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EQS-Adhoc: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: (deutsch)

18.03.2026
um 13:05 Uhr

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG:

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EQS-Ad-hoc: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e):
Geschäftszahlen / Gesamtjahr/Dividenden
Maschinenfabrik Berthold Hermle AG:

18.03.2026 / 13:04 CET/CEST
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(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
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HERMLE-Geschäftsverlauf 2025 besser als erwartet

Auftragseingang steigt auf vorläufiger Basis um 6 % auf 484 Mio. Euro

Konzernumsatz mit 492 Mio. Euro leicht über Vorjahresniveau

Betriebsergebnis von 69 Mio. Euro übertrifft Prognose, bleibt aber unter
Vorjahr (Vj. 85 Mio. Euro)

Dividendenvorschlag von 9,55 (Vj. 11,05) Euro je Vorzugsaktie

Benedikt Hermle per 1.11.2026 zum Vorstandsvorsitzenden ernannt

Gosheim, 18. März 2026 - Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG entwickelte
sich 2025 in einem extrem schwierigen und turbulenten Umfeld besser als
erwartet. Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinen- und
Automationsspezialisten erhöhte sich auf vorläufiger Basis konzernweit um
rund 6 % auf ca. 484 Mio. Euro (Vj. 456 Mio. Euro). Ursächlich dafür waren
vor allem unerwartete, umfangreiche Großaufträge aus dem Ausland, die im
zweiten Halbjahr zu einem Zwischenhoch führten und die schwache
Inlandsnachfrage überkompensierten. Entsprechend stieg der Bestelleingang im
Gesamtjahr 2025 aus dem Ausland deutlich an. Im Inland wurde dagegen ein
Rückgang verzeichnet, was neben der anhaltenden Verunsicherung durch die
Zollpolitik der USA auf standortspezifische Faktoren wie die
Konjunkturflaute, strukturelle Probleme in der Automobilbranche, hohe
Energiekosten, erschwerte Finanzierungsbedingungen sowie die ausufernde
Bürokratie zurückzuführen war. Der Auftragsbestand des HERMLE-Konzerns
belief sich am 31. Dezember 2025 auf rund 91 Mio. Euro (Vj. 99 Mio. Euro).

Da die Großaufträge aus dem zweiten Halbjahr bis zum Jahresende weitgehend
abgearbeitet wurden, kam es zwischenzeitlich zu einer gesunden
Stabilisierung der Auslastung und der HERMLE-Konzernumsatz stieg 2025 nach
vorläufigen, ungeprüften Berechnungen insgesamt leicht auf 492 Mio. Euro
(Vj. 488 Mio. Euro). In den übrigen Monaten des Jahres waren die Kapazitäten
nicht ausreichend ausgelastet. Das Unternehmen musste daher erneut Bremstage
und Kurzarbeit einsetzen. Die Ertragslage war zusätzlich durch vielfältige
negative Effekte wie Lohn- und Energiepreissteigerungen, bürokratische
Auflagen und Währungsverschiebungen beeinträchtigt. Das Betriebsergebnis
(EBIT) des HERMLE-Konzerns reduzierte sich daher laut ungeprüften Zahlen um
ca. 19 % auf rund 69 Mio. Euro (Vj. 85 Mio. Euro), lag damit aber deutlich
über den Erwartungen zu Jahresbeginn. Auch die im November 2025 angehobene
Prognose, in der HERMLE noch von einem Rückgang um mindestens 25 %
ausgegangen war, wurde übertroffen, da gegen Ende des Jahres sowohl
Auslastung als auch Wertschöpfung besser ausfielen als angenommen.

Auf Grundlage der vorläufigen Zahlen hat der Vorstand dem Aufsichtsrat heute
seine Ausschüttungsempfehlung für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt:
Vorgesehen ist, der Hauptversammlung am 1. Juli 2026 eine Dividende von 9,50
Euro je Stamm- und 9,55 Euro je Vorzugsaktie vorzuschlagen (Vj. 11,00 Euro
bzw. 11,05 Euro). Im Anschluss an die Dividendenzahlung sollen die
HERMLE-Beschäftigten im Inland wieder eine an der Ausschüttung orientierte
Prämie erhalten.

In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat ferner beschlossen, Benedikt
Hermle (37) mit Wirkung zum 1. November 2026 zum Vorsitzenden des Vorstands
zu ernennen. Er ist seit 2018 Mitglied des dreiköpfigen Gremiums und
verantwortet die Ressorts Produktion, Service und Personal.

Das vollständige, geprüfte Zahlenwerk zum Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht
HERMLE Ende April 2026.

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG

Günther Beck

Vorstand

Ende der Insiderinformation

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Erläuterung zum unmittelbaren Emittentenbezug:

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden
Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von
kompletten Automationslösungen aus einer Hand. HERMLE-Werkzeugmaschinen und
Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in
Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt,
Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie,
Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie
deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten
Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger,
T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing,
E-Mail: marketing@hermle.de

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
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Stuttgart; Freiverkehr in Düsseldorf, Tradegate BSX
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