STOCKHOLM (dpa-AFX) - Der Modekonzern H&M
H&M konnte zwar sein operatives Ergebnis trotz Restrukturierungskosten mit gut 5,9 Milliarden Kronen nahezu stabil halten, von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten waren jedoch im Schnitt von einem Anstieg auf 6,35 Milliarden ausgegangen. Unter dem Strich lag der Gewinn mit 3,96 Milliarden Kronen hauchdünn über dem Vorjahresniveau.
Konzernchef Daniel Ervér zeichnete ein gemischtes Bild des Jahresviertels. Die Verkäufe hätten sich zwar etwas schlechter entwickelt als ursprünglich geplant, erklärte er laut Mitteilung, andererseits komme H&M bei seinen Bemühungen um eine höhere Profitabilität weiter voran. Die operative Marge war im zweiten Quartal auf 10,8 Prozent gestiegen, nach 10,4 Prozent im Vorjahresquartal.
Zugleich räumte der Manager Probleme im Warenmanagement ein. So habe der seit geraumer Zeit betriebene Abbau der Lagerbestände in einigen Fällen dazu geführt, dass Kundenwünsche nicht bedient werden konnten, so der Manager. Hier müsse H&M in Zukunft besser werden und Angebot und Nachfrage stärker ausbalancieren.
H&M steht im Konkurrenzkampf mit Billiganbietern wie Shein und Primark