NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte lassen am Mittwoch weiter Federn. Vor allem leiden die Standardwerte im frühen Handel ungebrochen unter weiter gestiegenen Ölpreisen, die bei den Anlegern die Inflations- und Zinssorgen hochhalten. Gute Nachrichten im Tech-Sektor gab es allerdings von Meta
Nach etwa einer Handelsstunde gab der Dow Jones Industrial
Meta sorgte an der Nasdaq-Börse mit einem Kurssprung um fast fünf Prozent für Aufsehen. Der von dem Facebook-Mutterkonzern vorgestellte KI-Agent trieb auch andere KI-Profiteure an, die vermehrt aus den Chip- und Speicherbereichen kommen. Mit seinem KI-Agenten "Gemini" bereits erfolgreich ist der Google-Mutterkonzern Alphabet
Meta sei gut positioniert, um mit "Muse" bei Verbrauchern Erfolge zu feiern, hieß es am Markt in ersten Stimmen. Ein Experte von Mizuho Securities schrieb, der KI-Agent markiere einen bedeutenden Produktzyklus, der im Aktienkurs noch nicht eingepreist sei. Investoren wollten eine Rendite für Metas KI-Investitionen sehen, und dies sei jetzt "ein wesentlicher Schritt in diese Richtung".
Gefragt waren auch US-Ölwerte wie Chevron
Experten glauben, dass vor diesem Hintergrund der am Donnerstag anstehende EZB-Zinsentscheid und die am Freitag erwarteten US-Inflationsdaten in ihrer Bedeutung noch brisanter werden. Bei der Europäischen Zentralbank (EZB) geht der Markt fest von einer Zinserhöhung aus. Wenn die Fed im September entscheidet, liegt die Markterwartung einer Straffung derzeit bei etwa 60 Prozent.
Unter den amerikanischen Nebenwerten gab es einige größere Kursausschläge nach unten. So sackten die Aktien des Einzelhändlers Casey's
Noch schlimmer erging es aber den Anlegern von ServiceTitan