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KlimaStaR Milch zieht positive Bilanz und schafft Grundlagen für die Zukunft
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Emmi Management AG / Schlagwort(e): Nachhaltigkeit/Partnerschaft
KlimaStaR Milch zieht positive Bilanz und schafft Grundlagen für
die Zukunft
08.10.2026 / 08:57 CET/CEST
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Luzern, 8. Oktober 2026 - Vier Jahre nach dem Start des
Ressourcenprojekts «KlimaStaR Milch» zeigen sich weitere
Fortschritte. Die teilnehmenden Milchbetriebe verringerten ihre
Kraftfutterintensität und setzten vermehrt auf Nebenprodukte aus
der Lebensmittelherstellung. Futtermittel, die in direkter
Konkurrenz zur menschlichen Ernährung stehen, kommen weniger zum
Einsatz. Dadurch werden Ressourcen effizienter genutzt und
gleichzeitig die Umweltbelastung gesenkt. Eine Ausweitung auf die
gesamte Schweizer Milchbranche kann nun angestrebt werden.
KlimaStaR Milch ist eine branchenübergreifende Initiative, die von
Emmi, Nestlé, aaremilch, ZMP und AgroCleanTech mit Unterstützung
des Bundesamtes für Landwirtschaft im Jahr 2022 gestartet wurde.
Das Projekt zur Förderung von Klimaschutz, Standortangepasstheit
und Ressourceneffizienz in der Milchproduktion verfolgt das Ziel,
die Treibhausgasemissionen sowie die Nahrungsmittel- und
Flächenkonkurrenz bis 2027 um jeweils 20 % zu senken. Ende 2025
nahmen 219 Milchbetriebe mit einer jährlichen Produktion von rund
73 Millionen Kilogramm Milch teil.
Positive Entwicklung setzt sich fort
Die Ergebnisse des vierten Projektjahres bestätigen den
eingeschlagenen Weg. Die Betriebe setzen vermehrt auf
Futtermittel, die nicht in Konkurrenz zur menschlichen Ernährung
stehen. Seit Projektbeginn wurde die Nahrungsmittelkonkurrenz um
rund 23 % gesenkt. Damit ist das ursprünglich gesetzte Ziel von 20
% bereits übertroffen. Auch die Flächenkonkurrenz ging weiter
zurück und liegt mittlerweile 15 % unter dem Ausgangswert, diese
Entwicklung zeigt klar in die richtige Richtung. Die Betriebe
produzieren heute mehr Milch und tierisches Protein auf derselben
oder einer nur geringfügig grösseren Fläche. Besonders ausgeprägt
sind die Fortschritte bei den Betrieben in der Talzone.
Die Treibhausgasemissionen pro Kilogramm Milch konnten seit dem
Projektstart relativ um rund 8 % reduziert werden. Weitere
Reduktionen sind für die Betriebe jedoch anspruchsvoll, da sie
unter anderem mit hohen Investitionen und langen
Planungshorizonten verbunden sind. Zudem lagen die Ausgangswerte
der Treibhausgasemissionen in der Schweiz tiefer als ursprünglich
angenommen und sind auch niedriger als im internationalen
Vergleich, wodurch zusätzliche Fortschritte schwieriger zu
erzielen sind.
Durch die Anpassungen ihrer Milchproduktionssysteme konnten die
Betriebe 2025 die Emissionen pro Kilogramm Milch um 66 Gramm
CO-Äquivalente reduzieren. Da die Betriebe seit Projektbeginn
insgesamt mehr Milch produzierten, nahmen die absoluten Emissionen
leicht zu. Dank der effizienteren Produktionssysteme lagen die
Emissionen jedoch tiefer, als sie ohne die umgesetzten Massnahmen
gewesen wären. Hochgerechnet auf die 73 Millionen Kilogramm
produzierte Milch entspricht dies einer Einsparung von knapp 5'000
Tonnen CO-Äquivalenten gegenüber dem ursprünglichen
Produktionssystem.
In den verbleibenden zwei Projektjahren sollen die Betriebe durch
gezielte Beratung und individuelle Begleitung dabei unterstützt
werden, weiteres Reduktionspotenzial zu nutzen. Dazu teilen
diejenigen Betriebe, denen es bereits gelungen ist, ihre
Treibhausgasemissionen deutlich zu senken und gleichzeitig die
Nahrungsmittel- und Flächenkonkurrenz zu reduzieren, ihre
Erfahrungen mit den anderen Teilnehmern.
Milchbranche bereitet schweizweite Anwendung vor
Die positiven Ergebnisse des Projekts KlimaStaR Milch bestärken
die Branche darin, ihr Engagement für Klimaschutz,
Standortangepasstheit und Ressourceneffizienz in der
Milchproduktion weiter auszubauen. Auf Basis der
Projekterkenntnisse hat die Branchenorganisation Milch (BOM) einen
Klimarechner entwickelt, der seit Juli 2026 allen Milchproduzenten
der Schweiz zur Verfügung steht. Damit können Betriebe ihre
Treibhausgasemissionen und die Nahrungsmittelkonkurrenz ihrer
Milchproduktion berechnen und Optimierungsmassnahmen bestimmen.
Mit der Nutzung der im Projekt erarbeiteten Methoden schafft die
Milchbranche die Grundlage, die erzielten Fortschritte über die
Projektbetriebe hinaus auf nationaler Ebene anzuwenden. Damit
leistet sie einen konkreten Beitrag zu der vom Bundesrat
verabschiedeten Zielsetzungen der Schweizer Landwirtschaft bis
2050. Dazu zählen eine klimafreundlichere Produktion sowie die
verstärkte Nutzung von Gras und Nebenprodukten aus der
Lebensmittelherstellung.
Downloadmaterial und weitere Informationen
* Medienmitteilung als PDF
* Webseite KlimaStaR Milch
* Diverse Unterlagen KlimaStaR Milch: Bilder, Video-Testimonials
und animierte Infografik
* Emmi Media Corner
Kontakte
Emmi Medien: Leandra Aschwanden, Sustainability Communications
Manager | media@emmi.com
Emmi Inverstoren und Analysten: Patrik Schwendimann, Head Investor
Relations | ir@emmi.com
Nestlé Schweiz: Inge Gratzer, Communications Lead |
presse@ch.nestle.com
Aaremilch: Andreas Stämpfli, Mitglied der Geschäftsleitung |
andreas.staempfli@aaremilch.ch
ZMP: Carol Aschwanden, Leiterin Bereich Kommunikation/Personelles
| carol.aschwanden@zmp.ch
Über Emmi
Die Emmi Gruppe ist ein Schweizer Traditionsunternehmen mit Sitz
in Luzern. 1907 von milchbäuerlichen Genossenschaften gegründet,
ist sie heute rund um die Welt zu Hause - und ihren Wurzeln bis
heute verbunden. Innovation und Verantwortung treiben Emmi an. Mit
grosser Handwerkskompetenz und Erfahrung stellt sie hochwertige
Milchprodukte und Desserts her und verfügt über starke Positionen
in Ready-to-drink-Kaffee mit Emmi Caffè Latte, funktionaler
Ernährung, Spezialitätenkäse und Premium-Desserts. In ihren
strategischen Nischen ist Emmi Vorreiterin und schafft
Genussmomente, die bleiben.
Emmi denkt langfristig und handelt mit Sorgfalt gegenüber Mensch,
Tier und Natur. Sie setzt sich für eine zukunftsfähige
Milchwirtschaft ein, schafft Wertschöpfung im ländlichen Raum und
stärkt familiäre Strukturen. Im Zentrum stehen Menschen, die
Verantwortung tragen und die Zukunft gemeinsam über Generationen
hinweg gestalten.
Die Emmi Gruppe ist an der SIX Swiss Exchange kotiert (EMMN) und
mehrheitlich im Besitz der ZMP Invest AG, hinter der rund 2'800
Milchbäuerinnen und Milchbauern stehen. Ein wesentlicher Teil des
Gewinns fliesst über diese Struktur als Dividende zurück an die
Milchlieferanten. Das Unternehmen betreibt 73 Produktionsstandorte
in 13 Ländern und seine Produkte sind in rund 90 Märkten
erhältlich. 2025 erzielten rund 12'800 Mitarbeitende einen Umsatz
von CHF 4.7 Milliarden. Seit über 100 Jahren übernimmt Emmi
Verantwortung - und hat den Mut, immer wieder Neues zu schaffen.
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