Reuters

Geringere Fördermenge treibt Zink-Preis

09.10.2015
um 08:31 Uhr

Frankfurt (Reuters) - Die Kürzung der Fördermengen durch den Rohstoff-Konzern Glencore hat Zink zum größten Kurssprung seit vier Jahren verholfen.

Das Metall, das unter anderem in der Automobilindustrie zum Korrosionsschutz benötigt wird, verteuerte sich um bis zu 6,6 Prozent auf 1777 Dollar je Tonne. Damit lag der Preis aber immer noch rund ein Drittel unter seinem Niveau vom Jahresbeginn.

Der Minenbetreiber Glencore hatte angekündigt, künftig 500.000 Tonnen weniger Zink fördern zu wollen. Das entspricht in etwa vier Prozent der Weltproduktion. "Damit die Zink-Rally nachhaltig wird, müssen aber ein oder zwei weitere diesem Beispiel folgen", betonte Analyst Daniel Hynes von der Australia New Zealand Bank.

Im Windschatten von Zink legten auch die übrigen Industriemetalle zu. Kupfer verteuerte sich um drei Prozent auf 5287 Dollar. Die in Hongkong notierten Titel von Glencore gewannen 0,7 Prozent.

GLENCORE PLC DL -,01

WKN A1JAGV ISIN JE00B4T3BW64