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Delivery Hero darf Taiwan-Geschäft von Foodpanda nicht verkaufen

21.10.2026
um 10:53 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Mitten im Übernahmeprozess durch den Konkurrenten Uber muss der Essenslieferdienst Delivery Hero einen deutlichen Rückschlag einstecken: Die Berliner bekommen für den Verkauf des Taiwan-Geschäfts ihrer Tochter Foodpanda keine Freigabe durch die dortige Wettbewerbsbehörde TFTC, wie sie am Mittwoch mitteilten. Delivery Hero kann nach eigenen Angaben aber noch Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen. Ob der Konzern von diesem Recht Gebrauch machen will, teilte er nicht mit.

Delivery Hero hatte sich bereits im März auf den Verkauf des taiwanesischen Foodpanda-Geschäfts an den Konzern Grab für 600 Millionen US-Dollar geeinigt. Seinerzeit seien zugleich "angemessene" Schutzmaßnahmen für die Transaktion vereinbart worden, hieß es nun. So hätten sich beide Seiten auf eine sogenannte Break-Fee-Vereinbarung geeinigt. Bei solchen Vereinbarungen wird in der Regel eine Entschädigungssumme fällig, falls der Deal aus bestimmten, zuvor festgelegten Gründen scheitert./tav/jha/

Delivery Hero SE

WKN A2E4K4 ISIN DE000A2E4K43

Uber Technologies Inc.

WKN A2PHHG ISIN US90353T1007