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InTiCa Systems SE: Dreimonatsbericht 2026 veröffentlicht - Umsatz stabilisiert, Margen weiter unter Druck
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InTiCa Systems SE: Dreimonatsbericht 2026 veröffentlicht - Umsatz
stabilisiert, Margen weiter unter Druck
26.05.2026 / 08:54 CET/CEST
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InTiCa Systems SE: Dreimonatsbericht 2026 veröffentlicht - Umsatz
stabilisiert, Margen weiter unter Druck
Konzernumsatz in Höhe von EUR 17,6 Mio. (3M 2025: EUR 17,1 Mio.)
Beide Segmente mit leichten Zuwächsen
EBIT negativ mit EUR -0,7 Mio. (3M 2025: EUR -0,5 Mio.)
Auftragsbestand mit EUR 79,6 Mio. auf Vorjahresniveau (31. März 2025: EUR
79,9 Mio.).
Passau, 26. Mai 2026 - Die InTiCa Systems SE (Prime Standard, ISIN
DE0005874846, Ticker IS7) hat heute den Dreimonatsbericht 2026
veröffentlicht. Obwohl die Zielmärkte von InTiCa Systems sich strukturell
weiter im Wandel befinden und das Geschäft im Berichtszeitraum von
Unsicherheit und Herausforderungen geprägt blieb, konnte InTiCa Systems den
leichten Aufwärtstrend bei der Umsatzentwicklung fortsetzen. Sowohl im
Segment Mobility als auch im Segment Industry & Infrastructure nahmen die
Umsätze auf niedrigem Niveau zu. Zudem hat sich die Auftragsentwicklung
stabilisiert und die Volatilität der Abrufe war im Berichtszeitraum geringer
als 2025.
"Im ersten Quartal war eine zweigeteilte Entwicklung zu beobachten.
Umsatzseitig setzte sich der leichte Aufwärtstrend der Vorquartale fort. Die
Diversifizierung der Produkt- und Absatzbereiche spielt dabei eine wichtige
Rolle. Um den Druck auf die Margen entscheidend abzumildern sind die
bisherigen Erfolge der strategischen Neuausrichtung aber noch nicht
ausreichend. Zumal im Berichtszeitraum ein deutlicher Anstieg der
Materialkosten verkraftet werden musste. Insbesondere der stark gestiegene
Kupferpreis hat sich hier bemerkbar gemacht, da wesentliche
Preisgleitklauseln erst nachlaufend im Folgequartal greifen", kommentiert
Dr. Gregor Wasle, Vorsitzender des Vorstands, die Geschäftsentwicklung.
Umsatz- und Ergebnisentwicklung
Der Konzernumsatz erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2026 im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 3,3% auf EUR 17,6 Mio. (3M 2025: EUR 17,1 Mio.). Im
Segment Mobility setzte sich der leichte Aufwärtstrend aus dem Vorjahr fort.
Die Umsätze erhöhten sich hier um 1,8% auf EUR 15,9 Mio. (3M 2025: EUR 15,6
Mio.). Im Segment Industry & Infrastructure konnte die rückläufige
Entwicklung aus dem Vorjahr auf niedrigem Niveau gestoppt werden. Umsätze in
Höhe von EUR 1,7 Mio. bedeuteten einen Anstieg um 19,9% gegenüber dem ersten
Quartal 2025 (3M 2025: EUR 1,5 Mio.).
Die Materialaufwandsquote in Bezug auf die Gesamtleistung erhöhte sich im
Berichtszeitraum deutlich auf 62,5% (3M 2025: 55,4%). Die Veränderung war in
erster Linie auf den starken Anstieg der Kupferpreise zurückzuführen. Die
Personalaufwandsquote (inkl. Leiharbeiter) reduzierte sich hingegen leicht
von 23,3% auf 22,5%. Die sonstigen Aufwendungen verringerten sich auf EUR
2,0 Mio.(3M 2025: EUR 2,3 Mio.).
Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) verringerte
sich im Vorjahresvergleich deutlich auf EUR 0,8 Mio. (3M 2025: EUR 1,1
Mio.), so dass die EBITDA-Marge mit 4,6% ebenfalls klar unter dem Niveau des
Vorjahres lag (3M 2025: 6,5%). Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern)
lag mit EUR -0,7 Mio. erneut im negativen Bereich. (3M 2025: EUR -0,5 Mio.).
Auf Segmentebene wurde im Bereich Mobility in den ersten drei Monaten 2026
ein negatives EBIT in Höhe von EUR -0,7 Mio. (3M 2025: EUR -0,3 Mio.) und im
Bereich Industry & Infrastructure ein negatives EBIT in Höhe von EUR -0,1
Mio. erzielt (3M 2025: EUR -0,2 Mio.).
Das Finanzergebnis belief sich auf EUR -0,4 Mio. (3M 2025: EUR -0,4 Mio.).
Im Berichtszeitraum wurde ein Steueraufwand in Höhe von TEUR 1 verbucht (3M
2025: Steuerertrag in Höhe von TEUR 8). Somit ergibt sich beim
Konzernzwischenergebnis für die ersten drei Monate 2026 ein Fehlbetrag in
Höhe von EUR -1,1 Mio. (3M 2025: EUR -1,0 Mio.). Das Ergebnis pro Aktie
belief sich auf EUR -0,26 (3M 2025: EUR -0,23).
Das negative Zwischenergebnis belastete im Berichtszeitraum auch den
Mittelzufluss, sowohl der operative Cashflow mit EUR -0,8 Mio. (3M 2025: EUR
-1,4 Mio.) als auch der Gesamt-Cashflow mit EUR -0,3 Mio. (3M 2025: EUR -0,8
Mio.) waren negativ. Entsprechend kommt dem Liquiditätsmanagement weiterhin
eine sehr hohe Bedeutung zu. Durch die Zunahme der kurzfristigen
Finanzverbindlichkeiten verringerte sich die Eigenkapitalquote im
Berichtszeitraum, bewegt sich mit 29,7% (31. Dezember 2025: 32,1%) aber noch
im soliden Bereich.
Ausblick
Das gesamtwirtschaftliche Umfeld ist nach wie vor von zahlreichen Risiken
geprägt. Entsprechend schwierig hat das Jahr 2026 für die InTiCa Systems SE
begonnen, der Auftragsbestand lag zum Ende des ersten Quartals mit EUR 79,6
Mio. auf dem Vorjahresniveau (31. März 2025: EUR 79,9 Mio.). Davon waren 93%
dem Segment Mobility zuzuordnen (31. März 2025: 92%). Zuletzt hat sich die
Auftragsentwicklung stabilisiert, die Volatilität der Abrufe war geringer
als 2025. Ob dies nachhaltig ist, bleibt abzuwarten. Die direkten und
indirekten Auswirkungen des Iran-Kriegs sind derzeit noch nicht absehbar.
"Ohne konjunkturellen Aufwind ist es für InTiCa Systems entscheidend, den
eingeschlagenen Transformationskurs konsequent fortzusetzen. Die Hauptthemen
Diversifizierung, Spezialisierung und Lokalisierung stehen dabei auch 2026
im Fokus. Die getroffenen Stillhaltevereinbarungen mit unseren wesentlichen
Finanzierungspartnern sichern die Durchfinanzierung und schaffen eine
stabile finanzielle Basis für die weitere Umsetzung der strategischen
Maßnahmen", kommentiert Vorstand Friedrich Erfurth die Aussichten des
Konzerns.
Aus heutiger Sicht geht der Vorstand unter Berücksichtigung der weiterhin
hohen Unsicherheit für das Geschäftsjahr 2026 unverändert von einem
Konzernumsatz in Höhe von EUR 68,0 Mio. bis EUR 73,0 Mio. und einem EBIT von
EUR -1,5 Mio. bis EUR -2,5 Mio. aus, was einer EBIT-Marge von -2,1% bis
-3,7% entsprechen würde. Die Materialkostenquote je Segment soll nach
Möglichkeit weiter optimiert und die Eigenkapitalquote stabil gehalten
werden. Der Prognose für das Geschäftsjahr 2026 ist unterstellt, dass die
konjunkturelle Entwicklung sich nicht weiter verschlechtert und die geo- und
handelspolitischen Konflikte nicht weiter eskalieren oder neue entstehen.
Allerdings können unkalkulierbare negative Effekte sowohl die Zulieferer wie
auch InTiCa Systems direkt als auch die Kunden der InTiCa Systems betreffen
und dazu führen, dass die Erwartungen nicht oder nicht vollständig erfüllt
werden können.
Der vollständige Dreimonatsbericht 2026 steht auf der Internetseite der
InTiCa Systems SE unter www.intica-systems.com im Bereich Investor Relations
zur Einsicht bzw. zum Download zur Verfügung.
InTiCa Systems SE
Der Vorstand
KONTAKT Dr. Gregor Wasle | Vorstandsvorsitzender
TEL +49 (0) 851 - 966 92 - 0
FAX +49 (0) 851 - 966 92 - 15
MAIL investor.relations@intica-systems.com
Über InTiCa Systems:
Die InTiCa Systems SE ist ein international tätiger Anbieter von
elektronischen Komponenten und Systemen. Mit innovativen Lösungen für die
Automobilindustrie, erneuerbare Energien, Industrieanwendungen und weitere
Branchen trägt das Unternehmen zur Gestaltung einer nachhaltigen und
vernetzten Zukunft bei. Weitere Informationen finden Sie unter
www.intica-systems.com.
Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen
Diese Mitteilung enthält Aussagen zur zukünftigen Geschäftsentwicklung der
InTiCa Systems SE. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen
Einschätzungen und Prognosen des Vorstandes sowie den ihm derzeit
verfügbaren Informationen. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten
Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den
prognostizierten Aussagen wesentlich abweichen. Die zukünftigen
Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von
Faktoren. Sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen
auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Da
vorausschauende Aussagen ausschließlich von den Umständen am Tag der
Veröffentlichung ausgehen, haben wir weder die Absicht noch übernehmen wir
die Verpflichtung, diese laufend zu aktualisieren.
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