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Klingbeil warnt vor Wohlstandsverlust durch globale Krisen

14.10.2026
um 13:09 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil setzt bei der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Bangkok auf eine Stärkung von Partnerschaften für mehr Wachstum auch in Deutschland. "Handelskonflikte, Zollstreitigkeiten und Wettbewerbsverzerrungen führen zu massiven Instabilitäten und kosten weltweit Wohlstand", erklärte der SPD-Chef vor dem Abflug in Berlin. In Zeiten globaler Krisen und wirtschaftlicher Unsicherheiten sei es wichtiger denn je, auf Dialog und Zusammenarbeit zu bauen. Er wolle auch für Deutschland als verlässlichen und attraktiven Partner werben.

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD), die mit Klingbeil nach Thailand fliegt, wies unter anderem auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, die Schließung der Straße von Hormus und die Lage in Gaza hin. "Hunger und extreme Armut nehmen zu, die Energiepreise steigen, die Klimakrise spitzt sich weiter zu." Um sich trotz begrenzter Mittel gegen globale Krisen zu wappnen, müsse man international noch stärker zusammenarbeiten. "Die Weltbank ist eine der Institutionen, die die Welt zusammenhält."

In der thailändischen Hauptstadt Bangkok finden noch bis diesen Sonntag die Jahrestagungen des IWF und der Weltbank statt. Klingbeil will am Rande auch an Gesprächen der Finanzminister und Finanzministerinnen im G20-Format teilnehmen./sam/DP/men