EQS-Adhoc: Jungfraubahn Holding AG: Jungfraubahn-Gruppe - Herausforderndes Halbjahr schliesst mit 28,9 Mio. Franken Gewinn (deutsch)
Jungfraubahn Holding AG: Jungfraubahn-Gruppe - Herausforderndes Halbjahr schliesst mit 28,9 Mio. Franken Gewinn
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Jungfraubahn Holding AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
Jungfraubahn Holding AG: Jungfraubahn-Gruppe - Herausforderndes Halbjahr
schliesst mit 28,9 Mio. Franken Gewinn
28.08.2026 / 06:28 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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28. August 2026
Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Jungfraubahn-Gruppe
Herausforderndes Halbjahr schliesst mit 28,9 Mio. Franken Gewinn
Die Jungfraubahn Holding AG teilt in einer Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53
Kotierungsreglement mit, dass die Jungfraubahn-Gruppe im ersten Halbjahr
2026 trotz herausfordernden Bedingungen einen Gewinn von 28,9 Mio. Franken
verzeichnet hat. Nach Ausbruch des Irankriegs besuchten insbesondere aus
Asien deutlich weniger Gäste die Ausflugsziele der Jungfraubahn-Gruppe.
Im ersten Halbjahr 2026 erzielte die Jungfraubahn-Gruppe einen
Betriebsertrag von 137,0 Mio. Franken, was einem Rückgang von 8,6 Prozent
entspricht. Der Verkehrsertrag von 97,6 Mio. Franken lag 8,9 Prozent tiefer
als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres. Dank tieferen Strompreisen und
verschiedenen Massnahmen konnten die Betriebskosten um 4,6 Prozent reduziert
werden. Im ersten Semester 2026 resultierte für das grösste
Bergbahnunternehmen der Schweiz mit einem EBITDA von 56,8 Mio. Franken und
einem Halbjahresgewinn von 28,9 Mio. Franken ein Ergebnis, welches 22,0
Prozent unter dem Halbjahres-Rekordgewinn von 2025 liegt. Der Free Cashflow
erhöhte sich trotz den schwierigen Bedingungen um 12,1 Prozent auf 18.7 Mio.
«Das Resultat fiel unter den gegebenen Umständen akzeptabel aus. Die
anhaltenden kriegerischen Handlungen im Nahen Osten, welche u.a. das Reisen
verteuerten sowie eine parallel gestiegene Preissensibilität und
Unsicherheit sind die Hauptgründe für die Rückgänge beim Halbjahresergebnis.
Dennoch liegt der Halbjahresgewinn höher als in den erfolgreichen
Vor-Covid-Jahren 2018 und 2019», erklärt Oliver Hammel, CEO der
Jungfraubahn-Gruppe. Gleichzeitig «stimmt uns optimistisch, dass der
Durchschnittsertrag pro Gast im Ausflugsverkehr gesteigert werden konnte und
der Buchungsstand fürs zweite Halbjahr den Umständen entsprechend solide
ist».
2026 2025
VERKEHRSERTRÄGE 1.1.-30.6. in TCHF in TCHF Veränderung in %
Jungfraujoch - Top of Europe 52'597 59'682 -11,9%
Erlebnisberge 19'892 20'807 -4,4%
Wintersport 25'136 26'722 -5,9%
Total Verkehrsertrag 97'625 107'211 -8,9%
BESUCHERFREQUENZEN 2026 2025 Veränderung
1.1.-30.6. in %
Jungfraujoch - Top of Europe 389'600 472'700 -17.6%
Erlebnisberge* 531'600* 667'700 -20.4%*
Skier Visits 932'200 964'300 -3,3%
Jungfrau Ski Region
Total alle Segmente 1'853'400 2'104'700 -11.9%
* BLM belastet Resultat wegen Schliessung vom 12. April bis 10. Juli
(Revision Seilbahn).
Erneut höherer Durchschnittsertrag beim Jungfraujoch - Top of Europe
Beim Segment Jungfraujoch - Top of Europe konnte der Durchschnittsertrag pro
Gast auf 205 Franken gesteigert werden. Dabei zahlt sich die strategische
Ausrichtung der Jungfraubahn-Gruppe als integriertes Freizeit- und
Serviceunternehmen aus. Der Verkehrsertrag fiel mit total 52,6 Mio. Franken
hingegen um 11,9 Prozent tiefer aus als in der Vorjahresperiode. Dies
entspricht einem Durchschnittswert von 135 Franken pro Gast.
Mit 389'600 Personen besuchten 17,6 Prozent weniger Gäste das Jungfraujoch -
Top of Europe als im ersten Halbjahr 2025. Der Ausbruch des Irankriegs
führte zu einem markanten Rückgang der Gästezahlen im 2. Quartal. «Beim
Jungfraujoch - Top of Europe können wir auf einen breiten Gästemix setzen.
Das half uns im ersten Halbjahr, in dem vor allem die Gästegruppen aus
Indien und Südostasien fehlten», sagt CEO Oliver Hammel. Die Gäste kamen
hauptsächlich aus asiatischen Ländern, unter anderem China, Japan und
Taiwan, den USA, Brasilien, Mexiko sowie aus der Schweiz und diversen
europäischen Ländern wie Frankreich, Grossbritannien und Deutschland.
Erlebnisberge weiterhin stark - gute Wintersaison
Bei den Erlebnisbergen resultierte ein Verkehrsertrag von 19,9 Mio. Franken.
Das entspricht einem Rückgang von 4,4 Prozent gegenüber dem gleichen
Zeitraum im Jahr 2025. Die Gästezahlen lagen bei der Firstbahn und der
Harderbahn 3,1 Prozent beziehungsweise 5,1 Prozent unter den Rekordzahlen
der Vorjahresperiode. Die Verbindung Lauterbrunnen-Mürren war ab dem 12.
April bis zum 10. Juli aufgrund der Erneuerung der Luftseilbahn
unterbrochen. Deshalb lassen sich die Frequenzen nur bedingt mit dem Vorjahr
vergleichen.
Die Jungfrau Ski Region zählte vom 1. Januar bis Saisonende 932'200 Skier
Visits (Erstzutritte), was einem leichten Rückgang von 3,3 Prozent
entspricht. Der anteilige Verkehrsertrag der Jungfraubahn-Gruppe beträgt
25,1 Mio. Franken bzw. 5,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Aufgrund der
mehrheitlich schwierigen Schneeverhältnisse im Teilskigebiet
Grindelwald-First und der neuen Zubringerbahnen im Teilskigebiet
Mürren-Schilthorn ist es zu Marktanteilsverschiebungen innerhalb der
Jungfrau Ski Region gekommen.
Ausblick
In den beiden Hochsaisonmonaten Juli und August (bis 23.8.2026) verbesserten
sich die Frequenzen gegenüber dem 2. Quartal leicht. Beim Jungfraujoch - Top
of Europe waren es dennoch gut 10 Prozent weniger Gäste als in den beiden
Hochsaisonmonaten im Jahr 2025. Dabei setzte sich der Trend mit weniger
Gruppenreisen erwartungsgemäss fort. Eine teilweise Kompensation gelang
durch Individualgäste, die nicht zuletzt wegen der grossen Hitze im
Flachland die angenehmeren Temperaturen in höheren Lagen genossen. So
verzeichneten die Erlebnisberge im Juli und August (bis 23.8.2026) rund
494'300 Gäste, was einem Plus von rund 5 Prozent gegenüber der gleichen
Periode des Rekordvorjahres entspricht. Dabei bewährte sich laut Oliver
Hammel, «das attraktive Adventure-, Gastronomie- und Wanderangebot, welches
für jede Anspruchsgruppe etwas bietet».
Der Geschäftsverlauf im 3. und 4. Quartal dürfte weiterhin geprägt sein von
den globalen Unsicherheiten: Den kriegerischen Handlungen im Nahen Osten,
dem Krieg in der Ukraine sowie der fragilen globalen Konjunktur-, Preis- und
Währungsentwicklung. Umso wichtiger ist die Tatsache, dass die
Jungfraubahn-Gruppe als marktführende Premium-Anbieterin für alpine
Freizeit- und Erlebnisangebote in Europa eine starke Stellung weltweit
innehat. Die Jungfraubahn-Gruppe treibt die Diversifikation von Märkten
weiter voran und ist dank der breiten Marktabstützung solide aufgestellt.
Für den weiteren Verlauf der Sommersaison erwartet die
Konjunkturforschungsstelle (KOF) aufgrund der aktuellen Situation im Nahen
Osten sowie den höheren Kerosin- und Flugkosten weniger Logiernächte als im
Sommer 2025, v.a. wegen des Ausbleibens von asiatischen Touristinnen und
Touristen. Die stabile Nachfrage aus dem Inland kann gemäss KOF die Verluste
der Fernmärkte nicht kompensieren. Für die Wintersaison 2026/2027
prognostiziert KOF eine stabile Nachfrage auf hohem Niveau. Für die Jungfrau
Ski Region wird es zusammen mit Adelboden-Lenk, der Aletsch Arena sowie
Engelberg-Titlis die zweite Saison mit dem AlpsPass sein.
Link zum Halbjahresbericht 2026:
www.jungfrau.ch/halbjahresbericht
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Ende der Adhoc-Mitteilung
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Jungfraubahn Holding AG
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Schweiz
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EQS News ID: 2389808
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