter Kontrolle der Türkei, die Nato-Mitglied ist./tt/DP/stk