Reuters

Daimler plant sechs Produktionsanläufe für E-Modelle bis 2022

14.12.2020
um 10:17 Uhr

Hamburg (Reuters) - Daimler legt den Schalter für die Elektrifizierung seiner Fahrzeugflotte um.

Bis 2022 will der Stuttgarter Autokonzern sechs vollelektrische Modelle seiner neuen EQ-Reihe an den Start bringen, die weltweit an mehreren Standorten vom Band laufen. Im kommenden Jahr beginnt in Kecskement in Ungarn und in der gemeinsam mit dem chinesischen Partner BAIC betriebenen Fabrik in Peking die Produktion des kompakten SUV EQB. Die Montage des kleineren Bruders EQA ist im Mercedes-Benz-Werk in Rastatt gerade angelaufen, sie beginnt 2021 auch in China. Wie die bereits erhältlichen größeren Modelle EQC aus Bremen und Peking und die elektrische Großraumlimousine EQV im spanischen Vitoria laufen in Rastatt die batteriegetriebenen Modelle zusammen mit Fahrzeugen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren und Hybrid-Antrieben vom Band.

Ebenfalls im nächsten Jahr startet in der neuen Fabrik Factory 56 in Sindelfingen die Produktion der vollelektrischen Luxuslimousine EQS. Im zweiten Halbjahr 2021 beginnt im Mercedes-Werk in Bremen und kurz danach in Peking die Produktion der Limousine EQE an. Das Werk in Tuscaloosa in den USA bereitet die Produktion der Geländewagenvarianten EQE und EQS vor, dort soll es 2022 losgehen. Dann will Mercedes-Benz acht vollelektrische EQ-Fahrzeuge am Start haben, die an sieben Standorten auf drei Kontinenten gebaut werden. Die Batteriezellen für die Elektrofahrzeuge bezieht Daimler von asiatischen Herstellern und baut diese an mehreren Standorten zu Akkusystemen zusammen, unter anderem im sächsischen Kamenz.

Mercedes-Benz Group AG

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