EQS-News: innoscripta SE initiiert unabhängige externe Untersuchungen zur Aufklärung der Sachverhalte der behördlichen Ermittlungen und Prüfung der Dokumentations- und Kontrollmechanismen von Clusterix (deutsch)
innoscripta SE initiiert unabhängige externe Untersuchungen zur Aufklärung der Sachverhalte der behördlichen Ermittlungen und Prüfung der Dokumentations- und Kontrollmechanismen von Clusterix
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EQS-News: innoscripta SE / Schlagwort(e): Sonstiges
innoscripta SE initiiert unabhängige externe Untersuchungen zur Aufklärung
der Sachverhalte der behördlichen Ermittlungen und Prüfung der
Dokumentations- und Kontrollmechanismen von Clusterix
07.10.2026 / 20:55 CET/CEST
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* Unabhängige externe Untersuchungen durch Willkie Farr & Gallagher LLP
und Flick Gocke Schaumburg mit unterschiedlichen
Untersuchungsschwerpunkten
* Willkie untersucht im Auftrag des Aufsichtsrats die den behördlichen
Ermittlungen zugrunde liegenden Sachverhalte und Verantwortlichkeiten in
einem mit dem Aufsichtsrat abgestimmten, gestuften Vorgehen
* Zugleich Überprüfung und Dokumentation der organisatorischen und
softwareseitigen Kontrollmechanismen von Clusterix
* Der Geschäftsbetrieb läuft unverändert weiter; Vorgänge des laufenden
Geschäftsjahres 2026 sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht
Gegenstand der Ermittlungen
* Die Gesellschaft wird transparent über wesentliche Erkenntnisse der
Untersuchungen berichten
* Q3-Zahlen werden turnusmäßig in der zweiten Novemberhälfte
veröffentlicht
Tutzing, 07. Oktober 2026 - Die innoscripta SE ("innoscripta", ISIN:
DE000A40QVM8) hat im Zusammenhang mit den am 1. Oktober 2026 bekannt
gewordenen behördlichen Ermittlungen zwei voneinander getrennte externe
Prüfungsmandate vergeben. Willkie Farr & Gallagher LLP wurde durch den
Aufsichtsrat mit der unabhängigen Aufklärung der den Ermittlungen zugrunde
liegenden Sachverhalte und Verantwortlichkeiten beauftragt. Flick Gocke
Schaumburg (FGS) überprüft separat die organisatorische Kontrollarchitektur
sowie deren softwareseitige Umsetzung in Clusterix.
Die Untersuchungen werden unabhängig durchgeführt. Willkie berichtet im
Rahmen seines Untersuchungsmandats unmittelbar an den Aufsichtsrat; FGS wird
die Ergebnisse seiner separaten Überprüfung mit dem Aufsichtsrat teilen. Der
Vorstand wird die Untersuchungen vollumfänglich unterstützen und Zugang zu
den jeweils relevanten Systemen, Unterlagen und Mitarbeitern gewähren,
soweit die Unabhängigkeit der Untersuchungen dadurch nicht berührt wird.
"Wir wollen die den behördlichen Ermittlungen zugrunde liegenden
Sachverhalte unabhängig und sorgfältig aufklären lassen", sagt Michael
Hohenester, CEO der innoscripta SE. "Zugleich lassen wir die
organisatorischen und softwareseitigen Kontrollmechanismen von Clusterix
extern überprüfen. Sollten sich aus den Untersuchungen Verbesserungsbedarf
oder sonstige Handlungsnotwendigkeiten ergeben, werden wir daraus die
erforderlichen Konsequenzen ziehen. Unsere Kunden, unsere Aktionäre und die
Behörden haben Anspruch auf eine transparente Aufarbeitung."
Die externen Untersuchungen haben unterschiedliche Schwerpunkte:
1. Unabhängige Sachverhaltsaufklärung durch Willkie Farr & Gallagher.
Willkie untersucht mit Unterstützung eines forensischen Dienstleisters die
den behördlichen Ermittlungen zugrunde liegenden Sachverhalte und die damit
verbundenen internen Abläufe und Verantwortlichkeiten. Die Untersuchung
erfolgt in einem mit dem Aufsichtsrat abgestimmten, gestuften Vorgehen. In
einer ersten Phase werden die derzeit im Mittelpunkt der behördlichen
Ermittlungen stehenden Sachverhalte sowie die hierfür relevanten internen
Abläufe, Kommunikation und Verantwortlichkeiten untersucht. Der
Untersuchungsumfang kann anschließend in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat auf
weitere Sachverhalte erweitert werden. Soweit für die Sachverhaltsaufklärung
relevant, umfasst die Untersuchung auch das Handeln und die Kommunikation
von Mitgliedern des Vorstands. Hierzu werden unter anderem relevante interne
Kommunikation, Systemdaten und Unterlagen ausgewertet.
2. Überprüfung der Kontrollarchitektur und Clusterix-Prozesse durch Flick
Gocke Schaumburg. Unabhängig von der Sachverhaltsaufklärung überprüft FGS
die organisatorischen Kontrollmechanismen und deren softwareseitige
Umsetzung in Clusterix im Zusammenhang mit der Dokumentation für die
Forschungszulage. Gegenstand der Prüfung ist insbesondere, wie die
vorgesehenen Prozesse und Kontrollen ausgestaltet und technisch umgesetzt
sind und inwieweit sie eine ordnungsgemäße und nachvollziehbare
Dokumentation unterstützen.
Geschäftsbetrieb und Ausblick
Der Geschäftsbetrieb der innoscripta SE läuft unverändert weiter. Vorgänge
des laufenden Geschäftsjahres 2026 sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht
Gegenstand der Ermittlungen. Die Gesellschaft kooperiert weiterhin
vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden. Die bereits angekündigten
Produktvorstellungen für Aktionäre finden wie geplant ab KW 43 statt.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Veröffentlichung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur
Geschäftsentwicklung der innoscripta SE und ihrer Konzerngesellschaften.
Diese beruhen auf aktuellen Einschätzungen und Annahmen des Vorstands und
unterliegen Risiken und Unsicherheiten. Die tatsächlichen Ergebnisse können
von den zum Ausdruck gebrachten Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft
übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren.
Über innoscripta
Die innoscripta SE bietet mit Clusterix eine skalierbare Softwareplattform
für die strukturierte Organisation, Dokumentation und Verwaltung von
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Rund 3.000 Unternehmen nutzen die
Plattform für die Beantragung und Dokumentation steuerlicher
Forschungsförderung, insbesondere der deutschen Forschungszulage, sowie für
angrenzende Compliance-Prozesse. Seit Mai 2025 ist innoscripta im
Scale-Segment der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Kontakt innoscripta SE Investor Relations ir@innoscripta.de
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Bahnhofstraße 17
82327 Tutzing
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Telefon: +4989255553509
E-Mail: info@innoscripta.com
Internet: https://www.innoscripta.com
ISIN: DE000A40QVM8
WKN: A40QVM
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