NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende hat der Dow Jones Industrial am Montag etwas weiter zugelegt. Gestützt wurde der Leitindex durch erneut sinkende Ölpreise im Zuge positiver Signale von den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs. Der Dow stieg zuletzt um 0,3 Prozent auf 51.705 Punkte. Der marktbreite S&P 500 hingegen fiel um 0,4 Prozent auf 7.475 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,4 Prozent auf 30.293 Punkte nach unten.
Aus Branchensicht war der konjunktursensible Halbleitersektor weiter gefragt. So erreichten die Aktien von Intel erneut einen Höchststand und zogen zuletzt um rund 5 Prozent an und bauten damit das Plus alleine in diesem Jahr auf gut 280 Prozent aus. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich der Kurs fast versiebenfacht. Sie hatten bereits am Donnerstag vor dem langen Wochenende dank eines Vertrags mit dem Tech-Riesen Apple über die Herstellung von Chips knapp 11 Prozent gewonnen.
Für Branchenkollege Micron ging es um fünfeinhalb Prozent nach oben. Das Unternehmen, dessen Börsenwert nach einer Rally von knapp 900 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten auf etwas mehr als 1,3 Billionen Dollar geklettert ist, legt am Mittwoch nach Börsenschluss die Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. In Asien war der Chipsektor zu Wochenbeginn ebenfalls gefragt.
Derweil setzte sich der Sinkflug der Aktien von Börsenneuling SpaceX fort. Mit einem Minus von gut zehn Prozent auf rund 165 Dollar steuern sie auf ihren dritten Verlusttag zu. Die ersten drei Handelstage davor hatten sie noch fulminant zugelegt, was dem Raumfahrt- und KI-Konzern von Tesla-Chef Elon Musk mit einer Marktkapitalisierung von fast drei Billionen Euro zeitweise den Status des viertwertvollsten Unternehmens der Welt beschert hatte. Aktuell liegt der Börsenwert noch bei knapp 2,2 Billionen Dollar - immer noch etwas mehr als ein Fünftel als zum Zeitpunkt des Börsengangs.
Für deutlichere Kursausschläge sorgten zu Wochenbeginn Übernahmen. Die Anteilseigner von Apogee Therapeutics konnten sich über einen Kurssprung von rund 47 Prozent auf fast 133 US-Dollar freuen. Das Biotech-Unternehmen wird vom deutlich größeren Konkurrenten Abbvie für 135,11 Dollar je Aktie oder insgesamt fast 11 Milliarden Dollar geschluckt, der damit sein Portfolio mit entzündungshemmenden Medikamenten stärkt. Die Abbvie-Titel gewannen fast 7 Prozent.
Die Aktien von Arcosa legten um fast sieben Prozent auf 145 Dollar zu, nachdem der Baustoffkonzern CRH angekündigt hatte, den Wettbewerber für 150 Dollar je Aktie in bar übernehmen zu wollen. Für die in New York gelisteten CRH-Titel ging es zuletzt um knapp ein Prozent nach oben./la/zb